Burger Patties selber machen – vegane und fettfreie Version

 

Ich sage immer wieder, dass man alles im Leben positiv sehen sollte und es nichts bringt, sich lange über Dinge aufzuregen. Allerdings gilt das doch nur bis zu einem gewissen Punkt. Ich saß gestern Nacht bis ca. 2 Uhr an diesem Beitrag, sodass er heute morgen pünktlich um 8 Uhr (so wie jeder Beitrag unter der Woche) hochgeladen werden kann. Um kurz nach 8 schaue ich in die Beiträge und sehe, dass alles von gestern Abend einfach….. weg ist. So, als wäre nie etwas gewesen und als hätte ich gestern nicht 3 Stunden geschrieben und Bilder bearbeitet. Ich habe mich tierisch aufgeregt, aber letztendlich bringt es NICHTS! Somit habe ich mich heute Morgen wieder dran gesetzt und alles erneut geschrieben. Innerlich bin ich immer noch sehr wütend, aber ich weiß auch, dass es den Blogbeitrag trotzdem nicht wieder zurück holt…

Und wie so oft nimmt man auch durch solche Aktionen etwas mit. Also, was lernen wir? Immer den Blogpost noch einmal extern speichern, abfotografieren oder eine zweite Version erstellen, sodass man sich in so einem Fall abgesichert hat und keinen morgendlichen Schock erleiden muss.

So, einmal kurz aufgeregt und jetzt wird wieder fokussiert weiter gemacht!

Neben Sushi (big love) ist wohl mein liebstes Lieblingsessen Burger. Früher nur labberig und unschön bei Mecces bekannt, heute aus den Restaurants in ungewöhnlichen Ausführungen gar nicht mehr wegzudenken. Es gab eine Zeit, in der ich mit meinen Mädels fast jedes Wochenende bei Peter Pane (früher Hans im Glück) oder anderen Burgerläden war, um die verschiedenen Burger (immer nur vegan!) zu probieren. Was mich daran so gereizt hat, kann ich gar nicht sagen, aber es war immer zu lecker. Dazu noch Süßkartoffelpommes und Guacamole und ich war im siebten Himmel!

Das hat dann leider auch dazu geführt, dass wir irgendwann zu viel hatten, einfach gesagt, wir hatten uns überessen und mehrere Monate Burger in allen Läden gemieden haben. Aber wenn man dann längere Zeit auf etwas verzichtet hat, (passend zum letzten Post)  bekommt man irgendwann wieder große Lust drauf und überlegt, wie man sich das Ganze so lecker wie möglich machen kann.

Aus diesen Gründen machen wir heute einen veganen Burger selber! Dabei muss ich euch leider etwas enttäuschen, falls ihr das Titelbild gesehen habt, denn wir machen lediglich das leckere Patty selber machen, aber nicht die schwarzen Burgerbrötchen. Die gibt es ganz einfach bei Rewe (und auch anderen großen Supermarktketten) zu kaufen und sind leider sehr schwer nachzumachen. Derzeit arbeite ich allerdings an einer grünen Version und hoffe sie euch bald zeigen zu können. Und zur Aufmunterung noch eine kleine Info: Die Patties sind fast fettfrei und haben reichlich Proteine. Wer kann da schon Widerstehen? 😉

Ihr braucht:  

(für ca. 5 – 7 Patties)

1 Dose Kidneybohnen

1 Möhre (ca. 70g)

1/2 Zuccini (ca. 70g)

3 EL Haferflocken

2 EL getrockneten Schnittlauch (oder auch frischen)

1 EL getrocknete Zwiebel (so bekommt ihr keinen Mundgeruch)

Gewürze: Salz, Pfeffer, Curcuma, Chakalaka…

Und so geht’s:

  1. Kidneybohnen in ein Sieb geben und abspülen.
  2. Anschließend die Bohnen in eine Schüssel geben und mit einem Kartoffelstampfer zerstampfen. Je feiner ihr stampft, desto feiner werden auch die Frikadellen.
  3. Die Möhren und die halbe Zuccini waschen, mit einer Küchenreibe klein reiben und zu den Kidneybohnen geben. Alles gut verrühren.
  4. Die Haferflocken, den Schnittlauch, die Zwiebeln und die Gewürze ebenfalls in die Schüssel geben und alles zu einer homogenen Masse rühren.
  5. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Ofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen.
  6. Die Hände leicht mit Wasser anfeuchten (dann formt es sich besser), aus der Masse kleine Kügelchen formen, auf das Backblech legen und anschließend wieder etwas platt drücken. Sie sollten etwas kleiner als euer Burgerbrötchen sein.
  7. Die Patties für ca. 20-30 Minuten in den Backofen geben und goldgelb backen lassen.
  8. Während die Frikadellen auf sich warten lassen, könnt ihr jetzt die Brötchen aufbacken und schon mit dem Belegen starten! Ich liebe es, mit Humus zu beginnen, anschließend Salat, Tomate, Gurke, Gewürze und dann das Patty…
  9. 25 Minuten später.. Die veganen Frikadellen aus dem Backofen holen und erst einmal 2-3 Minuten auskühlen lassen. Wenn ihr sie zu früh vom Backblech nehmt, fallen sie euch direkt auseinander (ich spreche da aus doofen Erfahrungen!).
  10. Jetzt nur noch das Patty auf den vorbereiteten Burger legen, Deckel drauf und genießen!

Und wie immer wünsche ich euch viel Spaß beim Nachmachen und einen guten Appetit! Übrigens eignen sie sich nicht nur als Belag für Burger, sondern man kann sie auch perfekt kalt essen oder als Beilage zu Kartoffeln und Gemüse…

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