Disziplin – Wo bist du ??

Momentan bin ich in eine Art „Schreibfieber“ ausgebrochen. Woher das kommt, kann ich selber gar nicht beantworten. Ich habe richtig Bock, über Dinge zu berichten und alles, was so in meinen Gedanken herum schwirrt, in die Tasten meines Laptops zu tippen. Aber, ich sollte es wohl ausnutzen, solange wie ich mich danach fühle und ein paar Dinge in die digitale Welt hinaus posaunen möchte. ;- ) Übrigens höre beim Schreiben IMMER die „Kaffeehausmusik“ Playlist von Spotify. Schöne Lieder, man kann sie entspannt im Hintergrund hören und inspirieren mich irgendwie. Hört da unbedingt mal rein. Ich mache mir die Musik auch gerne mal am Wochenende morgens an, wenn ich in der Küche stehe und Frühstück mache. ;- ) 

Disziplin 

So, jetzt aber weiter im Text. Letzte Woche ging es um mein Leben als Single, die Vorteile und auch die kleinen Problemchen (hier könnt ihr gerne den Beitrag nachlesen) und heute soll es um meine… Disziplin gehen.
Und vielleicht auch ein kleines bisschen um meinen Ehrgeiz. Aber fangen wir doch erst einmal bei meiner Disziplin an. Eigentlich (und da fängt es auch schon an, mit diesem doofen Wort „eigentlich“) bin ich sehr diszipliniert. Wenn ich etwas in meinem Leben erreichen oder verändern möchte, dann mache ich, vielleicht nicht alles, aber sehr viel dafür. Ich versuche alles mir mögliche, probiere verschiedene Wege aus, falls der erste nicht funktioniert und bin wirklich sehr hinterher. Ich will mein Ziel einfach erreichen. Es gibt doch wohl nichts enttäuschenderes, als etwas, was man sich fest vorgenommen hat, nicht zu erreichen, oder? Oder geht es da nur mir so?

Ich habe zum Beispiel gar kein Problem damit, mich 4x -5x die Woche zum Sport zu motivieren. Ich liebe mittlerweile die Kurse, die ich wöchentlich belege und auch die einzelnen Einheiten im Studio, in denen es nur um die reine Kraft geht.Natürlich läuft das ganze um einiges besser, wenn du nicht alleine trainieren gehst (dann ist es wie eine feste Verabredung) und auch, wenn du dabei noch coole Kleidung trägst, in der du dich wohl fühlst. Ich variiere komplett mit den Marken. Manche Teile im Schrank sind wirklich teuer gewesen, andere wiederum nicht. Aktuell springen andere Marken, von denen man nicht unbedingt denkt, dass sie auch sportlich unterwegs sind, auf den Sport – Trend auf. Esprit zum Beispiel. Kennt ihr schon die neuen Sportteile? Ich bin total angetan von den Tights und war auch schon mehrmals in den Läden, um etwas anzuprobieren. Bisher ist davon noch nichts in meinem Schrank gelandet, aber jetzt bin ich wieder sehr inspiriert. Aber einer anderen Marke verfalle ich immer wieder: Nike. Auch, wenn ich ganz oft viel zu geizig bin, bestellen und mal anprobieren, kann man es ja trotzdem, oder? ;- ) Diesen  Pullover oder diese Frühlingsleggings finde ich mega. Ich könnte mich ja mit Sportkleidung tot shoppen – ups! Geht es euch da ähnlich?

Dass ich so oft zum Sport gehe und mich auch jedes Mal drauf freue, liegt daran, das ich mich auf das gemeinsame Training mit meinen Mädels freue, ich es als Ausgleich zu meinem täglichen Bürojob brauche und andererseits, weil ich einen gesunden und straffen Körper haben möchte. Sport und ein gutes Training können die Figur wirklich (schnell) verändern und natürlich profitiert auch das ganze Herzkreislauf-System davon. Die Knochen, Bänder und Sehen danken es uns doch sicherlich auch. ;- )

Das Thema Essen 

Aber wisst ihr, wo ich immer wieder scheitere? Bei der Ernährung. Da sagt sich meine Disziplin einfach: Nö, bye. Die meisten von euch werden mitbekommen haben, dass ich mich seit Jahren (dieses Jahr werden es schon 5 Jahre) vegan ernähre. Für einige ist dies wahrscheinlich schon sehr diszipliniert. Für mich ist es das gar nicht mehr. Es ist für mich normaler Alltag, dass ich mich rein pflanzlich ernähre und ich auch zu 100% hinter meiner Ernährungsweise stehe. Ansonsten würde ich es wahrscheinlich auch nicht so konsequent und so lange durchziehen. Mein Problem ist wohl eher, dass ich, trotz dieser Ernährungsweise und meines Sportpensums, nicht die Figur bekomme, die ich mir seit Jahren wünsche. (Jeder von uns hat das Idealbild von sich und seinem Körper im Kopf. Ich will nicht explizit ausführen, wie dieser aussehen soll, da wir Menschen ja zum Glück alle verschieden sind, unterschiedlich Ansichtsweisen und Geschmäcker haben. ;- )
Dabei esse ich gar nicht so viel Süßes (in Ostfriesland sagt man übrigens Schlickersachen – das wollte ich gerade erst schreiben :- ) ), sondern bin leider ein Mensch, der sehr viel von „normalem“ Essen essen muss und will, bis er satt ist. Das Sättigungsgefühl ist bei mir nicht so schnell vorhanden. Oder vielleicht liegt es auch daran, dass ich mein Essen meist schnell esse und erst später (zu spät!) merke, dass es doch etwas zu viel war. Mein größtes Problem in Sachen Ernährung ist dann anscheinend die „Menge“ und nicht, was ich eigentlich zu mir nehme. Yeah – ziemlich uncool!
Ein Trainer im Studio sagte mal zu mir, dass ich besser sehr viel mehr Lebensmittel essen sollte, die volumreich, aber kalorienärmer sind. Salat, Kartoffeln, etc. eignen sich da wunderbar. Aber jeden Tag habe ich da natürlich auch keine Lust drauf – verständlich, oder?! Im letzten Jahr habe ich ab und an mal mit Kalorien-Zähler -App’s meine Kalorien getrackt, was mir auf Dauer aber doch zu anstrengend wurde. Ich habe natürlich nicht immer eine Waage dabei und das Schätzen der jeweiligen Lebensmittel war mir auch zu kompliziert. Das hatte ich dann eine Zeit gemacht, dann doch wieder eingestellt und bin jetzt aber seit zwei Wochen wieder sehr aktiv dabei. Ich bin immer wieder erstaunt, wie schnell die angestrebte Menge an Kalorien mit Lebensmitteln erfüllt ist – schade Wencke, doch kein Abendessen mehr. (Spaß!)

Warum dauert das so lange ?

Und um mal wieder zum Anfang zu kommen: Genau in diesem Bereich (weniger Essen zu essen bzw. die richtige Anzahl an Kalorien) fehlt mit einfach die verdammte Disziplin. Ich bin natürlich auch nicht der geduldigste Mensch dieser Welt (obwohl mein Sternzeichen Waage ist) und will schnell Ergebnisse sehen. Das dieser ganze Abnehm-Prozess und die Körperveränderung dauert, ist furchtbar. Am besten mal einen Tag im Kaloriendefizit und am nächsten Morgen 1 Kilo leichter sein. Dann wäre ich diszipliniert, Leute – wow! Bevor hier irgendjemand jetzt in die Tasten hauen will – ich weiß, dass das eher unmöglich und auch bestimmt nicht gesund für meinen Körper ist.
Zu meiner Verteidigung muss ich aber auch sagen, dass ich noch nie ein super schlankes Persönchen war. Ich bin das zweite Kind meiner Eltern, die jüngste, das Küken (die kriegen sowieso immer alles) und nach der Trennung meiner Eltern (da war ich gerade in der Grundschule), war Essen mein neuer bester Freund.
So traurig wie ich war, so sehr haben Schokolade oder andere Kleinigkeiten mich wieder glücklich gemacht – für den Moment zumindest. Wie sagt man so schön: „Schokolade macht einen nicht glücklich – aber das macht ein Apfel ja auch nicht.“ Und dann startest du natürlich auch ganz anders in diesen Prozess, als jemand, der vielleicht nur gerade mal etwas unzufrieden ist. Sprich, dieser ganze Prozess zieht sich schon ziemlich viele Jahre durch mein Leben. Das ist uncool!

Helft ihr mit?

Aber kommen wir mal zurück zum Thema. Ich habe schon länger überlegt, ob ich vielleicht ein greifbares Ziel benötige, um mich selber etwas auszutricksen und mein Vorhaben einzuhalten. Wie hat man es in der Schule gelernt? Ziele müssen SMART sein. Julian Zietlow (wer gucket auch immer den Motivation Monday?) sagt ja immer, dass man genau dies benötigt.
Etwas, dass dir wirklich weh tut, wenn du es machen musst, falls du dein Ziel nicht erreichst. Bisher ist mir noch nichts eingefallen, was für mich schmerzhaft genug wäre, als dass ich da nicht doch mal cheaten würde. Jemand eine Idee? Was wäre für euch ein krasser und schmerzhafter Anreiz, um an ein Ziel zu kommen?
Eine andere Idee war ebenso, den Blog als kleines Tagebuch zu nutzen und mit euch meine Fortschritte zu dokumentieren. Sprich Essensinformationen, Sportupdates und vielleicht auch Updates, was mein Gewicht und die Maße angeht. Bei letztrem bin ich mir noch nicht zu 100% sicher, da dass natürlich doch wieder SEHR privat ist. 😉
Dennoch schwebt mir im Kopf, es als Art 10-Wochen Challenge umzusetzen – Was ist möglich, innerhalb von 10 Wochen, aus seinem Körper herauszuholen?
 Hättet ihr da Bock drauf und würden euch solche Texte und Food Inspo’s interessieren? Lasst es mich wirklich gerne mal wissen.

Der Anreiz wäre riesig und wenn ich dann abkacke oder nichts passiert, ist es eher peinlich und unangenehm. Und sein Scheitern preiszugeben will doch keiner, oder? Ich habe das zumindest nicht vor.. Aber am Ende zählt doch wohl nur eins, dass ich das ganze für mich mache, mit einem gesunden und für mich glücklichen Weg und natürlich meine beiden Hashtag- Lieblinge: #foodislove #foodislife

Ich trage: Hoodie: Urban Outfitters, Jacke: Ebay, Mütze: Promod, Tasche, Fritzi aus Preußen, Schuhe: Adidas Superstars, Hose: H&M, Brille: Tiger

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5 Kommentare zu „Disziplin – Wo bist du ??

  1. Toller Beitrag! Ich beschäftige mich im Moment auch viel mit dem Thema Selbstdisziplin und habe noch einiges zu verbessern. Das beinhaltet für mich viele Bereiche des Lebens: früh aufzustehen, mich gesund zu ernähren, regelmäßig zum Sport zu gehen, lesen anstatt Serien zu schauen, konzentriert zu arbeiten, die Wohnung ordentlich zu halten.. daher ist jede Art von Input sehr willkommen 🙂 xx

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    1. Freut mich, dass uns anscheinend die gleichen Themen interessieren. 🙂 Und ja, die Punkte die du auch aufgezählt hast, versuche ich auch gut umzusetzen. Manchmal besser, manchmal schlechter. Und danke, dass dich einige Beiträge darüber interessieren würden. Ich überlege mir derzeit noch, wie ich sie am besten gestalte und sie dann umsetze. xx, Wencke

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