Schwarzer Jumpsuit + Fellsandalen

Hätte mich nicht jemand netterweise vorwarnen können, dass, wenn du acht Wochen aus deinem Betrieb raus bist (leider kein Urlaub, sondern aufgrund der Berufsschule) und du danach noch 6 Tage Urlaub hast, dass der Einstieg die ersten Tage grausam sind? Du hast zunächst von nichts eine Ahnung, musst unendliche viele Mails weg sortieren, überhaupt erst einmal lesen und beantworten, du wirst mit Millionen von Informationen überhäuft und hast eigentlich gar keine andere Chance, als binnen Sekunden wieder voll in den Jobs zu stecken und wieder mehr als 100% anwesend zu sein.

Liebe Leute, das viel mir die ersten zwei Tage wirklich sehr schwer, da auch mein Alltagsrhythmus nach der (Aus)Zeit ein anderer war. Die Schule begann früher und hat somit logischerweise auch eher aufgehört, ich musste lernen, mich mit Informationen berieseln lassen und wohl das lustigste: Mein Essens-Rhythmus ist ein ganz anderer geworden. Die Frühstückszeit war für mich ebenfalls eher und das Mittagessen viel später, als im Vergleich zu der normale Bürozeit um 13 Uhr.

Jetzt fragen sich bestimmt viele: Und Wencke? Wen interessiert’s?

Mit Sicherheit interessieren die meisten nicht die direkten Fakten von meinem Essen und meinen vielen Mails, aber was ich persönlich beobachtet und so interessant finde ist, wie schnell sich unser Körper wieder anpassen kann und von Dingen, die vor acht Wochen waren, wieder sofort loskommen kann. Man sagt ja nicht selten, dass der Mensch ein Gewohnheitstier ist und das hat er in dieser Situation anfangs bewiesen, allerdings sich schnell wieder vom Gegenteil überzeugen lassen. Könnte natürlich auch daran liegen, dass ihm der vorherige Ablauf geläufiger ist und nicht etwas ganz neues, auf das er sich jetzt wieder einstellen muss. Dennoch musste er sich wieder auf etwas anderes schnell umstellen.

Apropos Ablauf und Routine… 

Passend zum Thema Gewohnheiten, eine Frage, die ich öfters gestellt bekomme: „Wie kannst du dich jede Woche so oft zum Sport motivieren und regelmäßig zu den Kursen und auch ins Fitnessstudio gehen?“ Es ist einfach die Routine, liebe Leute und natürlich auch der große Spaß an der Sache. Und ja, Sport kann auch Spaß machen! Ich habe die für mich perfekten Angebote und Trainingspläne gefunden, die mir viel Freude bringen und (ganz wichtig!) ich merke, dass es mir etwas bringt. Ich sehe, wie sich mein Körper zum besseren formt, dass ich stärker werde und viele kleine Fortschritte mache. Wenn das nicht der Fall ist, wäre meine Motivation wahrscheinlich im Po und es wäre sehr schwer, sich immer wieder auf’s Neue aufzuraffen, aber keine Erfolge zu haben.

Jeder muss natürlich für sich entscheiden und wissen, wie er sich am besten (wenn er es denn möchte) zum Sport motivieren kann, aber bei mir klappt es mit Spaß und der Regelmäßigkeit. Heißt für mich eigentlich, dass das Gym wie feste Termine sind, die in meinem Kalender (das trage ich nicht ein!) stehen und die ich nicht absagen kann. Andere feste Termine kann man ja auch nicht einfach so absagen, oder? ;- )

Aber, jetzt kommt wieder mein Standardspruch: KEIN MENSCH IST PERFEKT!

Auch für mich ist es nicht immer leicht, nach der Arbeit noch ins Sportstudio zu gehen oder am Wochenende früh morgens, sodass a) dass Studio noch nicht so voll ist und b) ich den ganzen Tag anschließend entspannt sein kann und planen kann, wie ich möchte. Aber ich mache es trotzdem und schaffe es (komischerweise) immer wieder.  Es gibt aber auch wirklich Tage, an denen ich gar keine Lust habe und mich nicht motivieren kann, Sport zu machen. Wenn das der Fall ist, höre ich auch mal auf meinen Körper und mache einen Tag Pause. Meistens hat es auch Gründe, warum der Körper „Halt, Stopp!“ sagt (glaube ich zumindest) und dich dazu bringen will, dich auszuruhen.

Hätte ich da mal öfter drauf gehört und das Spiel mit Engelchen und Teufelchen auf meiner Schulter richtig gespielt, würde ich jetzt nicht schon seit zwei Wochen eine komplette Cardio – Pause einlegen müssen, da ich eine Sehnenscheidenentzündung habe. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie sehr mir die Bewegung fehlt (und meine Routine!) und das Auspowern auf eine ganz andere Art und Weise, als im Fitnessstudio. Morgen früh habe ich den Termin beim Orthopäden (ich kann für Hamburg Dr. Torsten Hemker wirklich sehr empfehlen!), ich hoffe so sehr, dass er mir das langersehnte „GO!“ gibt und ich ENDLICH wieder richtig powern kann. Drückt mir die Daumen!! Für mich wird es dann aber bestimmt auch erst einmal wieder schwierig, auch in diese (alte) Routine wieder zurück zu finden…

Outfit:  Letzte Woche habe ich euch erst von meiner langanhaltenden Liebe zur schwarzen Farbe erzählt und heute kommt direkt der nächste komplett schwarze Look. Hups! Aber was soll man machen, wenn der halbe Kleiderschrank voll davon ist, man immer wieder neue Teile in der Farbe kauft und man sich genau so wohlfühlt?! „Kannste machen nichts.“ Wie jetzt eine Freundin von mir sagen würde. Hoffe du fühlst dich gerade angesprochen. ;- ) Anyways! Den Jumpsuit habe ich vor gut einem Jahr zugeschickt bekommen und damals und bis heute NUR für den ersten Geburtstagsblogpost von Modegeschmack.com eingesetzt. Schade eigentlich, weil ich (und auch viele meiner Mädels und meine Mama) das hübsche Teilchen lieben und er schon auf vielen Hochzeiten getanzt hat (im wahrsten Sinne des Wortes). 🙂

Besonders jetzt, wo es wärmer wird, sind die Teile schön luftig und einfach zu kombinieren. Und das coole ist: Ein Teil anziehen und fertig ist der komplette Look. Super Frauen freundlich, bis man zur Toilette muss und fast nackt dort rumsitzt… Wer kennt’s? 😀

Trotzdem schön und ich brauche noch ein paar mehr in meinem Kleiderschrank!

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Ich trage: 

Blazer: S.Oliver (ähnlich)

Jumpsuit: Rafaello Rossi (Alternative)

Schuhe: Zara (meeeeegaaaa)

Tasche: Mango 

Brille: H&M (auch eine coole Variante)

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