Veganes „Hühnerfrikassee“mit schwarzem Reis

Ich gehöre normalerweise nicht zu den Veganern, die ständig Ersatzprodukte kaufen um nicht ganz auf das „Fleisch“ verzichten zu müssen. Aber, in meinem Umfeld gibt es noch so einige Menschen, die nicht viel mit dem Thema Vegan anfangen können und mir eine Freude bereiten wollen, indem sie mir „Fertigprodukte“ schenken. Meistens, weil sie gespannt sind, wie es am Ende schmeckt und was man daraus machen kann. Gegen Geschenke habe ich natürlich gar nichts und versuche sie auch in Leckereien umzuwandeln. So war es auch mit den Sojaschnetzeln, die ich netterweise von meinem Stief-Opi geschenkt bekommen habe. Danke dafür! 🙂

Und wisst ihr woran ich da sofort gedacht habe? Hühnerfrikassee! Wie lange habe ich das nicht mehr gegessen? An dem Gericht fand ich eigentlich immer nur so richtig geil die Soße. Also, gesagt – getan.

Ihr braucht: 

Rezept für 2 Personen

100g Reis (ich habe schwarzen Reis genommen, weil ich ihn lieber mag)

150g Soja-Schnitzel (meine sind aus dem Veganz)

100g Erbsen

1 Glas Champignons

300 ml Gemüsebrühe

300 ml Sojamilch

2EL Mehl (ich habe Dinkel-Vollkornmehl verwendet)

etwas Wasser

Öl

Gewürze

Und so geht’s:

  1. Reis aufsetzen und nach Packungsanleitung zubereiten. Je nachdem welchen Reis ihr nehmt, hat er auch eine andere Kochzeit.
  2. Die Sojaschnetzel ebenfalls nach Packungsanleitung zubereiten. Ich habe sie in Gemüsebrühe geköchelt, bis die Konsistenz von hart zu weich gewechselt hat.
  3. In einem (hohen) Topf etwas Öl erhitzen und anschließend die Erbsen (bei mir TK) hinzugeben und kurz anbraten lassen. Wenn sie langsam weich werden, die Champignons hinzu geben. Beim traditionellen Rezept kommt auch noch Spargel aus dem Glas dazu, aber ich persönlich finde die Konsistenz furchtbar und frischen Spargel gibt es leider noch nicht.
  4. Das Sojageschnetzelte (wenn es fertig ist) gut abtropfen lassen (auch gerne etwas ausdrücken) und ebenfalls in den Topf geben. Kurz anbraten.
  5. Anschließen die Sojamilch hinzufügen und alles köcheln lassen.
  6. Das Mehl in einem kleinen Behälter mit Wasser mischen. Da müsst ihr es ganz Step by Step machen. Heißt also, nach und nach zu dem Mehl etwas Wasser hinzufügen, sodass es eine gute und cremige Konsistenz bekommt. Achtet darauf, dass keine Klümpchen mehr übrig sind.
  7. Dann nach und nach die Mehl – Wasser – Mischung zu dem Rest in den Topf geben, bis die Soße anfängt, dicker und cremiger zu werden.
  8. Wenn auch hier die perfekte Konsistenz erreicht ist, könnt ihr das Ganze würzen. Salz, Pfeffer, Curry – alles passt hier.
  9. Wenn der Reis fertig gekocht ist, könnt ihr das Ganze zusammen mit dem Frikassee anrichten. Ich weiß selber, dass es leider nicht sooooo schön aussieht, aber es schmeckt echt fantastisch. Ich war echt erstaunt, dass es so sehr wie das Original schmeckt.

Und wie immer wünsche ich euch viel Spaß beim Nachmachen und einen guten Appetit!

Veganes Hühnerfrikassee3

Veganes Hühnerfrikassee2

 

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