Tiramisu #vegan

Lustigerweise mochte ich eigentlich NIE Tiramisu. Warum sollte man auch etwas essen, was nach kaltem Kaffee und Quark schmeckt? Und wo der Keks einfach nur super labberig und süß ist? Aber, wie so oft im Leben, ändern sich (zum Glück) die Geschmäcker und mittlerweile „Tiramisu #vegan“ weiterlesen

Nutella Blume aus Blätterteig #vegan

Ich habe diese „Blume“ schon so oft in Videos auf Facebook und auf Bildern bei Instagram gesehen, dass ich große Lust hatte, sie endlich selber zu machen, weil es immer so unglaublich lecker und nach dem perfekten Snack aussah. Passend dazu, wenn man Besuch bekommt oder aber auch einen netten Mädels – Abend mit Lästerei und DVD’s verbringt. Gesagt getan, aber natürlich in der veganen Version. Ich muss nur ehrlich gestehen, dass ich etwas dumm beim Kauf vom Blätterteig war. Ich hatte ENDLICH einen bei EDEKA gefunden, der vegan und nur mit Margarine hergestellt ist. Später ist mir erst aufgefallen, das es einzelne Scheiben sind und kein kompletter Teig ist. Schön blöd, wenn man Kreise ausschneiden will……

Na ja, der Nutella Stern bzw. die Nutella Blume ist dann trotzdem etwas geworden, nur eeetwas kleiner. Also falls ihr einen Blätterteig findet, der ganz und vegan ist, nehmt besser den. Lange Rede kurzer Sinn, lasst uns los legen:

Ihr braucht:

Nutella Blume - Nutella Stern - vegan - Blätterteig - Eiggelb Alternative

1 Packung TK Blätterteig (veganen gibt es von Gut & Günstig)

Nuss Nougat Creme

2 TL Sojasahne

2TL Öl (Kokosöl oder gemacksneutrales Öl ist super)

evtl. Puderzucker

Und so geht’s:

  1. Breitet den Blätterteig auf einem glatten Untergrund aus. Es eignet sich z.B. ein Schneidebrett oder die Arbeitsplatte mit ausgelegtem Backpapier.
  2. Wenn der Blätterteig noch nicht ganz aufgetaut ist, könnt ihr ihn, so wie ich es vorher machen musste, versuchen aneinander zu kleben, falls ihr keinen durchgehenden Teig bekommen habt. Das klappt eigentlich ganz gut, muss nur frühzeitig gemacht werden.
  3. Nachdem der Blätterteig vollständig aufgetaut ist, könnt ihr mit Hilfe einer runden Schüssel oder eines Tellers Kreise ausschneiden. Dabei dient die Schüssel oder der Teller als Form. (Ich wollte es nicht ganz so groß und habe daher eine Müslischale verwendet.)Nutella Blume - Nutella Stern - vegan - Blätterteig - Eiggelb Alternative1
  4. Nachdem der erste Kreis ausgeschnitten ist, legt ihr ihn auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und bestreicht ihn mit der Nutella Alternative. Macht es nicht zu dick, ansonsten wird später rauslaufen.
  5. Jetzt schneidet ihr den zweiten Kreis aus und legt ihn auf den Kreis mit der Schokoladenschicht. Die zweite Schicht bestreicht ihr ebenfalls mit der veganen Nuss – Nougat Creme.
  6. Jetzt schneidet ihr den dritten und letzten Kreis aus und legt ihn auf Kreis Nummer 2.
  7. Nun wird keine Schokocreme mehr benutzt, sondern es wird geschnitten. Legt in die Mitte einen weiteren kleinen Kreis und markiert somit den Mittelpunkt. Ich habe den Deckel einer Gewürzmühle genommen.
  8. Anschließend schneidet ihr den Kreis in vier gleich große Teile. Und in jeweils jeder dieser Teile schneidet ihr jetzt weitere vier Stücke raus, heißt drei weitere Schnitte setzen. Die ganze Stücke sollen am Ende natürlich gleich groß sein. Nutella Blume - Nutella Stern - vegan - Blätterteig - Eiggelb Alternative2
  9. Nachdem ihr 16 Stücke geschnitten habt, kommt jetzt die etwas schwierigere Aufgabe. Ihr nehmt jetzt ein Stück und dreht es leicht nach links ein. Es sollte sich eine kleine „Schraubenform“ bilden. Stellt es euch so vor, als ob ihr einen Deckel abschraubt und dreht es nur leicht ein. Das Stück, was direkt daneben liegt, dreht ihr in die andere Richtung, also nach rechts. So verfahrt ihr die ganze Zeit immer abwechselnd, bis alle Teile eingedreht sind.
  10. Jetzt nehmt ihr euch immer zwei nebeneinander liegende Stücke und verbindet sie am Ende miteinander. Das werden jetzt die Blätter der Blume. Einfach etwas aneinander drücken, damit sie gut zusammen halten. Dann sollte das ganze so aussehen:Nutella Blume - Nutella Stern - vegan - Blätterteig - Eiggelb Alternative3
  11. Natürlich braucht jeder gute Blätterteig als Abschluss noch eine Schicht Eigelb. Eine gute vegane Alternative zum Eigelb ist die Mischung aus Sojasahne und Öl. Es liefert die nötige Süße und lässt alles wunderbar knusprig braun werden. Also, mischt jetzt die Sojasahne und das Öl und gebt es mit einem Pinsel über die Blätterteig Blume.
  12. Nachdem ihr alles gut bestrichen habt, kommt das ganze für ca. 20 Minuten  bei 180°C Ober- und Unterhitze (guckt da noch einmal genau auf eure Verpackung, jeder Teig ist anders) in den Backofen.
  13. 20 Minuten später…  Fertig! Am besten schmeckt es ganz frisch und noch warm aus dem Backofen mit etwas Puderzucker drüber uuund dazu einen leckeren Kaffee!

Und wie immer wünsche ich euch viel Spaß beim Nachmachen und einen guten Appetit!

Nutella Blume - Nutella Stern - vegan - Blätterteig - Eiggelb Alternative 10

Nutella Blume - Nutella Stern - vegan - Blätterteig - Eiggelb Alternative6

Nutella Blume - Nutella Stern - vegan - Blätterteig - Eiggelb Alternative4

 

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Brownies – raw und vegan 🍰

Ich, als kleine Naschkatze, liebe alles was süß und schokoladig ist. Leider gibt es nicht immer die Möglichkeit außerhalb der eigenen vier Wände an veganen Kuchen heranzukommen. Da mich aber gestern die Lust auf Kuchen, Brownies, Muffins und Co gepackt hat, musste ich schnell selber etwas backen. Und siehe da: es ist ein schnelles, einfaches und eigentlich auch sehr gesundes, rohes und veganes Brownie Rezept entstanden.. Und das zeige ich euch heute! 🙂

Ihr braucht:

Raw Vegan Brownie

200g Mandeln

200 g Datteln

100g Kakaopulver

heißes Wasser

zum Aufpimpen: Cranberries, Kokosflocken, Haferflocken und Schokolade

Und so geht’s:

  1. Eine Auflaufform mit Frischhaltefolie auslegen. Die brauchen wir später.
  2. Datteln in eine Schüssel geben und mit kochendem Wasser übergießen. Lasst alles ruhig ein bisschen ziehen, denn je weicher sie werden desto leichter sind sie zu pürieren.
  3. Da ich meine Mandeln selber mahlen wollte, habe ich sie kurz in den Mixer gegeben. Wenn ihr gemahlene Mandeln kauft, dann überspringt ihr den Schritt einfach.
  4. Mandeln und Kakaopulver in eine Schüssel geben. Anschließend könnt ihr schon etwas von den Cranberries, der Schokolade, Haferflocken und den Kokosflocken hinzugeben. Alles gut zusammenrühren.
  5. Datteln abgießen und pürieren. Ich habe sie in einen Mixer gegeben, aber ich denke mit einem Pürierstab ist man auch sehr gut bedient.
  6. Die Datteln zu der restlichen Masse geben und mit den Händen durchkneten. Mit dem Löffel klappt es nicht so gut, ich habe es auch ausprobiert. 😉
  7. Wenn die Masse gut vermengt ist, gebt ihr alles in die Auflaufform und drückt es gut fest. Die Brownies solltet ihr für mindestens eine Nacht im Kühlschrank lassen oder für 3-4 Stunden (falls ihr nicht so lange warten könnt) ins Gefrierfach geben. Nach der Wartezeit sollte alles so aussehen:

vegane Brownies - einfach und schnellvegane Brownies - einfach und schnell

Und wie immer wünsche ich euch viel Spaß beim Nachmachen und einen Guten Appetit! 🙂

Veganes Bounty – Eis mit nur 4 Zutaten!

Wenn man vegan lebt, ist es gar nicht so einfach, sich immer wieder neue Rezepte auszudenken. Unter der Woche kocht man oft das, was schnell geht, lecker schmeckt und natürlich auch gesund ist. Die Vielfalt fehlt mit der Zeit, denn meine Rezepte bestehen  zum großen Teil aus Gemüse. Ich will mich auf gar keinen Fall beschweren, aber ab und an muss einfach mal etwas neues ausprobiert werden. Und am liebsten probiere ich Süßspeisen aus. Das Dessertliebhaberkind ist also wieder am Start, Hallöchen! 🙂

Ich persönlich hole meine Inspirationen sehr oft von anderen Bloggern oder Youtubern.Viele leckere, gesunde und vegane Rezepte schaue ich mir in letzter Zeit bei Katharina Kuhlmann ab. Sie ist Youtuberin und in der „veganen Fitnessszene“ sehr bekannt. Mittlerweile ist sie schwanger und hat daher Zeit für noch mehr Videos, juhu!

Letztens hatte sie ein Rezept hochgeladen, was ich super interessant fand und heute mit euch teilen möchte. Die Rede ist von: Veganem Bounty – Eis! Oh mein Gott, wie lecker klingt das bitte? Ihr müsst wissen, wenn ich zu Schokoriegeln gegriffen habe (zu meiner Zeit als Vegetarierin), dann IMMER zu Bounty’s! Snickers, Twix und Milky Way fand ich scheiße. Ganz einfach! Kokos ist doch der Shit, oder?

Und jetzt, bevor noch mehr Wasser im Mund zusammen läuft, lasst uns loslegen!

Ihr braucht: 

Veganes Kokoseis - Zutaten

3 Dosen Kokosmilch (weder eine fettreduzierte noch Kokosextrakt! Guckt bitte unbedingt auf die Zutaten. Dort sollte nur Kokosmilch stehen! Ansonsten wird das Ganze nicht richtig fest und die weiteren Schritte werden dadurch erschwert. Ich habe selber die Erfahrung damit gemacht)

150g (Rohrrohr)Zucker

1 Tafel Reismilchschokolade

1 Handvoll Kokosflocken (ich hatte keine da!)

Und so geht’s:

  1. Vorbereitung: Stellt die Dosen Kokosmilch einen Tag in den Kühlschrank, damit sich das Fett vom Wasser trennt (mind. 6 Stunden, ich habe es aber sicherheitshalber 24 Stunden stehen lassen).
  2. Stunden später… Die Kokosmilch nehmen und das Fett in einen Topf geben. Das Wasser könnt ihr aufbewahren und entweder für Smoothies nutzen oder aber auch so trinken. Das Fett ist die ganze (feste) weiße Masse, die ihr mit einem Esslöffel super rausschaben könnt. Anschließend gebt ihr den Zucker dazu und stellt es auf den Herd.
  3. Die Masse verrührt ihr und stellt den Herd auf höchste Stufe (unbedingt dabei stehen bleiben). Nach kurzer Zeit wird alles schön flüssig und sollte zu einer homogenen Masse werden. Herd herunterstellen und den Sirup auf kleiner Stufe 30 Minuten köcheln lassen. Dabei zwischendurch immer wieder umrühren, damit nichts anbrennt oder festklebt. Nach der Zeit sollte der Sirup so aussehen (ich habe Rohrrohrzucker verwendet, deshalb die braune Farbe):Veganes Kokoseis - Kokossirup
  4. Diesen stellt ihr jetzt wieder einige Stunden in den Kühlschrank, bis er vollständig abgekühlt ist (3-4 Stunden).
  5. Der Sirup bleibt vorerst noch im Kühlschrank. Jetzt machen wir nämlich erst einmal Kokossahne! Dazu verfahrt ihr mit den restlichen zwei Dosen Kokosmilch gleich wie in Schritt 2. Heißt also, Fett vom Wasser trennen und in eine Schüssel geben. Jetzt die ganze (weiße) Masse 4 Minuten auf höchster Stufe cremig rühren. Ich hatte zum Glück den Thermomix meiner Mutter und habe meine Armmuskeln geschont. 😉 Das Ganze sieht dann so aus (das waren die zwei Dosen, die Kokosextrakt anstatt Kokosmilch hatten, daher nicht ganz so fluffig.) Veganes Kokoseis- Kokossahne
  6. Jetzt vermischt ihr die Sahne, die Kokosraspeln (die ich nicht hatte) und den selbstgemachten Kokossirup, bzw. hebt die Sahne unter den Sirup, damit die Konsistenz nicht zerstört wird.
  7. Förmchen rausholen (ich habe kleine Tupperdose genommen, aber Muffinförmchen eigenen sich auch sehr gut) und die Masse verteilen. Alles in das Gefrierfach und 4 Stunden kalt stellen.
  8. Kurz bevor ihr das Eis servieren wollt, schmelzt die Reismilchkuvertüre über einem Wasserbad und gebt sie direkt auf das Eis. Dann entsteht ein Mohrenkopfeffekt, den ich besonders lecker finde. Veganes Kokoseis1
  9. Fertig! Ich habe lediglich die Schokolade in einer dünnen Schicht drüber gegeben, mehr geht natürlich immer. 😉

Es schmeckt wirklich sehr nach Kokos (i love it!) und ist schön erfrischend. Aaaaber, es macht auch sehr satt! Mehr als eine Portion habe ich nicht geschafft.

Schaut euch also unbedingt mal den Kanal von Katharina Kohlmann an , denn dort gibt es noch viel mehr zu entdecken! 🙂

Veganes Kokoseis - Reismilch

Und wie immer wünsche ich euch viel Spaß beim Nachmachen und einen guten Appetit!

Karottenkuchen, Rüblikuchen oder Möhrenkuchen – egal hauptsache vegan! 🍰

Als ich Anfang des Monats meine neue Arbeitsstelle angetreten habe (juhu!), wollte ich unbedingt etwas für den ersten Tag mitbringen. Und da ich schon längere Zeit nicht mehr gebacken habe, sollte es ein Kuchen werden. Und was passt da besser als mal etwas ganz neues auszuprobieren? Na ja, eigentlich eine dumme Idee. Wenn man glänzen will, backt man doch eher altbekanntes, als etwas, was man zuvor noch nie gemacht hat, oder? Aber ich dachte mir, Kuchen kann doch gar nicht nicht schmecken! 😉 Und da ich noch nie einen veganen Karottenkuchen gegessen habe und die nicht vegane Variante immer super lecker fand, wollte ich das schnell ändern…

Ihr braucht:

Karottenkuchen vegan -Zutaten

400g Dinkelmehl

400g Karotten

200ml Sonnenblumenöl

200g Zucker

1 Pck. Backpulver

1 Pck. Vanillezucker

1 TL Zimt

1 1/2 Zitronen (Saft + Schale wird benötigt)

200g Puderzucker

Und so geht’s:

1. Legt die Springform mit einem nassen Backpapier aus (mehr dazu hier bei Punkt 7) oder ihr bestreicht die Form mit Margarine.

 2. Schnappt euch die Möhren, wascht sie, schneidet die Enden ab und raspelt sie ganz fein.

3. Jetzt kommen fast alle anderen Zutaten hinzu, bis auf den Zitronensaft, die Schale und den Puderzucker. Ansonsten mischt ihr jetzt: Mehl, Backpulver, Öl, Zimt, Vanillezucker und Zucker in die Schüssel zu den Karotten. Die Masse könnt ihr am besten mit den Händen kneten, das geht super einfach. Ein Handrührgerät ist hier überflüssig.

4. Nachdem die Masse wie ein großer Klumpen geworden ist, gebt ihr jetzt den Zitronensaft von 1 Zitrone hinzu sowie die Schale. Da der Teig jetzt um einiges klebriger wird, solltet ihr jetzt einen Teigscharber verwenden. Die Masse gut umrühren und den Teig in die Springform geben.

Rüblikuchen vegan

5. Den Kuchen in den Backofen schieben und bei 180°C Ober- Unterhitze den Kuchen für 40 Minuten backen. Je nach Backofen variiert die Backzeit natürlich, also schaut doch am besten nach 30 Minuten mal nach.

6. 40 Minuten später. Den Kuchen aus dem Backofen holen und erkalten lassen. Lasst ihn bitte in der Form abkühlen und entfernt die Springform erst später (ich habe die Form zu früh gelöst und er ist leider etwas kaputt gegangen 😦 ).

Möhrenkuchen vegan

7. Wenn der Kuchen vollständig ausgekühlt ist, machen wir jetzt den Zuckerguss. Puderzucker mit einer halben Zitrone und 1 EL heißem Wasser vermischen, glatt rühren und über den Kuchen geben.

8. Fertig! Ich habe den Kuchen einige Stunden stehen lassen, damit der Zuckerguss auch komplett trocknen kann. Ihr könnt ihn noch mit Streuseln, kleinen Möhren, Kokosflocken etc. dekorieren. Ihr könnt auch anstatt des Zuckerguss weiße Schokolade oder Zartbitterschokolade nehmen.

Uns allen hat der Kuchen sehr gut geschmeckt (zum Glück!) und er war auch nicht zu süß. Die Konsistenz ist sehr schön saftig und frisch. Er hat uns sogar noch bis Freitag geschmeckt. Im Kühlschrank hat er sich wunderbar gehalten. 🙂

Rüblikuchen vegan Möhrenkuchen vegan

Und wie immer wünsche ich euch viel Spaß beim Nachmachen und einen guten Appetit! 🙂

Eis ohne Eismaschine – Vegan, schnell, einfach und lecker! 🍦

Eis, Eis, Baby! Ich bin ein totaler Fan von Eis und könnte es jeden Tag essen! Hier in Hamburg gibt es zum Glück auch viele Möglichkeiten, leckeres und veganes Eis zu bekommen. Einer meiner Favoriten ist das Café Liberty am Fischmarkt. Bei Instagram (@modegeschmack) habe ich euch auch vor kurzem das Café schon einmal genauer vorgestellt. Folgt mir doch auch gerne dort, um immer auf dem neusten Stand der Dinge zu sein. 😉

Heute geht es aber um ein Rezept und zwar: Schoko-Bananen-Eis! Es ist so einfach, dass man eigentlich kein Rezept dafür bräuchte, aber für alle, die diese Leckereien noch nicht kennen, zeige ich es gerne.

Ihr braucht:

Eis ohne Eismaschine - vegan - Zutaten

Für 1 Portion

1 Banane (sehr reif, dann schmeckt es am besten!)

8 EL Sojamilch

2 EL Kakaopulver

Und so wird’s gemacht:

1. Schnappt euch die Banane, schneidet sie in kleine Stücke, steckt sie in einen Gefrierbeutel und ab in’s Gefrierfach für 24 Stunden. Es ist am besten, wenn ihr sehr reife Bananen benutzt, damit ihr euch das Süßungsmittel spart.

2. Am nächsten Tag können wir dann richtig loslegen. Die Bananenstücke, die Sojamilch und das Kakaopulver in einen Mixer (er sollte schon einiges an Watt haben, damit er die Bananen auch klein bekommt) und gut durchmixen. Falls die Masse sich nicht mehr bewegt, einfach das Ganze noch einmal schütteln oder etwas mehr Sojamilch hinzufügen.

3. Fertig! Ich verdopple das Rezept öfters und stecke einen Teil dann wieder ins Gefrierfach und esse es am nächsten Tag. Es schmeckt auch dann sehr gut. Also entweder etwas zum sofort futtern oder ihr wartet noch einen Tag ab. 🙂

Ich liebe dieses Eis so sehr! Man kann es (fast) ohne Reue essen, da es nur aus guten Zutaten besteht. Ihr könnt auch normale Milch benutzen, dann ist es zwar nicht mehr vegan, aber ich bin mir sicher, dass es trotzdem sehr gut funktionieren würde. Außerdem könnt ihr auch anstatt des Kakaos Mangopüree oder Zimt hinzufügen. Eurer Kreativität sind da keine Grenzen gesetzt! 🙂

Eis ohne Eismaschine - vegan2

Und wie immer wünsche ich euch viel Spaß beim Nachmachen und einen guten Appetit! 🙂

Vegane Dessertmischungen im Test

Ich weiß, ich wiederhole mich, aber ich liebe einfach Desserts! Auf dem Blog habe ich euch schon einige gezeigt. Jetzt wollte ich aber mal testen, wie es so mit veganen Fertigmischungen aussieht. Wenn es dann doch mal schnell raus zum Geburtstag muss und man was leckeres mitbringen will oder zum Picknick, ist ein Produkt bei dem schon fast alle Zutaten zusammen sind, natürlich einfacher als vorher noch schnell zum Supermarkt zu gehen. Ich habe für euch heute zwei Produkte getestet. Einmal ein veganes Schoko-Mousse (selbst gemacht habe ich hier schon eins und einen Schoko-Pudding findet ihr hier) und eine vegane Götterspeise. Letzteres habe ich seit gut 2 Jahren nicht mehr gegessen.

Beide Produkte sind von VEGIDE. Ich bekomme sie in Hamburg bei jedem Budnikowsky. Falls ihr keine Hamburger seid: Budni(kowsky) ist eine Drogerie und ähnlich wie DM oder Rossmann. Aber ihr könnt auch gerne mal auf der Internetseite www.vegide.info schauen, ich finde die Produkte sehr interessant, denn sie haben auch eine Mischung für Panna Cotta, yammi!

Vegane Dessertmischungen:Fertigmischungen

Jetzt aber mal zu den Sachen, die in meine Einkaufstasche gewandert sind. Ich habe mich zu erst einmal an die Götterspeise Kirsch herangewagt. Das Produkt kostet 1,99€ und ihr fügt lediglich 500ml Wasser oder Saft hinzu. Ich habe mich für Wasser entschieden, denn ich wollte es nicht all zu süß. Auf der Verpackung findet ihr auch die Zubereitung mit Bildern, das mag ich persönlich am liebsten. Beutelinhalt ins Wasser, kurz aufkochen und im Anschluss noch einmal etwas Wasser hinzu geben. Grob gesehen war es das dann auch schon. Ich habe es dann einige Stunden in den Kühlschrank gestellt. Ich kenne aber auch einige, die die Götterspeise sehr gerne noch warm essen. Gibt es da jemanden unter euch, der das mag? Das würde mich sehr interessieren! 🙂  Ich habe auf der Verpackung keine Angaben zur Personen Anzahl gefunden, allerdings habe ich nun drei kleine Dessertschälchen aus der Masse gewinnen können.

Geschmack: Mir persönlich schmeckt die Götterspeise sehr gut. Ich finde sie auch nicht zu süß und würde euch auch empfehlen, sie mit Wasser zuzubereiten. Natürlich ist die Konsistenz nicht so „wackelig“, wie man es vielleicht sonst kennt, aber sie kommt doch sehr nah an die normale heran. Besonders toll finde ich, dass sie auch glutenfrei ist.

Test 2: Vegane & Glutenfreie Schoko – Mousse (1,99€)

Auf dieses Dessert habe ich mich am meisten gefreut. Hier benötigt ihr jetzt allerdings Sojamilch und Sojacreme. Aber auch diese beiden Sachen habe ich so gut wie immer im Haus. Ich habe für das Dessert jetzt Reissahne benutzt, weil sie viel weniger Fett hat als die herkömmliche und geschmacklich ist für mich kein Unterschied zu merken. Als Milch habe ich meine Alpro Soja Milch Light benutzt, aber da könnt ihr natürlich die nehmen, die ihr sonst auch immer benutzt. Hier ist es jetzt wichtig, dass die Produkte einige Zeit gekühlt waren, da die ganze Masse dann fluffiger wird. Aber die Zubereitung ist trotzdem sehr einfach. Fertigmischung, Sojasahne und Milch in ein hohes Gefäß geben (es sollte wirklich hoch sein, sonst könnt ihr danach die Küche neu streichen 😉 ), dann mit dem Handrührgerät erst auf kleiner  und dann einige Minuten auf höchster Stufe cremig rühren und für einige Zeit in den Kühlschrank stellen. Ihr könntet es theoretisch auch sofort verputzen, aber gekühlt schmeckt es um einiges besser. 🙂

Geschmack: Auch das Schoko – Mousse hat meinen Geschmack getroffen. Es ist etwas herber, aber ich persönlich mag das sehr gerne. Was man aber dazu sagen muss, dass man nicht besonders viel davon essen kann, da sie sehr mächtig ist. Andererseits ist das für die Bikini – Figur natürlich auch von Vorteil! 😉 Auch auf dieser Verpackung war nichts zur Angabe der Personen angegeben, aber ich habe drei Schalen füllen können.

vegan glutenfrei

Info: Meine Schalen sind die normalen Kerzengläser von Ikea. Ich finde sie ganz hübsch und die Kerzenreste sind natürlich ordentlich entfernt worden.

Fazit: Alles in allem bin ich wirklich zufrieden mit den Produkten. Wenn man mal einen faulen Tag hat oder auch Veganer zu Besuch kommen und man keine Ahnung hat, wie man was machen soll, dann sind diese Fertigmischungen auf jeden Fall eine gute Alternative. Da die Inhaltsstoffe der Produkte auch sehr übersichtlich sind (ich habe euch oben die Produkte genauer verlinkt) finde ich es auch in Ordnung, so etwas zu essen. Und da die Sachen auch noch zu 100% Bio sind, kann man auch preislich überhaupt nicht meckern. Außerdem glaube ich, dass ähnliche nicht vegane Produkte fast genauso viel kosten. Natürlich könnt ihr die Dessertmischungen auch nicht vegan zubereiten, indem ihr einfach normale Milch und Sahne benutzt.

Habt ihr schon einmal Fertigmischungen getestet? Oder habt ihr Tipps für mich? Immer her damit! 🙂