Sweat off – endlich schweißfrei!

Dieser Post ist ähnlich wie der Post über die Pille (den ganzen Beitrag findet ihr hier). Wieder super persönlich und hat mich mehrere Abende grübeln lassen ob ich ihn posten soll oder nicht. Aber wie ihr seht, habe ich mich letztendlich doch dazu entschieden, ihn zu veröffentlichen.

Mir ist es wichtig, meine Erfahrungen zu teilen und euch auch an meinem Leben teilhaben zu lassen. Das war die Intention, als ich mit dem bloggen angefangen habe. Ich wollte und will euch meine Mode, mein Essen und meine kleine Beauty Leidenschaft zeigen und auf Modegeschmack präsentieren. Heute geht es aber eigentlich um keins der drei Themen, sondern um…

Schweiß. Ja, wahrscheinlich hat jetzt der ein oder andere gerade das Gesicht verzogen, aber in Wahrheit kennt es jeder und es betrifft vor allem auch jeden. Manche vielleicht mehr, andere weniger. Ich gehöre zu der ersten Kategorie. Jeder, der mich einigermaßen gut kennt, weiß, dass ich nur kleine Anstrengungen benötige (Aufwärmphase beim Sport, viele Stockwerke hochlaufen,…) und schon anfange zu schwitzen. Normalerweise ein gutes Zeichen, denn der Körper möchte die Temperatur regulieren und nicht überhitzen. Bei Hunden hängt die Zunge raus, bei uns Menschen läuft das Wasser unter den Achseln, am Rücken oder im Gesicht entlang (natürlich gibt es noch Millionen weitere Stellen, es sind nur Beispiele). Dadurch, dass es „natürlich“ ist, kann man leider nicht viel dagegen unternehmen.

Wenn man aber Bock auf Mode hat, Farben auch ganz nett findet (okay, ich bin kein groooßer Freund davon, aber mal ein Grau oder Blau ist gar nicht so unansprechend für mich ;)) und auch hautenge Teile anziehen möchte, schon schwierig. Wer findet es schon schön, wenn man ein hautenges, graues Kleid an hat, die Arme in den Himmel streckt und man zwei große Kreise unter den Achseln entdeckt? Wenn das senfgelbe T-Shirt am Rücken dunkelgelb ist? Wohl niemand. Jeder Mensch schwitzt anders. Bei manchen habe ich das Gefühl, dass Wort Schweiß kennen sie gar nicht. Wenn ich Sport mache, stört es mich überhaupt nicht, aber sonst schon. Es liegt (leider) bei uns in der Familie und wir alle neigen dazu, sehr schnell „nass“ zu sein. Früher habe ich IMMER nur schwarze Oberteile getragen. Und warum? Weil man da nichts sieht. Da konnte ich mich etwas freier fühlen und vor allem auch freier bewegen. Ansonsten schaut man ständig, ob die Achseln auch immer noch trocken sind und man sich jetzt nicht verkrampft hinsetzen muss.

In einer Staffel Germany’s Next Topmodel (früher konnte ich das noch ernst nehmen, mittlerweile leider nicht mehr) hat eine Kandidatin davon erzählt, dass sie sich die Schweißdrüsen unter dem Arm entfernen lassen hat. Ich fand, das klang nach der idealen Lösung für mich, allerdings war ich zu diesem Zeitpunkt noch super jung und ein derartiger Eingriff kostet leider mehrere Tausend Euro. Die hatte ich damals natürlich nicht und die Krankenkasse unterstützt es nur, wenn es wirklich akut und nicht mehr auszuhalten ist. Zu der Kategorie gehöre ich auch nicht. Also habe ich nach etwas anderem gesucht. Etwas, was nicht so teuer und mich wieder etwas selbstbewusster Farbe tragen lässt. Und ich bin tatsächlich fündig geworden mit:

Sweat off! 

Sweat off - Antitransipirant Roll on -Prf-dr-med-raulin-erfahrungsbericht-was hilft gegen schwitzen2

INHALTSSTOFFE: Aqua, Aluminium Chloride, Hydroxyethylcellulose

ANWENDUNG: Bei der erst Anwendung startet man damit, den Deo Roller 3 – 4 Tage jeden Abend vor dem Schlafengehen hauchdünn auf die gereinigten (besser nicht frisch rasiert, das könnt ihr morgens nachholen) Achseln aufzutragen. Ich habe es nur 3 Tage gemacht, da meine Achseln danach schon sehr gereizt und ausgetrocknet waren. Anschließend pausieren und bei Bedarf wiederholen. Am Anfang habe ich es nach der Erstanwendung ca. einmal pro Woche aufgetragen, mittlerweile mache ich es alle zwei bis drei Wochen einmal. Ich muss aber ganz klar sagen, die Anwendung ist nicht ganz problemlos.  Ca. 10 Minuten nach dem Auftrag anfängt es an zu jucken. Es brennt nicht, es tut auch nicht weh, es juckt. Daher mache ich es auch unmittelbar, bevor ich wirklich einschlafe. Ich bin so eine Kandidatin, die die Augen zu macht, sich auf die Seite legt und einschläft. Deshalb stört es mich auch nicht so sehr, aber damit sollte man schon rechnen. Am nächsten Morgen sind eure Achseln auch wirklich Staub trocken und jucken etwas, aber mit Deo (braucht man nicht, da es auch den Geruch stoppt, aber ich fühle mich damit wohler) ist es total angenehm.

FAZIT: Zuvor habe ich im Internet viele Erfahrungsberichte gelesen, die alles etwas anderes ausgesagt haben. Bei manchen soll es gar nicht funktioniert haben, andere hatten nur Probleme, viel zu trockene Achseln etc. Wahrscheinlich ist auch dieses „Beauty-Produkt“ in der Wirkung so individuell, wie alle Menschen auf der Welt. Ich kann daher natürlich wieder nur aus meinen persönlichen Erfahrungen sprechen und sagen, dass es bei mir funktioniert, wenn auch nicht ganz ohne „Probleme“.Es riecht übrigens in der Flasche etwas nach Chemie, aber aufgetragen merkt man davon gar nichts mehr.

Sweat off - Antitransipirant Roll on -Prf-dr-med-raulin-erfahrungsbericht-was hilft gegen schwitzen1

Also an sich ein super einfaches Konzept. Ein Deoroller, den man sich einige Tage abends auf die Achseln aufträgt und nach 3 – 4 Tagen sich (vorerst) kein Schweiß mehr bildet. Ganz ehrlich? Wie es genau funktioniert und welche Stoffe jetzt dazu führen, dass meine Schweißdrüsen unter den Achseln gestoppt sind, weiß ich gar nicht. Es liegt aber wahrscheinlich an dem Aluminium, was die Schweißdrüsen unter dem Arm verstopft.

Aber wisst ihr was? Das ist mir echt egal! Ihr glaubt gar nicht, was es für eine Wohltat ist, einfach nicht mehr zu schwitzen! Einfach anziehen zu können was man will, sich den ganzen Tag darin wohl fühlen und sich viel freier bewegen zu können. Natürlich gibt der Roller keinen lebenslangen Schutz und man muss die Anwendung immer wieder wiederholen, aber es ist trotz allem eine günstige Alternative zur Operation. Ich habe Sweat off jetzt schon seit Januar im Test und bin einfach so überrascht, wie gut es funktioniert. Und ja, vielleicht sollte ich mir mehr Gedanken nach dem Wieso oder Warum machen, aber wenn es mir dadurch so viel besser geht? Vergesse ich es gerne!

Falls es jemandem ähnlich geht wie mir – unbedingt testen! Ihr bekommt es online bei Amazon als auch auf Bestellung in jeder Apotheke. In einer Flasche sind 50ml und ich habe immer noch die erste seit Januar.

 

 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s