Low Carb Sushi #vegan

Kleine Info: Das heutige Rezept habe ich mir nicht selbst ausgedacht, sondern fast 1 zu 1 aus dem „Vegan for fit“ Kochbuch von Attila Hildmann nachgekocht. Das liegt einerseits daran, das es wahnsinnig gut schmeckt und andererseits jede Abwandlung oder ähnliche Idee einfach nicht so gut geworden ist, wie dieses hier.

Eine kleine persönliche Story noch kurz eingeschoben: Das Buch ist übrigens der Grund, warum ich mich seit über drei Jahren erfolgreich vegan ernähre. Meine Mama hatte sich das Buch damals gekauft, um sich über das vegan sein zu informieren und um ein paar Rezeptinspirationen zu bekommen. Ich fand das ganze Thema aber so spannend, dass ich es kurzerhand von Emden mit nach Hamburg genommen und die 30-Tage-Challenge gestartet habe. Hieß für mich: Von der vegetarischen Ernährung auf eine vegane umzustellen und auch, vier Wochen lang auf meinen geliebten Käse, Frischkäse und Co zu verzichten. Und was soll ich sagen? Es war so einfach und ich habe mich während der gesamten Zeit so gut gefühlt, dass ich bis heute dabei geblieben bin.

Deshalb zeige ich euch nur zu gern ein Rezept, welches mich an meine „veganen Anfänge“ erinnert und deutlich macht, dass der Trend „Low Carb“ auch in dieser Ernährungsform möglich ist.

Ihr braucht:

200 g Tofu

3 EL geschmacksneutrales Öl

40 ml Sojasoße

2 EL Agavendicksaft

50 g Sesammus

460 g Möhren

5 TL Reisessig

2 EL Mandelmus

2 TL Sesamöl

etwas Salz

1 Avocado

1 Paprika

2 Frühlingszwiebel

5-7 Noriblätter

eingelegten Ingwer, Wasabi und Sojasoße zum Servieren

Und so geht’s: 

  1. Tofu gut abtropfen lassen und in dünne Streifen schneiden.
  2. Das Öl in einer Pfanne erhitzen und den Tofu leicht goldbraun anbraten.
  3. Währenddessen die Marinade für den Tofu vorbereiten: Dazu die Sojasoße, den Agavendicksaft und das Sesammus mischen.
  4. Wenn der Tofu angebraten ist, die Marinade hinzugeben und kurz karamellisieren lassen, bis der Tofu eine Kruste bekommt. Anschließend alles auf Küchenpapier abtropfen lassen.
  5. Möhrenreis: Die Möhren waschen und so fein raspeln oder schneiden, dass sie am Ende die größe von Reiskörnern haben. Ich habe diesen Schritt in einer Küchenmaschine erledigt und anschließend mit einem großen Messer alles noch einmal kleiner gehackt. Die Möhren in eine Schüssel geben.
  6. Essig, Mandelmus, Sesamöl und Salz ebenfalls in die Schüssel geben und alles gut miteinander vermischen. Ist am Anfang etwas schwierig zu mischen, aber mit den Händen klappt es prima!
  7. Füllung: Die Avocado halbieren und in Streifen schneiden, die Frühlingszwiebeln waschen und halbieren und die Paprika ebenfalls waschen und in feine Streifen schneiden.
  8. Die Noriblätter ausbreiten,  den oberen Rand anfeuchten, den Möhrenreis auf dem unteren Drittel verteilen, Tofu, Avocado, Paprika und Frühlingszwiebel gleichmäßig verteilen und fest einrollen.
  9. Fertig! Wer mag kann das ganze mit Ingwer, Sojasoße und Wasabi servieren und genießen!

Meine ersten Rollen sind leider auch nicht wirklich perfekt geworden, aber je öfter man es macht, desto besser werden sie.  Kennen wir doch alle: Übung macht den Meister! Ich habe meine Maki’s immer wieder anders gefüllt, dann mal mit Tofu, ohne, mit Paprika, ohne. Je nachdem wie ihr es mögt – tobt euch aus! Und wie immer wünsche ich euch viel Spaß beim Nachmachen und einen guten Appetit!

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