Blogmas 20/24: One day, I would like to turn on the news and hear there is peace on earth…

…genau das hatte ich gestern eigentlich erwartet. Ich bin nach der Arbeit direkt zum Sport, so wie ich es jeden Montag mache, habe mich im Anschluss an den Kurs in mein Auto gesetzt, den Motor und das Radio gestartet und dann kam schon die Eilmeldung: „Mutmaßlicher Terroranschlag in Berlin – LKW rast in Weihnachtsmarkt. Tote und Verletzte.“ ….

Wir wissen glaube ich alle, dass jeden Tag schreckliche Dinge auf dieser Welt passieren. Manche Dinge sind nicht spannend oder schlimm genug, als das über sie täglichen im Fernsehen, im Radio oder in den Zeitungen berichtet wird. Dabei ist Krieg und Terror nicht das einzige Problem auf der Welt: Hunger, Klimawandel, politische Freiheit, Sicherheit und Armut gehören mindestens genauso zur Tagesordnung dazu. Aber vielleicht ist die Abwechslung mit positiven Dingen auch mal ganz nett.

Allerdings waren die Medien gerade erst voller schrecklicher Bilder aus Aleppo – heute sind sie es mit Berlin. Als ich die Aufnahmen gestern gesehen habe, ist mir ganz anders geworden. Ich habe Gänsehaut bekommen und mich wirklich unwohl gefühlt.

Ich möchte mich hier nicht politisch äußern, oder meine Meinung zu den Anschlägen politisch kundgeben, dafür ist es definitiv die falsche Plattform, aber ich möchte einfach mal wieder meinen Gedanken Luft lassen,…

Es gibt Personen, die Dinge einfach zerstören wollen, ohne verständlichen  bzw. nachvollziehbaren Grund und gedanklich wohl in einer ganz anderen Welt leben, als wir. Was geht nur in diesen Köpfen vor? Menschen, die sich selber ihr Leben nehmen, in dem sie sich in die Luft sprengen, um andere unschuldige Menschen ebenfalls in den Tot zu reißen. Ungebremst in Menschenmengen zu fahren und unschuldige Menschen zu töten. Normalerweise dürften man diesen Personen gar keine Reichweite und/oder Plattformen geben, auf denen sie noch mehr Aufmerksamkeit bekommen. Keine Meldung im Radio, keine Meldung in den Nachrichten und keine auf den sozialen Plattformen. Am besten: Nichts – aber wir machen es trotzdem. Wir machen es, um vielleicht solche Aktionen besser verarbeiten zu können, um vielleicht etwas zu ändern oder um vielleicht ein Zeichen zu setzen, dass wir das so nicht einfach hinnehmen!

Die Frage, die nach solchen Aktionen immer in mir auftaucht,  ist was wohl als nächstes kommt. Welche Stadt wird als nächstes aufgesucht, welche Tat als nächstes geplant?Vielleicht sind es auch genau die falschen Gedanken und Aussagen. Schön wäre es, wenn das alles einfach vorbei wäre. Ich will diese Angst auch nicht haben oder sie mir gar einreden lassen. Ich möchte nämlich nicht in einer Welt leben, in der Furcht und Sorge an der Tagesordnung liegt und Orte meiden müssen, die von vielen Menschen besucht werden, weil ja genau dort etwas passieren könnte. Ich bin ein junges Mädel, dass auf so etwas keinen Bock hat. Jeder hat vielleicht nur eine bestimmte Lebenszeit auf der Erde, aber ich lasse sie bestimmt nicht von dritten bestimmen, wie lange sie sein wird.

Ich möchte mein Leben leben, so wie ich es will und zwar in einer Welt, die mit Sicherheit nicht perfekt ist, aber in der ich ohne Angst leben kann!

Meine Gedanken sind bei den Opfern, den Verletzen und vor allem den Angehörigen in Berlin. #prayforberlin

 

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