Veganer Käsekuchen – gelingsicher!

Zum Geburtstag durften wir uns von Oma früher immer unseren Lieblingskuchen wünschen. Meiner war von klein auf an ihr Käsekuchen. Oma hat einfach den besten gemacht und dabei nie mit Rezept gearbeitet. Bewundernswert, da ich immer noch für viele Sachen mit Rezept koche oder backe. Aber da ihre Version leider nicht vegan ist und auch nie werden wird und mein Geburtstag auch erst in in einem halben Jahr ansteht,  wollte ich jetzt trotzdem einfach mal eine vegane Version des Klassikers Käsekuchen backen. Passend dazu habe ich die neue „GO ON Quarkalternative“ von Alpro Soja für mich entdeckt. Oh mein Gott, ich bin einfach so begeistert davon. Super lecker, toller Geschmack und vielseitig einsetzbar. Also, los geht’s!

Ihr braucht:

Für den Boden:

200g Mehl

75g Zucker

125g Margarine

1 Pck. Backpulver

1/2 Vanilleschote

1 Prise Salz

Für die Füllung:

250g Margarine

1/2 Vanilleschote

2 Pck. Alpro Soja GO ON

2 Pck. Vanille Puddingpulver

100g Zucker

5 EL Zitronensaft (oder Bio – Zitronendirektsaft)

Und so wird’s gemacht:

  1. Die Vanilleschote auskratzen und alle Zutaten für den Boden in eine Schüssel geben und zu einem geschmeidigen Teig kneten. Das könnt ihr am besten mit den Händen machen, da der Knethaken (bei mir zumindest) schnell aufgibt.
  2. Nachdem der Teig fertig geknetet ist, bestreicht eine Springform (ich habe eine mit einem 26cm Durchmesser verwendet) mit Margarine. Ich habe den Boden mit Backpapier ausgelegt und den Rand mit Margarine bestrichen.
  3. Den Teig in der Form gleichmäßig ausrollen und einen mind. 2cm hohen Rand nach oben festdrücken. Für die Füllung ist das super wichtig, sodass nichts rausläuft.
  4. Die Springform samt Teig für eine Stunde in den Kühlschrank stellen.
  5. Während der Teig kalt wird, können wir uns der Füllung widmen. Den Sojaquark, Puddingpulver, das innere der Vanilleschote, Zucker und den Zitronensaft in eine Schüssel geben und gut verrühren. Die Margarine zum Schmelzen bringen und ebenfalls in die Schüssel geben. Alles zu einer glatten Masse verrühren.
  6. 60 Minuten später… Holt den Teig aus dem Kühlschrank und gebt jetzt die Füllung auf den Teig. Verstreicht alles gut, sodass alles gleichmäßig verteilt ist.
  7. Der Kuchen geht jetzt bei 160°C Ober-Unterhitze für ca. 50 Minuten in den Backofen.
  8. Wenn ihr ihn rausholt, ist er noch nicht zu 100% fest. Das ist aber ganz normal. Lasst ihn erkalten und stellt ihn für ein paar Stunden in den Kühlschrank. Danach hat er die perfekte und feste Konsistenz!

Und wie immer wünsche ich euch viel Spaß beim Nachmachen und einen guten Appetit!

Veganer Käsekuchen - einfach und schnell

Veganer Käsekuchen - einfach und schnell5

Veganer Käsekuchen - einfach und schnell1

 

 

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Karottenkuchen, Rüblikuchen oder Möhrenkuchen – egal hauptsache vegan! 🍰

Als ich Anfang des Monats meine neue Arbeitsstelle angetreten habe (juhu!), wollte ich unbedingt etwas für den ersten Tag mitbringen. Und da ich schon längere Zeit nicht mehr gebacken habe, sollte es ein Kuchen werden. Und was passt da besser als mal etwas ganz neues auszuprobieren? Na ja, eigentlich eine dumme Idee. Wenn man glänzen will, backt man doch eher altbekanntes, als etwas, was man zuvor noch nie gemacht hat, oder? Aber ich dachte mir, Kuchen kann doch gar nicht nicht schmecken! 😉 Und da ich noch nie einen veganen Karottenkuchen gegessen habe und die nicht vegane Variante immer super lecker fand, wollte ich das schnell ändern…

Ihr braucht:

Karottenkuchen vegan -Zutaten

400g Dinkelmehl

400g Karotten

200ml Sonnenblumenöl

200g Zucker

1 Pck. Backpulver

1 Pck. Vanillezucker

1 TL Zimt

1 1/2 Zitronen (Saft + Schale wird benötigt)

200g Puderzucker

Und so geht’s:

1. Legt die Springform mit einem nassen Backpapier aus (mehr dazu hier bei Punkt 7) oder ihr bestreicht die Form mit Margarine.

 2. Schnappt euch die Möhren, wascht sie, schneidet die Enden ab und raspelt sie ganz fein.

3. Jetzt kommen fast alle anderen Zutaten hinzu, bis auf den Zitronensaft, die Schale und den Puderzucker. Ansonsten mischt ihr jetzt: Mehl, Backpulver, Öl, Zimt, Vanillezucker und Zucker in die Schüssel zu den Karotten. Die Masse könnt ihr am besten mit den Händen kneten, das geht super einfach. Ein Handrührgerät ist hier überflüssig.

4. Nachdem die Masse wie ein großer Klumpen geworden ist, gebt ihr jetzt den Zitronensaft von 1 Zitrone hinzu sowie die Schale. Da der Teig jetzt um einiges klebriger wird, solltet ihr jetzt einen Teigscharber verwenden. Die Masse gut umrühren und den Teig in die Springform geben.

Rüblikuchen vegan

5. Den Kuchen in den Backofen schieben und bei 180°C Ober- Unterhitze den Kuchen für 40 Minuten backen. Je nach Backofen variiert die Backzeit natürlich, also schaut doch am besten nach 30 Minuten mal nach.

6. 40 Minuten später. Den Kuchen aus dem Backofen holen und erkalten lassen. Lasst ihn bitte in der Form abkühlen und entfernt die Springform erst später (ich habe die Form zu früh gelöst und er ist leider etwas kaputt gegangen 😦 ).

Möhrenkuchen vegan

7. Wenn der Kuchen vollständig ausgekühlt ist, machen wir jetzt den Zuckerguss. Puderzucker mit einer halben Zitrone und 1 EL heißem Wasser vermischen, glatt rühren und über den Kuchen geben.

8. Fertig! Ich habe den Kuchen einige Stunden stehen lassen, damit der Zuckerguss auch komplett trocknen kann. Ihr könnt ihn noch mit Streuseln, kleinen Möhren, Kokosflocken etc. dekorieren. Ihr könnt auch anstatt des Zuckerguss weiße Schokolade oder Zartbitterschokolade nehmen.

Uns allen hat der Kuchen sehr gut geschmeckt (zum Glück!) und er war auch nicht zu süß. Die Konsistenz ist sehr schön saftig und frisch. Er hat uns sogar noch bis Freitag geschmeckt. Im Kühlschrank hat er sich wunderbar gehalten. 🙂

Rüblikuchen vegan Möhrenkuchen vegan

Und wie immer wünsche ich euch viel Spaß beim Nachmachen und einen guten Appetit! 🙂