Streifenhose und Spitzentop

Dadurch, dass ich letzte Woche eigentlich kein Wochenende hatte, sondern gearbeitet habe, hat mir in der Woche eeetwas die Energie gefehlt. Mein Rhythmus war wohl einfach im Po. Normalerweise sind es immer 5 Tage Arbeit und 2 Tage Ruhe. Oder zumindest so ähnlich, denn Ruhe ist doch eher selten der Fall. Ich hatte jetzt aber das Glück, dass ich die Zeit direkt nachholen konnte und ab Donnerstag frei bekommen habe. Das war auch genau die richtige Entscheidung. Das Wetter war traumhaft schön (nur am Donnerstag – aber egal), ich konnte endlich wieder nur in T-Shirt und dünner Hose auf meinem Balkon sitzen und Sonne tanken. Und genau da liegt auch schon das Problem.

Wenn du spontan frei hast, der Rest der Welt (deine Freunde) aber arbeiten muss, bist du leider den ganzen Tag… alleine. Das ist für mich eigentlich nichts neues und auch kein ungewohntes Gefühl, aber wenn dann auch noch dein Akku vom Handy und nach kurzer Zeit auch das Akku vom Laptop aufgibt, bist du wirklich alleine. Das klingt für den einen oder anderen vielleicht total bescheuert, aber diese Momente gibt es bei mir wirklich selten. Auch wenn ich öfters alleine Zuhause bin, habe ich trotzdem immer etwas zu tun. Sei es einen Blogpost zu schreiben, YouTube Videos zu gucken, aufzuräumen, Menschen auf Instagram zu stalken, Snapchat zu suchten und, und, und.

Da ich aber das Wetter auf dem Balkon genießen wollte, (ich hätte ja auch rein gehen können und mich vor den Fernseher setzen) gab es nur die Möglichkeit, dort sitzen zu bleiben und nichts zu tun. Ich war anfangs super unruhig, wusste nicht wie ich sitzen oder was ich machen sollte. Nach kurzer Zeit wollte ich mir Papier und Stift holen um ein kleines Brainstorming für den Blog zu starten, aber dann dachte ich mir: Nein, Wencke. Du setzt dich jetzt einfach mal hin, lässt deinen Gedanken freien Lauf und guckst in der Weltgeschichte herum bzw. in den Hinterhof des Hauses. So ein bisschen Entspannung und Ruhe kann doch gar nicht so verkehrt sein…

Irgendwie aber schon. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie schwer mir genau das gefallen ist. Weil ich dieses Gefühl eben nicht kenne. Völlige Ruhe und nichts um die Ohren zu haben ist für mich einfach nicht möglich. Es löst komischerweise auch das Gegenteil in mir aus und zwar völlige Unruhe. Mir sind anfangs auch 100 Dinge eingefallen, die ich doch jetzt auch hätte machen können. Allerdings ging es mir nach ungefähr einer halben Stunde dann aber immer besser und ich konnte doch langsam anfangen, etwas mehr zu entspannen.

Bewundernswert finde ich nach der Erfahrung auch die Menschen, die meditieren. Auch da hat man doch völlige Ruhe und ist mit seinen Gedanken allein. Für mich bisher unvorstellbar, aber vielleicht ist es eine ganz gute Übung für sich selbst und auch für die vielen Dingen, die einem den ganzen Tag im Kopf herum schwirren.

Am Ende ging es mir nach der kurzen „Auszeit“ (fast 4 Stunden) wirklich richtig gut und ich bin echt etwas gelassener gewesen. Vielleicht sollte ich solche Stunden öfters in den Alltag integrieren..

Outfit:  Als vor gut zwei Wochen die Sonne auch schon mal da war, musste ich mich einfach wieder etwas Frühlingshafter anziehen. Aus dem Grund habe ich mich dazu entschieden,  unter der Jacke wirklich nur das rote Spitzentop zu tragen (ohne Cardigan) und das war an dem Tag auch völlig in Ordnung. Übrigens liebe ich das Top sehr (gibt es hier auch schon anders kombiniert), weil es super bequem ist und das Outfit immer lässig aussehen lässt. Und passend zum Thema Bequemlichkeit bin ich auch über die Hose in meinem Kleiderschrank mal wieder gestolpert. Das ist sie nämlich ebenfalls. Nur bei Minusgraden zieht man keine dünne Stoffhose an, bei etwas steigenden Temperaturen hingegen schon…

Und Übrigens: Entschuldigt bitte die vielen Fussel auf der Jacke. Ich hatte extra eine Fusselbürste mitgenommen, aber meine liebe Starfotografin hat mir versichert, dass man auf den Bildern nichts sieht… Naaaa jaaa, nobody is perfect! ;- )

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Ich trage:

Jacke: Zara (sehr ähnlich und im Sale!)

Hose: Tony Brown (blaue Variante)

Tasche: Mango

Schuhe: H&M (ähnlich)

Top: Zara (Alternative)

Brille: H&M

Tuch: Amazon 

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2 Kommentare zu „Streifenhose und Spitzentop

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