Wie ich motiviert bleibe

Ganz ehrlich liebe Leute: Ich bin wirklich suuuper froh, dass einige ihre Vorsätze für 2018 an den Nagel gehangen haben, da die Fitnessstudios und auch die Sportkurse endlich wieder leerer sind. Sorry für all diejenige, deren Motivation flöten gegangen ist, aber es ist einfach die Wahrheit. Im Januar und auch im Februar war es wirklich furchtbar, auch nur einen Fuß in diese Türen zu setzen. Jetzt sieht es aber (Gott sei Dank) schon wieder anders aus. Endlich wieder etwas Luft, kein Warten auf die Geräte um auch mehr vom Training filmen zu können, ohne direkt 10 Leute auf dem Material zu haben. Wer mich bei Instagram und besonders in meinen Insta-Stories verfolgt, wird wissen, dass ich sehr viel von meinem Sportpensum poste. Ganz nach dem Motto: If it’s not on social media, it never happend. Am vergangenen Samstag war ich beim Sport, Sonntag Morgen habe ich ein paar kurze Dehnungen gemacht, gestern war ich im Fitnessstudio und heute (es ist Dienstag) war ich bei zwei meiner liebsten Sportkurse. Mein aktuelles Ziel ist es, mindesten vier Mal die Woche sportlich aktiv zu sein und wenn es geht, am liebsten sogar noch mehr als das. Klingt vielleicht für den ein oder anderen nach einem sehr hohen Sportpensum, für mich ist es momentan aber ein super Ausgleich. Ich brauche (!) wirklich die tägliche Bewegung und liebe, liebe, liebe es, mich abends noch auszupowern. Es tut mir so gut, den Körper noch einmal richtig an seine Grenzen zu bringen, nachdem ich den Tag über fast nur vor dem Computer saß.

In der letzten Zeit habe ich öfters Mal Kommentare bekommen wie:

„Du gehst SCHON WIEDER zum Sport?“  

„Wieso schon wieder? Du warst doch gestern erst?“

„Was bringt dir der ganze Sport eigentlich?!“

 

10 Tipps für mehr MOTIVATION!

Ich war eigentlich, seit ich mich erinnern kann, schon immer recht sportlich. Vielleicht sah / seh ich nicht immer danach aus, war es aber. Ich habe Leichtathletik gemacht,  jahrelang Volleyball gespielt, Sportkurse besucht und parallel dazu in einer Tanzschule getanzt. Seitdem ich in Hamburg lebe, bin ich bei einem Sportcenter, welches hauptsächlich auf Kursangebote ausgerichtet ist (=Sportspaß) und seit zwei Jahren betreibe ich auch Kraftsport. Sprich, ganz klassisches Training mit Gewichten, nicht aber nur unbedingt an Maschinen. ;- )  Ich hätte nie gedacht, dass mir das ganze mal so viel Spaß und Freude machen würde und es so sehr mein Leben einnimmt. Aus diesem Grund und wegen der vielen Fragen, möchte ich euch heute gerne erklären, wie ich mich so oft zum Sport motivieren kann, was mir so viel Spaß macht und welche Tipps und Tricks vielleicht auch euch helfen. Fangen wir direkt an:  

  1.  TRAG ES DIR EIN! Ich sehe meine sportlichen Aktivitäten mittlerweile als feste Termine an. Sie stehen in meinem Kalender und ich nehme sie so ernst, wie Arzttermine, Banktermine oder Verabredungen mit meinen Mädels. Natürlich kann ich sie ein bisschen flexibler gestalten und vielleicht um eine oder zwei Stunden nach vorn und / oder nach hinten schieben, aber dennoch sind es feste Tage und Zeitpunkte, die eingehalten werden.
  2. HABE SPASS! Es gibt doch nichts schlimmeres im Leben als etwas, was dir absolut keinen Spaß macht, oder? Das kann eine Sache im Alltag sein, das kann auch dein Job sein oder eben Papierkram, der erledigt werden muss. Man kann zwar nicht an allen Dingen etwas ändern, aber doch an vielen. Wie wäre es, wenn man sie sich schöner gestaltet oder eben etwas findet, was einem wirklich Spaß macht. Es hat auch bei mir etwas länger gedauert, bis ich meinen Sport gefunden habe. Ich mache nur die Kurse (bei Sportspaß), die mir Spaß machen und ebenso die Übungen um Studio, die mir überwiegend Spaß machen. Ich hasse joggen, daher versuche ich dies aufs kleinste zu reduzieren. Im Allgemein macht mir die ganze Bewegung aber super viel Spaß, ich liebe das Gefühl währenddessen und auch im Anschluss. Ich bin danach wirklich wie ein anderer Mensch und fühle mich besser. Also finde etwas, was dir Spaß macht und quäle dich nicht zu Dingen, nur weil a) sie andere gerne machen oder b) sie gerade im Trend sind.
  3. NIMM JEMANDEN MIT! Ich bin zwar ein großer Eigenbrötler und liebe meine Zeit alleine, aber zusammen ist das ganze nur halb so schlimm. ;- ) Erst recht an Tagen, wo mir alleine vielleicht die nötige Motivation fehlt, ist eine Verabredung mit einer Freundin zum Sport genau das richtige. Am besten schon ein paar Tage davor das Treffen ausmachen und selbst wenn du dann am Tag immer noch nicht motiviert bist, wird sie dich so lange nerven (meine Mädels sind da ganz gut drin), bis du doch gehst oder die Motivation doch noch zu dir überschwappt. Zu zweit oder auch mit mehreren zu trainieren ist eine super Ablenkung, man kann kreativ sein mit seinen Übungen, hat immer eine helfende Hand zur Seite und eben auch Spaß.
  4. ES IST NOCH KEIN MEISTER VOM HIMMEL GEFALLEN! Ich sehe es in den Studios leider ganz oft und auch ich bin mit Sicherheit alles andere als ein Profi, aaaber: Übertreibe am Anfang nicht mit den Gewichten und auch nicht mit den Übungen. Es sind oft die einfachen Dinge, die auch schon einen kleinen Erfolg ausmachen können. Viele Personen im Studio nehmen viel zu viel Gewicht und vernachlässigen dabei ihre Ausführungen. Ein Satz, den einer der ersten Trainer zu mir sagte war: „Ausführung vor Gewicht.“ Dies beherzige ich auch heute noch. Dann schaffe ich halt nicht so viel wie der / die neben mir, dafür führe ich die Übungen aber richtig aus. Und das ganze Training muss auch nicht super spektakulär aussehen. Manche verrenken sich auf den Matten oder den Geräten, dass es mehr nach Yoga und Schmerz aussieht, als nach einem Training. Es sind ganz oft die einfachen und vielleicht langweiligen Übungen, die aber ebenso schnell zu Muskelkater führen können. ;- )
  5. SEI NICHT SO STRENG ZU DIR! Bei diesem ganzen Hype auf Instagram, in den Zeitschriften oder auch im Freundeskreis: Es ist auch in Ordnung, weniger zu trainieren und sich Ruhe zu gönnen. Ganz viele (und dazu gehöre auch ich) haben gleich ein schlechtes Gewissen oder ein merkwürdiges Gefühl, nur weil sie ein oder zwei Tage nicht trainieren waren. Das Training ist zwar wichtig (und das nicht nur, wenn man abnehmen will!!), aber es gibt auch noch andere Dinge im Leben, als das. Wenn du also mal nicht kannst, krank bist oder auch einfach keinen Bock hast: Keep cool.
  6. ES SIND DIE KLEINEN DINGE IM LEBEN! Was mich ganz oft bei der Stange hält und auch super motiviert, sind meine Fortschritte. Sie sind nicht jeden Tag sichtbar oder spürbar, aber nach einigen Tagen oder Wochen eben schon. Sei es, dass sich mein Körper optisch verändert, oder ich die Übung mit mehr Gewicht ausführen kann, als noch vor einigen Wochen. Wenn man besser wird, ist es doch das beste Lob, was man sich selber machen kann. Ich freue mich immer wie ein kleines Kind, auch wenn es nur 1-2 kg mehr sind, die ich jetzt mehr „stemmen“ kann, als zuvor. Und besonders, wenn sich das Körperbild verändert. Die Waage ist mir mittlerweile sogar echt egal, wichtig ist das Spiegelbild und die Maße.
  7. ALLE MAL LÄCHELN! Anschließend an Punkt sechs ist das Thema Vorher/Nachher Bilder. Wenn ihr zuvor Bilder von euch macht und euch diese nach ein paar Wochen anguckt, werdet ihr erstaunt sein. Natürlich solltet ihr dabei ernsthaft bei der Sache sein und auch euer Essverhalten euerm Ziel anpassen, aber dennoch werdet ihr schnell Fortschritte sehen. Als ich letztens für den Geburtstags Blogpost mir meine Bilder von 2015 angeschaut habe, war ich wirklich kurz geschockt! Ich wusste nicht mehr, wie meine Figur war und wie sehr ich mich doch verändert habe. Es ist eine super Bestätigung für euch selber, euch dann wieder zu sehen. Außenstehende sehen eure kleinen Veränderungen gar nicht so oft und schnell oder sagen es euch vielleicht auch gar nicht. Und was ist sowieso besser, als die Bestätigung schwarz auf weiß (oder eben digital) zu haben?
  8. ERNÄHRUNG! Ich muss ja schon sagen, dass mich einige Artikel, Podcasts und auch YouTube Videos wirklich dumm da stehen lassen haben. Ich wusste gar nicht, wie falsch man beim Thema Essen informiert  oder eben auch gar nicht und was man alles falsch machen kann. Ich wusste schon immer, dass nur der Sport alleine mich nicht zur Traumfigur bringt, aber dass es fast 80% nur die Ernährung ist und der restlichen 20% der Sport, war schon krass. Es kommt natürlich immer auf euer Ziel an, aber dennoch hat das Thema Essen eine super wichtige Rolle in diesem ganzen Spiel. Vergesst also bei all dem Sport bitte nicht, euch auch mit diesem Thema auseinander zu setzen. 
  9. SPORTKLEIDUNG! Kleider machen Leute oder Kleider motivieren. Mich zumindest. Dabei muss ich aber auch ehrlich sein und sagen, dass ich nicht so sehr auf meine Sportkleidung achte. Meist bin ich einfach zu geizig für die ganzen hübschen Teile, die es so auf dem Markt gibt. Manche Leute geben ja wirklich 80 – 100 Euro für eine Sporthose aus. Entschuldigung, aber dafür kann ich auch viele andere tolle Dinge unternehmen oder mir auch geiles Essen kaufen. Dennoch gibt es wunderschöne Teile auf diesem Markt und wenn man damit dann auch noch Sport macht, motiviert es einfach. Es lässt einen viel besser fühlen, weil man sich wohl fühlt und meist noch cool aussieht. Was gibt es besseres? Und es ist ja auch so, dass manche Sportleggings den Körper auch etwas mehr in shape bringen.. ;- )
  10. MACH DICH NICHT VERRÜCKT! Wie weiter oben auch schon erwähnt: Sport ist auch nicht alles im Leben. Auch, wenn gefühlt die ganze Welt (oder social media) davon voll ist, kann dir es dennoch egal sein. Wenn du noch nicht das richtige für dich gefunden hast oder dich nicht so oft motivieren kannst, ist es auch in Ordnung. Nicht jeder muss den Sport lieben wie auch nicht jeder das Auto fahren liebt. Wir Menschen sind zum Glück alle unterschiedlich, haben unterschiedliche Geschmäcker und Vorlieben und das ist eben auch gut so. Wäre ja auch langweilig, wenn wir alle gleich wären, oder?

Und dann wären die Studios ja immer so voll, wie zu Anfang des Jahres.. bitte nicht! Ich bin doch gerade so happy, dass es eben nicht mehr so ist…

 

Ich trage: Schal: Zara, Jacke: Zara, Pullover: H&M, Jeans: H&M, Schuhe: Adidas Superstars, Socken: Budnikowsky, Tasche: Flohmarkt, Brille: H&M

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11 Kommentare zu „Wie ich motiviert bleibe

  1. Ich war noch nie im Fitti, aber ich habe schon von so vielen gehört, dass es ab März wieder angenehmer zum trainieren ist. Generell finde ich Neujahrsvorsätze immer schwierig. Für mich gibt es kein besonderes Datum für neue Vorsätze 🙂
    Mit den Sportklamotten hast du allerdings recht: Ich sportel auch lieber in schicken Sachen 😀 95% meiner Funktionskleidung ist gebraucht gekauft. Da kann man echt ne Menge sparen.
    Liebe Grüße!

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    1. Hallöchen, erst einmal danke für deinen Kommentar! 🙂
      Es ist auch total richtig, dass neue Vorsätze totaler Quatsch sind. Wenn man etwas ändern will, dann sofort und auch bitte nicht erst am kommenden Montag! 😀
      Ach, Sportsachen gebraucht gekauft? Wow, eigentlich total die gute Idee. Habe ich bisher noch nie gemacht, da ich es vom Kopf her komisch finden würde, im Schweiß der anderen weiter zu machen, haha! Auch wenn man die Teile wunderbar waschen kann. Aber vielleicht schaue ich mal auf den nächsten Flohmärkten 🙂
      Viele Grüße!

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  2. Ich kann dich da super verstehen, dass es für dich ein toller Ausgleich ist. Ich finde Fitnesstudio ist nicht so meins, ich fühle mich da einfach immer so beobachtet und so unwohl. Ich weiß auch nicht genau, woran das liegt. Ich laufe eigentlich total gerne, aber es ist einfach so kalt draußen. Ich hab immer gefühlte 100 Ausreden, warum ich genau JETZT kein Sport machen will 😀

    Liebe Grüße, Irina von http://www.beautifulxoo.com

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    1. Liebe Irina, vielen Dank für dein Kommentar. 🙂
      Ich kann verstehen, dass du dich unwohl und beobachtet fühlst, das ging mir am Anfang auch so. Aber wenn ich meine Kopfhörer aufsetze und einfach meine Stunde dort durch ziehe, fällt das gar nicht mehr auf. Leider ist es auch bei uns so, dass mehr Männer als Frauen da sind. Aaaaber, bei einigen kann man sich echt coole Übungen abgucken! ;- )
      Und das Wetter soll ja so langsam wieder besser werden. Dann bist du bestimmt auch wieder häufiger draussen. Ansonsten einfach an das Gefühl danach denken – das hilft bei mir immer am meisten. 🙂 Viele Grüße!!

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  3. Wie recht ich dir einfach bei deinem Blogpost geben muss! Sowohl was die 10 Tipps angeht als auch die Auslastung des Fitnessstudios in der Zeit von Januar bis März!
    Ich denke du sprichst hier vielen Mädels auch aus der Seele. Ich kann nur sagen, dass ich mich selbst so motiviere wie du es eben niedergeschrieben hast.

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    1. Liebe Christina, vielen Dank für deinen Kommentar. 🙂
      Freut mich, dass wir da ähnliche Ansichten zu haben scheinen. Und wir können wohl alle froh sein, dass dieser Monat fast um ist und es leerer wird. Viele Grüße!

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  4. Toller Beitrag und die Bilder erst 😊👍🏻
    Mir fällt es, Gott sei Dank, die letzten Monate auch sehr leicht Sport zu machen und ich freue mich immer richtig auf diese Zeit. Ich denke, deine Tipps könnten einigen helfen!

    Liebe Grüße,

    Patricia

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