Pullover mit Volantärmeln und Lederimitat Rock

Gehört ihr eigentlich zu den geduldigen oder zu den ungeduldigen Menschen? Im normalen Alltag, würde ich mich eher zur ersten Kategorie einordnen (ich habe mehrere Jahre mit Kindern gearbeitet, da brauchte man viiiiiel Geduld), aber was mein „restliches“ Leben und meine Ziele betrifft, sehe ich mich eindeutig als ungeduldiger Mensch. Ich hasse es, dass ich manche Dinge nicht so schnell erreichen kann, wie ich es gerne möchte. Es ist furchtbar, auf Ergebnisse zu warten. Immer wieder Vollgas geben, aber dann doch nicht das angestrebte Ziel in kurzer Zeit erreichen zu können. Meist verlässt mich dann auch relativ schnell die Motivation

Manchmal frage ich mich auch, ob ich a) meine Ziele vielleicht zu hoch und mit zu wenig Zeit ansetzen oder b) nicht genug dafür unternehme, um sie zu erreichen. Wahrscheinlich ist es so eine Mischung aus beidem. Sei es beim Blog, mit dem Körper, in meiner Wohnung oder auch beim Thema Beziehungen. Nichts klappt in der Geschwindigkeit, wie ich gerne hätte. Die Frage, die ich mir dann auch noch stelle ist, woran liegt das wohl? Vielleicht, belüge ich mich manchmal selber und sehe mehr in Dingen, als sie es in Wahrheit und sind? Vielleicht schätze ich die Zeit auch einfach zu entspannt ein? 

Größtes Problem

Eines wohl meiner größten Probleme und Mankos im Leben ist meine Ernährung und mein Wohlbefinden im Körper. Ich gehe sehr oft die Woche zum Sport, bin dabei immer ehrgeizig und fokussiert, aaaaaaber beim Essen scheitern dann meine ganzen Pläne vom Sommerbody 2017.

Mittlerweile weiß ich, wie man abnimmt, wie viele Nährwerte in welchen Lebensmitteln  sind und welche ich davon besser meiden sollte. Aber am Ende des Tages esse ich einfach zu gerne (ja, das geht auch prima als Veganerin) und davon reichlich. Essen spielt in meinem Leben eine große Rolle und dafür geht auch, ehrlich gesagt, ein Großteil meines Geldes drauf. Früher war das eher nicht so. Ich hatte nie Bock auf kochen und habe dann meistens einfach schnell etwas in mich hineingestopft, nur um satt zu sein. Mittlerweile achte ich wirklich sehr auf meine Ernährung (eigentlich mit der Umstellung zum Veganismus), liebe es zu kochen, esse kaum bis gar keine Fertigprodukte, koche immer frisch und verwende gesunde Lebensmittel.

Aber am Ende des Tages brauche ich mir auch nichts vor machen. So schön und gesund, wie das vielleicht alles klingt, so kann diese Welt aber auch täuschen. Das alles kann nämlich noch so gesund sein auf meinem Teller, aber trotzdem nicht weniger kalorienreich als manches „Fast Food“ Gericht. Wie wir ja sicherlich auch alle wissen, ist das Geheimnis einer gesunden Abnahme ein Kaloriendefizit. Da fängt es auch schon bei mir an. Das halte ich vielleicht ein oder zwei Wochen durch und dann hört es auch schon wieder auf mit der Disziplin. Ständig mein Essen abzuwiegen, alles genau einzugeben und ja kein Lebensmittel vergessen, stresst mich mehr, als dass es mir Spaß macht. Fazit ist am Ende des Tages, dass ich entweder noch viel zu hungrig (ich fahre kein großes Defizit, nur ca. 200 Kalorien weniger) bin oder genervt, weil mir meine Kohlenhydrate fehlen. Kein Wunder also, dass mir das ganze dann natürlich umso schwerer fällt und der innere Schweinehund (gibt es auch beim Veganer ;- )) nach kurzer Zeit wieder gewinnt.

Vor einigen Jahren habe ich meine erste und auch letzte Diät gestartet, die ich sehr schnell wieder über Bord geschmissen habe: LOW CARB. Leute, das war ja sowas von überhaupt nicht meine Ernährung. Ganz im Gegenteil. Ich wurde richtig aggressiv, gleichzeitig super müde, mir war ständig kalt und antriebslos war ich auch noch. Andere Diätformen habe ich bisher nicht ausprobiert, weil es für mich am Ende des Tages völliger Quatsch. Bei wem das allerdings funktioniert – ihr habt meinen größten Respekt!

Das nervt mich am meisten.. 

Was mich an der Sache eigentlich so sehr ärgert ist, dass ich ganz genau weiß, was und wie ich es machen muss, mich aber trotzdem einfach nicht konsequent daran halte. Warum zur Hölle kriege ich es nicht auf die Kette, mich an bestimmte „Essensregeln“ zu halten bzw. einfach weniger zu essen? Versteht mich nicht falsch, denn ich fühle mich auch jetzt in meinem Körper wohl und will auch nicht hungern, aber er ist halt eben nicht genauso, wie ich ihn gerne hätte. Dabei ist mein Ziel definitiv keine 90-60-90, sondern einfach ein Körper, in dem ich mich komplett wohl fühle und der gut definiert und trainiert ist. Kein Mensch ist perfekt und das strebe ich auch überhaupt nicht an.

Aber kennt ihr nicht auch solche Situationen? Ihr wisst ganz genau, was ihr eigentlich tun oder auch lassen müsst, aber macht es trotzdem nicht? Das ist wie ein innerer Konflikt mich sich selber, bei dem es aber komischerweise zu keiner Streitschlichtung kommt, weil man nie auf einen Nenner kommen würde. Außer, einer der beiden gibt nach…

Daher ist es bei mir mit dem Thema Ungeduld auch wie ein kleiner Teufelskreis. Ich will in kürzester Zeit möglichst schnell Erfolge sehen, damit ich weiterhin am Ball bleibe. Ich halte mich aber nicht an bestimmte Spielregeln und schon dauert der Prozess natürlich noch länger, was den Ehrgeiz leicht trübt…  Falls jemand Tipps für mich hat, ich freue mich! :- ) 

Outfit:  Wie lange habe ich schon nach einem Pullover mit Volants gesucht? Ewig! Meist war das Problem, dass sie furchtbar gesessen haben oder die Volants an den für mich falschen Stellen angebracht waren. Mit meinem neuen Sale-Schnapper von New Yorker (so schlecht ist der Laden gar nicht, liebe Leute. Man muss nur aufmerksam schauen) bin ich auf jeden Fall super happy. Da es gestern auch wieder echt warm war, durfte mein grüner Fake-Imitat-Lederrock auch mal wieder ans Tageslicht. Den hatten ich mir vor zwei Jahren für Silvester gekauft und seitdem im Schrank gelassen. Upsi! Vielleicht sollte ich nicht immer nur zu meinen aller liebsten Lieblingsteilen greifen, sondern auch mal wieder zu Teilen, die weiter in meinem Kleiderschrank vergraben sind. Und übrigens die Story zu meinem Blümchentrageriemen findet ihr hier…

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Ich trage:

Pullover: New Yorker (sehr ähnlich in schwarz)

Rock: Mango (meeeega Alternative)

Tasche: Fritzi aus Preußen (super günstige Idee)

Taschenriemen: Orsay

Schuhe: Mango (auch cool)

Brille: H&M

Jacke: C&A (Liebe auf den ersten Blick)

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4 Kommentare zu „Pullover mit Volantärmeln und Lederimitat Rock

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