Herbstrezept: Veganes Kürbisbrot

Mir völlig egal ob es vor einigen Tage geschneit hat. Ich bin nämlich jetzt erst so richtig im Herbst angekommen und kann akzeptieren, dass der Sommer wohl eindeutig futsch ist. Ob wir schon den ersten Advent hatten, ist mir auch egal. Für mich ist noch Herbst. Kalendarischer Winteranfang war ja auch nicht nicht. So. Also, mache ich noch mit Herbstrezepten weiter. Und was ist typisch für die Zeit? Kürbis, richtig. Eigentlich liebe ich Hokkaido Kürbis. Der ist so schön einfach zu verarbeiten. Heiß abschwaschen, entkernen und klein schneiden. Andere Sorten muss man schälen und darauf habe ich gar keine Lust. Ich muss ehrlich sagen, dass das Rezept super spontan entstanden ist. Es lag noch ein Kürbis in meiner Küche und auf Kürbisspalten oder Kürbissuppe hatte ich keinen Bock. Und da eine Freundin früher sehr oft Kürbisbrot gebacken hatte, wollte ich eine vegane Version mal ausprobieren.

Also: Let’s do it!

 

Kürbisbrot

Ihr braucht:

Veganes Kürbisbrot - Zutaten

300g Kürbis (bei mir war es ein halber, den Rest habe ich eingefroren für Kürbissuppe, Rezept dazu hier)

500g Dinkelmehl

5 EL Sojamilch

5 EL Wasser

100 ml Rapsöl

1 EL Ahornsirup

1 Pck. Backpulver

1 Pck. Vanillezucker

Und so geht’s:

  1. Kürbis gut abwaschen, entkernen und klein schneiden. Anschließend das Wasser in den Topf geben und den Kürbis andünsten. Wenn er schön weich gekocht ist, dann könnt ihr den Kürbis pürieren. Entweder so, dass keine Stücke mehr vorhanden sind (finde ich persönlich für Brot besser) oder ihr lasst es etwas grober.
  2. Während das Kürbispüree abkühlt, können wir uns dem restlichen Teig widmen. Mehl, Backpulver, Ahornsirup, Milch, Öl und Salz gut vermischen. Das ist etwas klebrig, aber mit einem Knethaken klappt das ganz gut.
  3. Nachdem das Püree kalt geworden ist (bei mir hat es nicht länger als 10 Minuten gedauert) könnt ihr es zu dem Rest hinzufügen und ebenfalls noch einmal gut durchrühren.
  4. Damit der Teig schön aufgeht, mit einem Handtuch abgedeckt an einen warmen Ort stellen.
  5. Anschließend eure Arbeitsfläche mit Backpapier auslegen, und etwas Mehl drauf geben (Tipp um an Ende nicht das ganze Mehl aus allen Ritzen zu fischen) und den Teig mit den Händen gut durchkneten und anschließend in die mit Backpapier ausgelegte Kastenform geben und einen länglichen Laib formen.
  6. Diese Kastenform wieder abdecken und dem Teig noch einmal etwas Zeit zum aufgehen geben.
  7. Im Anschluss das Brot oben der Länge nach einschneiden und in den Backofen bei 200 Grad für 25 – 30 Minuten geben.
  8. Fertig! Ich liebe ja den Geruch von frisch gebackenem Brot, yammi! Meine Wohnung hat so gut gerochen, obwohl eigentlich auch das Treppenhaus.

Ich habe das Brot einfach nur mit Margarine beschmiert und etwas Salz drüber gegeben. Das hat schon völlig ausgereicht. Man kann es aber auch süß essen (früher habe ich es mit Nutella gegessen) oder aber auch herzhaft mit verschieden Aufstrichen. Ultra lecker!

Bei mir hat es drei Tage gehalten, dann war alles aufgefuttert. Viel länger würde ich es auch nicht aufbewahren, denn es wird natürlich von Tag zu Tag härter. Aber auch getoastet schmeckt es super.

Und wie immer wünsche ich euch viel Spaß beim Nachbacken und einen guten Appetit! 🙂

Veganes Kürbisbrot2

Veganes Kürbisbrot

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4 Kommentare zu „Herbstrezept: Veganes Kürbisbrot

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