Pullover mit Schnürung und Netzstrumpfhose

Wisst ihr, was ich manchmal echt erstaunlich finde? Das man mit der einen Person unendlich viel quatschen könnte, damit am liebsten gar nicht wieder aufhören will und mit der anderen das Gespräch gar nicht erst ins Rollen kommt. Besonders unangenehm sind diese längeren und stillen Pausen, die kennt doch wohl jeder von uns, oder?! Komischerweise denke ich dann immer: „Okay Wencke, sag‘ jetzt irgendwas.“ Manchmal ist das  aber gar nicht so leicht, wenn man schon die typischen Floskeln am Anfang abgearbeitet hat und dir dann nichts mehr einfallen will. Natürlich hat dieser unangenehme Moment auch etwas mit der Sympathie und den gleichen Interessen zu tun. Wenn du und dein Gegenüber verschiedene Dinge ansprechend findet, wie wollt ihr dann in einen großen Redefluss kommen? Der eine erzählt etwas, dann der andere und dann? Andererseits kann man sich so sehr gut über unterschiedliche Themen austauschen, dem anderen zuhören und dabei vielleicht noch etwas lernen. Aber wenn dich einfach nicht interessiert, was der andere von sich gibt, wie willst du dann nicht gähnend gegenüber sitzen? Mir fällt es persönlich immer sehr schwer, einem für mich uninteressanten Gespräch ausreichend zu folgen und eventuell passende Gegenfragen zu stellen…

Am schlimmsten finde ich aber eigentlich die Unterhaltungen, die fast nur noch über WhatsApp stattfinden und ebenso wenig ins Rollen kommen, wie die im normalen Leben. Ich gehöre (leider) sowieso zu den Personen, die wenig Bock haben, zu schreiben und sich wenig beim anderen melden. Ich glaube, wenn mir manche Freunde nicht schreiben würden, dann hätten wir gar keinen Kontakt mehr (sorry Leute, ich hab euch trotzdem alle sehr lieb!). Ich schicke lieber schnell eine Sprachnachricht oder rufe an. Bin ich damit eigentlich schon altmodisch? Ich weiß es nicht! Ich bin sowieso schon soweit, dass ich am liebstem mit den Leuten aus meinem Umfeld NUR im realen Leben kommunizieren möchte. Das gleiche gilt auch für das Kennenlernen. Dadurch, dass ich eeetwas in der Online-Welt unterwegs bin, bekomme ich einige Mails und Nachrichten von mir unbekannten Personen. Eigentlich ist es eine nette Art, so neue Leute kennen zu lernen und es ist toll, dass man die Möglichkeit hat, mit Leuten von der ganzen Welt zu kommunizieren. Aber dadurch, dass auch diese Gespräche sehr an der Oberfläche bleiben, bringt es am Ende des Tages auch nichts. Versteht mich nicht falsch, ich möchte mich nicht unserem ganzen „Fortschritt“ entgegensetzen, denn das ist nunmal das heutige Kommunikationsmittel, aber man kann ja mal versuchen etwas für sich zu ändern.

Das schlimmste an der Sache ist: durch die virtuelle Welt entstehen so viele Missverständnisse.

„Sie hat keinen Smiley geschickt. Ist sie jetzt sauer?“

„Sprachnachricht abgehört, aber noch keine Antwort bekommen. Was ist da wohl los?“

„Ich sehe die blauen Haken, aber er antwortet einfach nicht.“

Und es gibt noch unzählige Sätze mehr, die entweder ich selber von mir gebe oder mir von meinen Freundinnen und der Familie anhören kann. Dabei muss es noch nicht einmal böse gemeint sein, wenn man mal keinen Smiley hinter jeden Satz schreibt. Und wenn man nicht sofort antwortet, kann es sein, dass man beschäftigt ist. Solche Leute soll es auch geben.

Ich kann ja auch mal kurz das Thema „Partnersuche über das Internet“ ansprechen, geht für mich in eine ähnliche Richtung. Groß ausholen möchte ich aber trotzdem nicht, denn nicht alles ist für das Internet bestimmt. Obwohl Lust hätte ich schon, denn ich könnte über meine skurrilen Erfahrungen mit der App einen ganzen Blogpost verfassen! Ihr fragt euch über welche App ich spreche? Auch ich war ein paar Monate dort angemeldet, wo es nur um „X“ oder „Herz“ geht. Leute, ich kann euch sagen: Das funktioniert nicht! Es ist vielleicht für dein Ego ganz toll, wenn du viele „Matches“ und Nachrichten bekommst, aber am Ende ist der Großteil der angemeldeten Männer (und bestimmt auch Frauen) nur für das eine dort. Wer das ebenfalls sucht: Auf geht’s, anmelden! Und wer von euch die „große Liebe“ darüber gefunden hat, herzlichen Glückwunsch! Ausnahmen bestätigen ja auch immer die Regel.

Aber ich habe für mich herausgefunden, dass es für mich definitiv nicht der richtige Weg ist und ich es lieber in der realistische Welt versuche. 😉

Outfit:  Von Outfit Kombinationen mit Netzstrumpfhosen kann ich momentan gar nicht genug bekommen. Ich liebe sie zu Röcken (letzter Look hier) und auch unter destroyed Jeans finde ich sie super. Und natürlich musste ich auch heute wieder zur Strumpfhose greifen! Und am liebsten in der Kombi mit meinem neuen Lieblingspullover. Ich glaube Anfang des Jahres kam der Trend mit den Schnürungen am Ausschnitt auf und ich bin so froh, dass wir ihn im Herbst / Winter weiter tragen können. Es gibt viele, schöne und richtig dicke Pullover, die die Schnürungen haben. Das macht einerseits den Ausschnitt interessanter und andererseits wirkt der Look leicht sexy. 😉 Meiner ist leider online schon wieder ausverkauft, aber ich habe euch unten eine Alternative verlinkt. Ich brauche davon auf jeden Fall noch ein paar mehr Farben!

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Ich trage:

Pullover: H&M (online ausverkauft, Alternative)

Jacke: C&A (ähnlich)

Schuhe: Mango (sehr ähnlich)

Rock: H&M (toll!)

Tasche: Fritzi aus Preußen (günstiges Modell)

Strumpfhose: Amazon

Gürtel: H&M (fast identisch)

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