Mein erstes Outfit auf einer Insel!

Wer mich auf Instagram verfolgt weiß, dass ich über Ostern auf Sylt war. Eine Freundin von mir (Hello Alina, ich weiß das du das hier liest!) hat auf der Insel ein Praktikum gemacht und so bot es sich über die Feiertage an, sie zu besuchen. Erstens war es ein verlängertes Wochenende und somit blieb mehr Zeit und zweitens musste sie nicht arbeiten und konnte uns als kleiner Inselguide einige „Hotspots“ zeigen. Als gebürtige Ostfriesin kennt man die Ostfriesischen Inseln in und auswendig. Na ja okay, ich war bisher nur unzählige Male auf Norderney und Borkum und den Rest kenne ich eigentlich gar nicht. Genauso wie Sylt, denn da war ich auch noch nie. Wirklich viel über die Insel wusste ich auch nicht. Allen denen ich von meinen Plänen für die Ostertage berichtet hatte, antwortet immer nur, dass es zwar total schön ist, aber Sylt eben auch eine der teuersten Inseln ist. Und Sprüche wie „Viel Spaß im Luxusurlaub.“ habe ich auch nur zu oft zu hören bekommen….

Uns war es egal was die anderen sagten und wir sind trotzdem losgefahren (für ca. 7€ mit dem 5-er Ticket, super günstig!). Natürlich ist, was die Preise in Cafés oder Restaurants angeht, Sylt sehr teuer. Ein kleiner Tee kostet schon mal schnell 5€ und ein Stück Kuchen ebenso, wenn nicht noch mehr. Aber man ist auch schließlich im Urlaub und bei mir ist es dann meistens so, dass ich um einiges weniger auf’s Geld achte, als sonst. Als kleines Problem sehe ich nur, dass die Insel kaum auf Veganer eingestellt ist. Ehrlich gesagt hatte ich damit nicht gerechnet. Ich bin davon ausgegangen, dass die Reichen und Schönen, die mit ihren teuren Autos über die Insel düsen oder bei Hermés shoppen gehen, auch etwas gebildeter in Sachen Ernährung sind und die Cafés und Restaurants auf Allergien oder Unverträglichkeiten eingestellt sind. Vor allem wenn Touris aus aller Welt (über Ostern) die Insel erobern. Pustekuchen! Wir sind viel mit dem Rad unterwegs gewesen und wollten zwischendurch einfach mal einen Kaffee trinken oder eine Kleinigkeit essen. Na ja, meine Mädels hatten nie Probleme. Ich schon. Sojamilch kennen die Kellner gar nicht geschweige denn Mandel- oder Hafermilch. Essenstechnisch war es ähnlich. Ich hätte immer einen Salat essen können mit Essig und Öl. Na ja, mal ist das ja ganz lecker, aber ganze vier Tage mittags und abends? Nö! Aber was gibt es eigentlich schöneres als einen gemeinsamen Kochabend mit den tollsten Freunden? Denn zum Glück gibt es auf Sylt einen Budnikowsky, bei dem ich mich mit Sojamilch, Sojajoghurts und vielen anderen veganen Produkten gut eindecken konnte. Selbstgemacht schmeckt es dann doch sowieso am besten, oder?! Am letzten Abend waren wir dann einmal auswärts beim „Sylter – Stadtgeflüster“ essen (dort unbedingt frühzeitig reservieren) und zu meiner Überraschung hatten sie ein veganes und glutenfreies Gericht auf der Karte, was auch echt lecker war.

Also stellt euch drauf ein, dass wenn ihr als Veganer auf die Insel geht, es mit Essen und Trinken eeeetwas schwierig ist. Trotzdem war es eine wunderschöne Zeit und für einen Kurztripp kann ich die Insel sehr empfehlen. Packt euch aber unbedingt dicke Schuhe, ’ne Mütze, einen Schal und eine dicke Jacke ein. Zumindest wenn ihr im gleichen Zeitraum wie wir da seid. Die Sonne war zwar super schön, aber es war trotzdem kalt und sehr windig. Und optimal sind auch Fahrräder, die man mit dem Zug ganz gut mitnehmen kann. Zu Fuß sind die Strecken doch sehr, sehr weit und mit dem Auto eine Insel erkunden? Wer will das schon?!

Was aber natürlich nicht fehlen durfte und worauf ich mich im Vorfeld schon sehr gefreut hatte, war ein Outfitshooting auf der Insel. Es gab einfach so wunderschöne Kulissen, wo ich locker viel mehr Fotos hätte machen können. Leider hat der Wind uns aber ganz oft einen Strich durch die Rechnung gemacht oder es war einfach so hell, dass man den Look gar nicht erkannt hat. Aber an einem der Tage waren wir dann doch sehr erfolgreich und ich bin begeistert, wie hell und klar die Bilder sind. Der Turban ist übrigens meine große, neue Liebe, den ich mir einfach aus einem rechteckigen Tuch selber zusammengebunden habe. Man kann solche mittlerweile aber auch schon bei Bershka oder Asos fertiggebunden kaufen. Nur kann man mit einem Tuch mehre Turbanvarianten ausprobieren. Und für den ganzen Wind auf der Insel war er optimal. 🙂

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Ich trage:

Turban: Amazon

Brille: Ray Ban

Pullover: H&M (mag ich auch sehr)

Tasche: Flohmarkt

Schuhe: No Name (ähnliche)

Hose: H&M

P.S. Vielen Dank, dass ihr so zahlreich bei den vier Gewinnspielen anlässlich meines Blog – Geburtstags teilgenommen habt! Der Gewinnspiel – Monat ist leider mit dem heutigen Tag zu Ende und alle Gewinner wurden benachrichtigt und haben teilweise ihre Gewinne auch schon erhalten. 🙂 Mir hat es super viel Spaß gemacht und noch einmal vielen Dank an Mäurer&Wirtz, Glossybox, Bonprix und Easycosmetics! 

 

 

 

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24 Kommentare zu „Mein erstes Outfit auf einer Insel!

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