Das kleine schwarze (Spaghettiträger-)Kleid

Während ich gerade auf meinem Bett sitze, die Haare in einem Messybun, meine Millionen Kissen im Rücken, die Bettdecke über die Füße gelegt und dabei meine Weekly-Playlist von Spotify höre, überlege ich die ganze Zeit, was ich euch im heutigen Blogpost erzählen kann.
Es ist gar nicht so einfach immer Texte zu verfassen. Manchmal bin ich extrem im kreativen Modus und schreibe 5 Blogposts hintereinander, an anderen Tagen sitze ich dagegen bis morgens um 1 oder 2 Uhr am Beitrag, weil mir rein gar nichts einfallen will. Leider kann man es sich nicht aussuchen, wann man kreativ ist und wann nicht (ich bin übrigens eine Nachteule, die abends gut lernen und auch schreiben kann).
Ich habe zwar schon 50 random Fakten über mich erzählt, aber heute kommt noch eine Sache dazu: Ich liebe Organisation! Nicht nur, dass meine Wohnung ordentlich und strukturiert sein muss, ich in genau dem Bereich eine Ausbildung machen, nein auch mein Leben versuche ich in die selbe Bahn zu bekommen. Ich versuche zum Beispiel, dass ich es nie schaffe, ein Produkt aufzubrauchen, ohne nicht schon ein Back Up davon in meinem Schrank zu haben. Ich achte auch darauf, dass meine Tage komplett organisiert sind und ich eigentlich nie nichts zu tun habe. Und wenn, dann erledige ich Dinge, die ich schon die ganze Woche vor mir her schiebe. Ganz nach dem Motto: „Morgen, morgen nur nicht heute…“ Wer kennt’s? 😉
Ich weiß gar nicht, wieso ich das alles so mache. Aber ich glaube, dass ich mich mit Struktur besser und sicherer fühle und Spontanität mich nur überfordern würde.

Nach meinen Praktika Anfang des letzten Jahres hatte ich einige Monate keine feste Arbeit. Ich habe als Aushilfe in einer Kindertagesstätte gearbeitet und wurde spontan angerufen, wenn Not am Mann war. Um diese Ungewissheit herum das Leben zu planen war gar nicht so einfach. Sobald man sich etwas vorgenommen hatte, konnte es durch einen kleinen Anruf am Morgen wieder zerstört werden. Wenn man dann aber lieber nichts geplant hatte, wurde man (komischerweise) nicht angerufen und hatte nichts zu tun. In dieser Zeit habe ich mich ehrlich gesagt etwas verloren gefühlt. Ich hatte keine wirklich Aufgabe, nichts worauf ich hinarbeiten oder gar stolz drauf sein kann. Und diese Unsicherheit war für mich persönlich furchtbar.

Vielleicht mögen es manche, nicht zu wissen was und wo man morgen ist, aber ich persönlich bin da nicht für gemacht. Vor allem gebe ich ungern Dinge aus der Hand und lasse mein Leben von anderen steuern. Ich will immer genau wissen, was als nächstes kommt, was die kommenden Wochen ansteht oder was auch in einigen Monaten passieren wird. Andere mein Leben organisieren lassen? No way! Ich versuche allerdings mehr spontane Unternehmungen in mein Leben zu lassen und mich dann auch zu entspannen, wenn kaum etwas nach meinem Plan läuft. Bisher waren die Tage oder Abende, die ungeplant und nur so voller geplatzten Pläne waren, die Besten….

Ähnlich wie beim dem Shooting. Es war der bisher heißeste Tag in diesem Jahr und wir wollten eigentlich nur bei Yomaro (bester veganer Frozen Yoghurt in Hamburg übrigens) im Karoviertel ein Eis essen gehen und im Anschluss in der Schanze shooten. Aaaber als wir mit unseren Eisbechern durch die Gegend schlenderten kam uns diese coole Gasse ins Blickfeld. Das Eis wurde in Windeseile verputzt, der Lippenstift nachgezogen und direkt fotografiert. Die Sonne stand so schön und die Balkone waren wirklich ein Traum. Das Kleid habe ich übrigens gerade aktuell bei H&M ergattert und wollte es eigentlich mit einem T-Shirt kombinieren. Allerdings war es einfach zu heiß und ich muss ehrlich sagen, dass ich (immer) noch nicht das perfekte T-Shirt gefunden habe. Aber das Spaghettiträgerkleid habe ich schon einmal für meinen Lieblings – Look

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Ich trage:

Kleid: H&M

Weste: Dresslink  (ähnlich und im Sale!)

Tasche: Franzi aus Preußen (die Form finde ich auch cool)

Fellbommel: Müller, natürlich aus Kunstfell! (ähnlich)

Kette: DIY

Schuhe: Deichmann

Brille: Primark

Lippenstift: Manhatten x-treme last lipliner, Col. 44N

 

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Ein Kommentar zu „Das kleine schwarze (Spaghettiträger-)Kleid

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