Das Ding mit dem positiven Denken…

Heute mal wieder ein Gedankenpost, weil… Ich es so wollte. Na ja, nicht ganz. Um ehrlich zu sein war das Wetter diese Woche super schwierig (wenn wir shooten wollten, hat es geregnet, wenn die Möglichkeit nicht da war, schien die Sonne) und auch mit der Zeit war es nicht so einfach. Daher gibt es leider keine neuen Blog Bilder mit Klamotte, sondern meine Gedanken. Falls jemand darauf keinen Bock hat, skipt den heutigen Beitrag und schaut nächste Woche wieder rein, dann geht es wie gewohnt weiter. 😉

Also. Manche aus meinem Umfeld können den Spruch, oder mittlerweile eigentlich schon mein Lebensmotto, wohl nicht mehr hören : „Positive Vibes Only!“ Aaaber, er hat mir schon in manchen Situationen sehr geholfen. Könnt ihr euch vorstellen, wie oft man sich im Leben über etwas beschwert, oder sich Beschwerden von anderen anhören „muss“? Ich höre meinen Freunden und meiner Familie sehr gerne zu, gar keine Frage, aber muss es immer etwas negatives sein, über das sie berichten? Muss immer gelästert oder sich aufgeregt werden? Ich finde genau dieses Verhalten einfach nur Kräfte raubend und versuche schon seit einiger Zeit, das Schlechte und Negative gar nicht mehr an mich heranzulassen. Ihr höre also zu, gehe aber gar nicht weiter drauf ein oder bringe das Gespräch wieder in eine positive und angenehme Richtung.

Denn sind wir doch mal ehrlich: Was bringt es uns am Ende des Tages, wenn wir uns Stunden lang über Sachen aufregen? Gar nichts! Höchstens verschwendete Zeit, die wir mit anderen, viel schöneren Dingen hätten nutzen können. Ich will aber auch nicht sagen, dass man sich nicht aufregen soll oder darf. Natürlich gehört auch das zum Leben dazu. Manchmal tut es sogar sehr gut, wenn man seinem Ärger Luft machen kann und sich einmal kurz auskotzen darf. Aber dann doch bitte nur kurz.

Denn wir fokussieren uns zu sehr und zu oft auf die schlechten Dinge und vergessen dabei das Positive um uns herum. Vor allem vergessen wir, was für ein Glück wir eigentlich im Leben haben und was für Chancen wir bekommen. Dann läuft eine Sache mal nicht optimal und wir lassen uns den ganzen Tag vermiesen. Genau das ist doch die völlig falsche Einstellung. Für mich gehören negative Erfahrungen und Erlebnisse genauso sehr zum Leben dazu, wie die guten. Aber, für mich liegt der Unterschied darin, auf was ich mich konzentriere. Ich gebe den schönen Sachen einen viel höheren Stellenwert, als den schlechten. Warum sollte ich das auch anders handhaben?

Mir ist mittlerweile auch schon aufgefallen, dass ich manche Dinge (unbewusst) ignoriere. Es gibt Menschen in meinem Umfeld, die ganz gut darin sind den Tag nur Blödsinn zu reden, oder versuchen mir das Leben schwer zu machen. Bevor ich allerdings anfange, mich über die Art und Weise aufzuregen, schalte ich einfach auf IGNO und nehme die Person nicht mehr wahr. Ihr glaubt gar nicht, wie diese Sätze wie : „Nicht aufregen, alles ist gut.“ „Einfach ignorieren!“ „Tief ein- und ausatmen, alles wird gut!“ in meinem Kopf herumschwirren und die ich dann zu mir selber sagen. Innerlich natürlich, noch rede ich nicht mit mir selber. 😉

Bevor jetzt aber jemand denkt, was will sie in ihren jungen Jahren auch schon für schlechte Erfahrungen gemacht haben. Ja, ich hatte tatsächlich schon welche, die einfach scheiße waren. Anders kann man es nicht beschreiben. Manche würden vielleicht darüber lachen und sich fragen, was daran so scheiße war, aber wenn man schön behütet aufgewachsen ist und nie wirklich große Probleme in seinem Leben hatte (danke Mama!), dann werfen dich manche Dinge einfach aus der Bahn. Aber auch das muss man lernen. Jede Erfahrung macht uns doch am Ende des Tages stärker und reifer. Und in den letzten 4 Jahren habe ich so einiges dazu gelernt (zwangsweise) und habe erst seit gut einem Jahr diese positive Einstellung für mich gefunden. Meine Mama sagt zwar immer, das liegt an den ganzen Superfoods die ich täglich konsumieren (kann auch gut sein), aber am Ende des Tages ist es reine Kopfsache.

Deshalb bekomme ich wohl auch öfters die Frage gestellt, wie ich morgens und eigentliche den ganzen Tag so guter Dinge sein kann. Ganz einfach, ich schätze einfach jeden Tag. Ich schätze es, dass ich aufstehen kann, dass ich eine Arbeit habe und die restliche Zeit einfach das machen kann, was ich will. Das ich nichts vorgeschrieben bekomme und mich so frei bewegen und anziehen kann, wie ich es für richtig halte. Ich beziehe mich auf die einfachen und alltäglichen Dinge im Leben und wenn ich mich mal richtig aufrege, dauert es vielleicht fünf Minuten und dann ist auch wieder gut. Einmal kurz auskotzen und? Scheiß drauf!

Es gibt auch Menschen, die behaupten, dass wenn man positiv an Dinge denkt, diese wiederum positiv in Erfüllung gehen. Es soll auch Bücher geben, die sich genau mit diesem Phänomen beschäftigen. Dem Ganzen stehe ich persönlich etwas skeptisch gegenüber und passiert ist es mir auch noch nicht. Zumindest kann ich mich nicht bewusst an solche Situationen erinnern. Was ich allerdings für mich gelernt habe ist, je positiver ich jemandem von etwas berichte, sei es vom Job, von Männern oder vom Blog, geht etwas in den nächsten Sekunden in dem Bereich schief. Es ist unglaublich, aber es war wirklich jedes Mal so. Deshalb antworte ich, in den für mich wichtigen Bereichen, auf Fragen nur noch sehr bedeckt und versuche nicht so viel Preis zu geben. Beispiel: Thema Blog. Wenn ich meinen Mädels von Kooperationsanfragen erzählt hatte, kamen sie am Ende nicht mehr zu Stande. Klar, so etwas liegt dann nicht nur daran, dass ich es erzählt habe, sondern auch dass viele andere Faktoren eine Rolle spielen wie z.B. meine Reichweite, ob ich zum Produkt / der Marke passe oder ob ich die richtigen Anforderungen erfülle, aber trotzdem. Mit den Männern war es übrigens ähnlich. Sobald ich auch nur einer Freundin erzählt hatte, wen ich neu kennen gelernt habe, mit wem ich vor habe mich zu treffen.. war es in wenigen Wochen auch schon wieder vorbei. Wenn ich allerdings die Klappe halte, klappt es meistens. Komische Welt!

Wenn wir aber solche merkwürdigen Situationen einfach mal verdrängen: Egal was uns am Ende des Tages glücklich macht, sollten wir diese Momente viel mehr genießen und auch noch Tage später genau davon zerren können. Und wenn ihr, wegen was auch immer, ständig unglücklich seid: Dann ändert einfach etwas. Natürlich ist es leichter gesagt, als getan. Aber wenn ihr nichts an euerm Leben ändert, wie soll die Situation dann besser werden? Jeder ist seines Glückes Schmied und ihr seid eurer. Manchmal sind es Kleinigkeiten, die man nur ändern muss. Manchmal größere Dinge. Es können auch Personen sein, die dich unbewusst unglücklich machen. Es kann aber auch die tägliche Arbeit sein, die dich einfach nicht glücklich macht. Was auch immer es ist, versucht es herauszufinden und in eine positive Richtung zu lenken. Das Leben kann so viel Spaß machen und das sollte es für jeden von uns. Und falls es doch mal wieder einen kurzen Moment etwas ungerecht zu dir ist, denk dran:

POSITIVE VIBES ONLY!

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Ein Kommentar zu „Das Ding mit dem positiven Denken…

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