Chiasamen – Bananen – Pancakes #vegan

Alle guten Dinge sind 4, oder? Wer mich schon etwas kennt, der weiß, dass mein aller, aller, aller liebstes Frühstück Pfannkuchen sind. Oh yes, ich stehe jedes Wochenende morgens in der Küche und bereite mir welche zu. Meine Mädels habe ich damit auch schon öfters bekocht. 🙂 Und nunja.. Mittlerweile gibt es schon drei Rezepte (alle hier) auf dem Blog und heute kommt Nummer 4 hinzu. Alle Rezepte sind natürlich vegan und alle sind anders. Die Zutaten variieren sehr, genauso wie der Aufwand. Und heute machen wir welche mit den allseitsbekannten Chiasamen. Also, lasst uns loslegen!

Ihr braucht:

für ca. 10 Pancakes

4 EL Chiasamen

2 Bananen (je reifer, desto besser)

140 g Mehl

1/2 Pck. Backpulver

2 – 3 EL Vanillearoma /frisch gemahlene Vanille

1 Pck. Vanillezucker

250 ml Sojamilch

1 Prise Salz

Öl zum Anbraten

Und so wird’s gemacht:

  1. Die Chiasamen in eine Schüssel geben und die Milch hinzufügen. Die Samen sollten ca. 20 Minuten im Kühlschrank einweichen. Ab und an umrühren.
  2. In der Zwischenzeit könnt ihr die Bananen in eine Schüssel geben und klein matschen.
  3. Anschließend kommt das Mehl, das Backpulver, Salz, Vanillezucker und Vanillearoma/ Vanille aus der Mühle hinzu. All das gut verrühren.
  4. 20 Minuten später… Wenn die Chiasamen eine „gelartige“ Konsistenz bekommen haben, gebt ihr diese zu den anderen Zutaten hinzu. Alles gut miteinander verrühren, bis es ungefähr so aussieht (der Teig ist sehr dick und nicht wirklich flüssig, aber genauso soll er auch sein):

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5.  Gebt etwas Öl in die Pfanne (ich habe Kokosöl verwendet) und bratet die Pancakes goldbraun an. Sie werden sehr schnell braun, also bitte die Temperatur nicht zu hoch stellen. Von innen bleiben sie etwas weich, wundert euch auch da bitte nicht.

Fertig! Ich habe sie mit Obst, Agavendicksaft und Sojajoghurt gegessen – ein Traum! Sie sind sehr mächtig und machen papp satt. Außerdem werden sie super dick, da der Teig (wie oben erwähnt) nicht sehr flüssig ist.

Und wie immer wünsche ich euch viel Spaß beim Nachmachen und einen guten Appetit!

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Von der Seite sehen sie aus wie Frikadellen…. Ich weiß! 😀

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Herbstrezept: Apple Crumble vegan

Als ich es letztens endlich geschafft hatte, alle Umzugskartons leer zu räumen, habe ich mich im Anschluss einfach super gefühlt. Natürlich steht noch längst nicht alles am richtigen Platz und einige Dinge habe ich schon X-Mal umgeräumt, weil es doch unpraktisch war wo sie standen oder ich sie doch mehr brauche, als anfangs gedacht. Aber so langsam wird meine  Bude immer vollständiger und das macht mich echt happy. 🙂 Doch was macht man eigentlich mit all den leeren Umzugskartons? Auf dem Dachboden oder im Keller versauern lassen? Nö! Man gibt sie weiter. Ich hatte alle meine Kisten aus zweiter oder sogar dritter Hand übernommen und war super zufrieden. Manche haben meinen Umzug noch ganz gut mitgemacht, andere weniger. Also habe ich mich dazu entschieden, die die noch super waren, weiter zu verschenken. Die Gruppe „Nett – Werk Hamburg“ auf Facebook eignet sich super dafür. Dort habe ich auch schon viele Schränke und anderen Kram verschenkt. Gesagt, getan. Ein liebes, junges Mädel kam bei mir vorbei und hat sich sehr über die Kartons gefreut, sie zieht im Januar um und ist fleißig am sammeln. Als Dankeschön hat sie mir Äpfel aus ihrem Garten mitgebracht! Oh yes! Da diese aber leider etwas mehlig waren und ich Äpfel so leider nicht mag, wollte ich sie weiter verarbeiten. Und was gibt es da besseres als Apfelmus oder Apfelkuchen? Letzteres fand ich um einiges cooler und habe mich dann direkt rangemacht einen Kuchen zu backen. Ein etwas kalorienärmerer Apfelkuchen, der aber keinesfalls an Geschmack und Süße verlieren sollte. Aber seht selbst…

VEGAN APPLE CRUMBLE

Ihr braucht:

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für 2 Personen

3 Äpfel

50g Margarine

75g Mehl

45g Zucker

Zimt

Lasst uns loslegen:

  1. Eine ofenfeste Form mit Backpapier auslegen (hier bei Punkt 7 habe ich euch den perfekten Tipp verraten)
  2. Äpfel waschen, schälen und in kleine Stücke schneiden. Danach könnt ihr die Äpfel direkt in die Auflaufform geben.
  3. Die restlichen Zutaten, heißt also Margarine, Mehl, Zucker und Zimt in eine Rührschüssel geben und mit den Händen gut verkneten. Dabei entstehen kleine Streusel. Die Margarine sollte davor sehr lange im Kühlschrank gewesen sein, sonst werden die Streusel nicht hart.
  4. Die Streusel über die Äpfel geben und die ganze Masse noch mit etwas Zimt und Zucker bestreuen. Anschließend für 30 Minuten bei Ober – Unterhitze bei 200°C in den Backofen geben. Guckt zwischendurch trotzdem immer mal rein, jeder Ofen ist ja anders.
  5. Fertig! So einfach kann ein kalorienarmer (weil ohne Boden) Apfelkuchen sein. Perfekt dazu passt Vanilleis.. mhhmm! 🙂

Und wie immer wünsche ich euch viel Spaß beim Nachmachen und einen guten Appetit!

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Mein Kampf mit der Akne und was mir dagegen geholfen hat!

Wenn man sich in seinem eigenen Körper nicht wohl fühlt, ist es das schlimmste, oder? Du bist du und daran kannst du nichts ändern. Doch als ich mit 19 Jahren noch einmal (nachdem ich mit 16 eigentlich damit durch war) Akne bekommen habe, wollte ich gerne wer anders sein. Dieses Mal war es sogar um einiges schlimmer als in der Pubertät. Ich hatte in der gesamten T-Zone (Stirn, Nase und Kinn) Unterlagerungen, Pickel und Mitesser. Ich weiß, irgendwie ein ekeliges Thema über das man nicht gerne spricht, aber so ist es nun einmal. Für mich ist es mittlerweile auch kein Tabu – Thema mehr, sondern unreine Haut ist ein Thema, was extrem viele Frauen und auch Männer belastet. Es ist auch überhaupt nicht schlimmes, entweder man neigt dazu oder eben nicht. Wichtig ist nur, dass man sich deswegen nicht versteckt, sondern versucht etwas daran zu ändern!

Körpergefühl?

Ich fand mich mit den vielen Unreinheiten einfach hässlich. Und ja, so war es! Du guckst dich in dem Spiegel an und kannst nicht von dir behaupten, dass du schön bist. Man versteckt sich, versucht die Haare oder eine Schicht Make – Up drüber zu klatschen, aber man sieht die Pickel trotzdem. Man geht in die Apotheke oder in die Drogerie und investiert unglaublich viel Geld in „Antipickel-Produkte“ doch es will einfach nichts helfen. Das Problem ist, dass man das Gesicht am wenigsten verstecken kann. Jeder, der dich sieht, guckt (außer vielleicht ab und zu die Männer 😉 ) als erstes in dein Gesicht. Ein kleines Bäuchlein kannst du unter einer weiten Bluse verstecken, ungepflegte Füße packst du in Socken und in dicke Schuhe. Aber das Gesicht?

Der erste Schritt..

Als ich vor einem Jahr zum Hautarzt gegangen bin (auch ich habe mir immer eingeredet, dass es schon wieder von alleine weggeht…), wurden mir endlich die Augen geöffnet. Besonders deshalb, weil es der erste Arzt war, der zugegeben hat, dass Hautunreinheiten auch von falscher und größtenteils ungesunder Ernährung kommen. Viel Fett, Fast Food, Schokolade und vor allem Nüsse sind Dinge, die die Akne noch verschlimmern können. Außerdem hat er mich darauf hingewiesen, dass es viele Produkte in den Drogerien gibt, die ebenfalls eine Akne verstärken, als das Gegenteil bewirken. Sie helfen im ersten Moment, aber die Inhaltsstoffe verschlimmern das Hautbild. Besonders interessant ist es auch, dass einige Shampoos schlecht für die Haut sind. Früher hatte ich im Schläfenbereich viele Unreinheiten. Tzja und was läuft da beim Duschen entlang? Genau, dass Shampoo! Es war das erste Gespräch mit einem Arzt, bei dem ich mich verstanden und unterstützt gefühlt habe. Viele vorher haben mir einfach eine Creme (meistens eine antibiotische) verschrieben und mich damit einfach wieder nach Hause geschickt. Bei diesem Arzt habe ich eine Liste mit Inhaltsstoffen und Lebensmitteln bekommen, die ich besser meiden sollte. Natürlich hat er mir auch eine Creme verschrieben, aber ebenso hat er mir empfohlen eine monatliche Hautreinigung durchzuführen sowie meine Hautpflege umzustellen. Als ich in der Apotheke mit der Liste war, konnten sie mir lediglich 1 (!!!) Produkt geben, was nicht die für mich schädlichen Inhaltsstoffe hatte. Unglaublich, oder? Ich jedenfalls war schockiert!

Meine Behandlung

Natürlich bin ich seinen Empfehlungen nachgegangen. Heißt also: Regelmäßige Hautreinigung (Autsch!), Hautpflegeserie der Kosmetikerin, Rezeptpflichtige Creme, viel Wasser trinken (2-3Liter täglich) und kleine Ernährungsumstellung. Meine Haut ist durch die neuen Produkte (ISOTREX + TAO) regelrecht explodiert und alles wurde nur noch schlimmer. Und das, wenn man sich eh schon scheiße findet. Super! Aber mir wurde ganz klar gesagt, dass es 3 – 4 Monate schlimmer wird und dann auch schnell besser. Und so war es auch. Dazu muss ich aber sagen, dass ich zur selben Zeit meine Pille abgesetzt habe (ich hatte extra eine, die bei der Bekämpfung von Unreinheiten hilft) und das hat mit Sicherheit auch einen großen Schritt zur schlechten Haut beigetragen (und nein, ich wollte nicht schwanger werden!).

„Du bist was du isst.“

Wie oben schon erwähnt, ist es super wichtig, was man für Lebensmitteln seinem Körper zuführt. Mir viel es am Anfang wirklich schwer, auf die vielen Süßigkeiten, Nüsse etc. zu verzichten, aber für ein schönes Hautbild war mir das wert. Ich habe vor gut 3 Monaten auch mit einer Ernährungsumstellung begonnen. Im Internet habe ich mich etwas schlau gemacht, was noch alles gegen Akne helfen könnte bzw. welche Lebensmittel man lieber meiden sollte. Dazu habe ich auch viele Videos geschaut (unter anderem das hier) und bin dann zu dem Entschluss gekommen, dass ich (größtenteils) ab diesem Zeitpunkt auf Gluten verzichte, mich überwiegend roh ernähre, 3-4 Liter Wasser und/oder Tee trinke, noch mehr Obst und Gemüse und viel mehr unverarbeitete Lebensmittel (Kartoffeln, Reis..) essen werde. Und siehe da. Das hat meine Haut noch einmal extrem verbessert. Außerdem hatte die Ernährungsumstellung auch großen Einfluss auf meinen ganzen Körper. Ich fühle mich viel vitaler, fiter und voller Energie! Was auch dazu geführt hat, dass ich viel mehr zum Sport gehe. Dazu esse ich eigentlich gar kein Fast Food mehr und wenn, dann eine gesunde Variante, wie z.B. eine Ofenkartoffel oder einen Brotlosen Burger bei Hans im Glück. Natürlich gönne ich mir ab und an auch mal ein Brötchen, Schokolade oder Nudeln. Aber dann muss ich auch direkt damit rechnen, dass sich meine Haut wieder verschlechtert und da überlege ich 3x ob ich das nun essen oder doch besser lasse. Ich hätte es nie für möglich gehalten, dass sich Essen so sehr auf meine Haut auswirkt und bin wirklich begeistert. Natürlich ist das kein Geheimrezept und wirkt bestimmt auch nicht bei jedem, aber es lohnt sich auf jeden Fall, das einmal auszuprobieren.

7 Tipps zur Besserung der Akne

Kommen wir jetzt zu meinen Empfehlungen, außerhalb der Ernährung, die mir persönlich sehr viel gebracht haben: 1. Hautpflegeprodukte von TAO (bekomme ich bei meiner Kosmetikerin). Mit diesen Produkten bin ich einfach extrem zufrieden und hier ist auch nachgewiesen, dass sie keine Pickel verursachen! Fragt doch mal beim Hautarzt nach, ob es ähnliche, vergleichbare Produkte gibt. 2. Kopfkissenbezug wöchentlich wechseln. Besonders jetzt wo es wärmer ist, schwitzen wir super viel in der Nacht. Aber auch sonst wälzen wir uns ja zig mal in der Nacht und schmieren alles schön ins Kopfkissen. Also unbedingt regelmäßig wechseln! 3. Zum Abtrocknen des Gesichts Kosmetiktücher benutzen. Im Handtuch können sich sehr schnell viele Bakterien ansammeln und die schmiert ihr euch dann immer wieder ins Gesicht. Hände abtrocknen okay, aber nicht ins Gesicht damit. Kosmetiktücher sind da viel besser. 4. Handy regelmäßig desinfizieren. weil da am aller aller meisten Bakterien zu finden sind. Überlegt nur mal wann ihr immer auf das Display tippt und an welchen Orten 😉 5. Unreinheiten in Ruhe lassen. Ich kenne es selber, sobald etwas neues entsteht, fummel ich am liebsten den ganzen Tag dran rum. Ist aber genau falsch! Erstens habt ihr nie super saubere Hände und zweitens macht ihr alles nur noch schlimmer. Lasst die Finger davon und kümmert euch abends bei der Gesichtsreinigung darum. 6. Abschminken ist das A und O. Ich habe auch abends oft keinen Bock mehr meine Schminke abzuwaschen und würde gerne einfach so ins Bett fallen. Aber da die Haut sich in der Nacht am meisten erneuert, sollte sie auch genügend Luft zum atmen haben. Außerdem ist es doch auch super ekelig, dass Kopfkissen mit Mascara und Co vollzuschmieren. Also aufraffen und ab ins Bad! 7. Keine Foundation, Make Up, BB – CC Cream benutzen. Da die meisten Drogerie – Produkte nicht die besten Inhaltsstoffe haben, würde ich euch empfehlen, lieber ganz drauf zu verzichten. Falls es aber doch mal einen besonderen Anlass gibt und ich makellose Haut haben möchte, verwende ich die Pigmentcreme von Benevi. Bekommt man in der Apotheke und ist auch nur gedacht, um Pickel abzudecken, nicht das ganze Gesicht zuzuklatschen. Diese Creme verursacht auch definitiv keine Pickel!

Mein Fazit

All diese Veränderungen habe ich zeitgleich mit der Ernährungsumstellung begonnen und meine Haut ist besser denn je. 😉 Natürlich bekomme auch ich ab und an (rote Woche! Ladies ich hoffe ihr wisst wovon ich spreche) auch mal Pickel, aber die heilen um einiges schneller ab als zuvor. Auch von außerhalb bekomme ich (endlich!) wieder Komplimente für meine Haut, wo die Leute früher wahrscheinlich immer nur gedacht haben, was ich denn für eine Mondlandschaft im Gesicht habe. Das ganze Projekt „Reine Haut“ läuft jetzt schon 1 Jahr und ich bereue keinen einzigen Tag. Im Gegenteil, ich hätte viel viel eher hingehen sollen! Aber im Nachhinein ist man ja immer schlauer, stimmt’s? 😉 Also liebe Mädels und auch Jungs da draußen. Eine unreine Haut ist noch lange nichts, weswegen man sich verstecken sollte. So viele Leute haben ebenfalls Probleme damit und nur weil man es nicht auf ihren Instagram Bildern sieht, heißt das noch lange nicht, dass die nicht auch damit zu kämpfen haben. Es gibt nämlich ganz tolle Apps um sich eine reine Haut zu schummeln. 😉 Macht euch selber nicht fertig, nur weil eure Haut nicht die Beste ist. Normalerweise kommt es ja auch auf die inneren Werte an und nicht auf die perfekte Haut. Und wenn ihr meine oben genannten Tipps befolgt, bin ich mir sicher, dass auch euer Hautbild sich schnell verbessern wird. 🙂

French Toast oder auch Armer Ritter vegan

Wie wahrscheinlich sehr viele von euch, liebe ich es am Wochenende (noch 2x schlafen, dann ist es auch schon wieder soweit!) mir keinen Wecker zu stellen und so lange schlafen zu können, wie ich will! Und nachdem ich wach bin, stehe ich nicht direkt auf, sondern verbringe den Vormittag meistens noch im Bett am Handy oder Laptop. Wenn ich es dann aber doch aus dem Bett geschafft habe, wird es Zeit für Frühstück. Und da der Tag zeitlich schon sehr weit vorangeschritten ist (12 oder 13 Uhr) gibt es Frühstück und Mittagessen zusammen. Einige Ideen für ein ausgiebiges Frühstück habe ich euch auf dem Blog schon gezeigt z.B. Pfannkuchen (hier) und veganes Rührei (hier) und deshalb, um die Liste zu verlängern, gibt es heute French Toast! Ich sehe es in letzter Zeit sehr oft auf Instagram (jaja, die schöne Scheinwelt..) und wurde dadurch extrem angefixt! Also nichts wie in die Küche und die vegane Version zaubern! 🙂

Ihr braucht:

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Für 3 kleine Toastbrote

Toastbrot (kann auch anderes „altes Brot“ sein)

60 ml Sojamilch

1 EL neutrales Öl (Sonnenblumenöl, Rapsöl, Kokosöl,..)

2 EL Ei-Ersatz-Pulver (meins ist von NATURA, falls ihr ein anderes benutzt, können die Angaben natürlich abweichen. Aber generell steht auch alles auf der Verpackung!)

Optional:

Früchte der Saison

Agavendicksaft

Ahornsirup

Schokocreme

Und nun legen wir los:

1. Wir fangen damit an, die Mischung für unsere French Toast zusammen zu rühren. Das ist auch das erste Mal, dass ich ein Ei-Ersatz Pulver verwendet habe. Bisher habe ich ein Ei entweder durch Apfel, Apfelmus, Banane, Chia-Samen oder auch einfach durch nichts ersetzt. Daher war ich sehr gespannt, wie es sich im Rezept macht! Bei meiner Version gibt man pro Ei im Rezept einen gehäuften Esslöffel des Produkts in 30ml Wasser. Also mischen wir 2 EL mit 60ml Sojamilch. Anschließend ca. 5 Minuten stehen lassen, sodass es etwas dicker werden kann. Am besten benutzt ihr zum Rühren einen Schneebesen, da die Klümpchen so am besten verschwinden.

2. Wenn die Masse etwas dicker geworden ist, rührt ihr alles noch einmal gut um und gebt die Toastscheiben hinzu. Stecht mit der Gabel von beiden Seiten in das Toast rein, sodass das Brot sich vollsaugen kann.

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3. Wenn ihr das mit all euren Scheiben gemacht habt, gebt Öl in die Pfanne und gebt dann das Brot hinzu. Von beiden Seiten goldbraun anbraten. Bei mir hat es ca. 10 Minuten gedauert.

Fertig! Jetzt nur noch mit den Früchten eurer Wahl dekorieren, Ahornsirup drüber und genießen! 🙂

Ich habe keinen extra Zucker in die „Ei-Milch“-Mischung gegeben, weil die Früchte und die Aufstriche schon sehr süß sind. Am leckersten fand ich persönlich die Mischung aus Ahornsirup, Erdbeeren und French Toast. Aber das ist natürlich Geschmackssache! 🙂

French Toast:Arme Ritter vegan3

French Toast:Arme Ritter vegan3

Und wie immer wünsche ich euch jetzt viel Spaß beim Nachmachen und einen guten Appetit! 

Quicktipp zur Grillsaison #5 – Veganer Caeser Salad

Ich habe vor einiger Zeit die Serie Quicktipps zur Grillsaison auf dem Blog gestartet und (leider) schon länger nichts mehr dazu gepostet. Und da das Wetter jetzt endlich ein echtes Grillwetter ist oder war, wollte ich das heute ändern! Die anderen Rezepte findet ihr übrigens unter Food, da erwarten euch z.B Dips, vegane Kräuterbutter und Salate! 🙂 Wo wir schon mal bei dem Thema Salat sind.. Wenn es so heiß ist, schaffe ich es kaum etwas zu essen. Ich weiß nicht wieso, aber mein Magen schaltet dann einfach auf „Dauersatt“. Deswegen sieht mein Abendessen momentan eher langweilig aus und ist eine Abwechslung aus verschiedenen Salaten oder Früchten wie Wassermelone und Erdbeeren. Wenn ich mal auswärts Essen gehe, lese ich sehr oft auf der Karte Caeser Salad. Als ich mich noch vegetarisch ernährt habe, war das auch immer etwas, was ich sehr gerne bestellt habe. Allerdings besteht das ganze Gericht ja eigentlich aus Parmesan, der leckeren cremigen Soße und für mich war es jetzt an der Zeit, diesen Salat in eine vegane Version zu ändern. Gar nicht so einfach, aber seht selbst…

Ihr braucht:

Caeser Salad vegan -Rezept-Zutaten

Rezept für 2 Personen

Romaherzen

Croûtons

Für das Dressing:

100ml Sojamilch

50ml Öl

1 Knoblauchzehe

1 TL Tomatenmark

1TL Senf

2 TL Essig

Zitronensaft einer halben Zitrone

Gewürze (Salz + Pfeffer, Oregano, …)

2 EL Hefeflocken

Und so geht’s:

1. Zuerst bereiten wir den Salat vor, indem wir ihn waschen und in kleine Stücke zupfen. Im Anschluss sollte er gut trocknen. Ich lege ihn immer auf Küchenrolle und wickel alles etwas ein.

2. Und nun zum wichtigen Teil: dem Dressing! Gebt die Sojamilch, die Hälfte vom Öl, die zerkleinerte Knoblauchzehe, Tomatenmark und den Senf in ein hohes Gefäß. Mit dem Pürierstab vermischt ihr nun alles sehr gut, bis es eine Masse geworden ist. Heißt also, dass Öl sollte sich nicht mehr von der Sojamilch trennen. Jetzt kommen die restlichen Zutaten hinzu (Öl, Hefeflocken, Essig, Zitronensaft und die Gewürze) und alles wird noch einmal gut mit einander vermischt.

Caeser Salad vegan -Rezept1

Fertig! 🙂 Ich habe mich jetzt für die klassische Version des Salates entschieden, aber natürlich könnt ihr das Dressing auch für andere Salat benutzen bzw. den Salat durch Gurke, Tomate, Paprika etc. erweitern.

Ich habe alles noch schön angerichtet mit den Croûtons und mit Dressing serviert. Bei mir sind übrigens ca. 250ml Soße entstanden und war für 2 Portionen doch etwas zu viel. Allerdings hält es sich einige Tage sehr gut im Kühlschrank. Ich finde das Dressing wirklich sehr lecker und es ist endlich mal wieder eins, was den „normalen“ Dressings sehr nah kommt. Man kann anstatt der Hefeflocken zum Beispiel auch veganen Käse nehmen, je nach Geschmack und was man vielleicht auch gerade da hat.

Und wie immer wünsche ich euch viel Spaß beim Nachmachen und einen Guten Appetit! 🙂

Caeser Salad vegan -Rezept1

Vegane Dessertmischungen im Test

Ich weiß, ich wiederhole mich, aber ich liebe einfach Desserts! Auf dem Blog habe ich euch schon einige gezeigt. Jetzt wollte ich aber mal testen, wie es so mit veganen Fertigmischungen aussieht. Wenn es dann doch mal schnell raus zum Geburtstag muss und man was leckeres mitbringen will oder zum Picknick, ist ein Produkt bei dem schon fast alle Zutaten zusammen sind, natürlich einfacher als vorher noch schnell zum Supermarkt zu gehen. Ich habe für euch heute zwei Produkte getestet. Einmal ein veganes Schoko-Mousse (selbst gemacht habe ich hier schon eins und einen Schoko-Pudding findet ihr hier) und eine vegane Götterspeise. Letzteres habe ich seit gut 2 Jahren nicht mehr gegessen.

Beide Produkte sind von VEGIDE. Ich bekomme sie in Hamburg bei jedem Budnikowsky. Falls ihr keine Hamburger seid: Budni(kowsky) ist eine Drogerie und ähnlich wie DM oder Rossmann. Aber ihr könnt auch gerne mal auf der Internetseite www.vegide.info schauen, ich finde die Produkte sehr interessant, denn sie haben auch eine Mischung für Panna Cotta, yammi!

Vegane Dessertmischungen:Fertigmischungen

Jetzt aber mal zu den Sachen, die in meine Einkaufstasche gewandert sind. Ich habe mich zu erst einmal an die Götterspeise Kirsch herangewagt. Das Produkt kostet 1,99€ und ihr fügt lediglich 500ml Wasser oder Saft hinzu. Ich habe mich für Wasser entschieden, denn ich wollte es nicht all zu süß. Auf der Verpackung findet ihr auch die Zubereitung mit Bildern, das mag ich persönlich am liebsten. Beutelinhalt ins Wasser, kurz aufkochen und im Anschluss noch einmal etwas Wasser hinzu geben. Grob gesehen war es das dann auch schon. Ich habe es dann einige Stunden in den Kühlschrank gestellt. Ich kenne aber auch einige, die die Götterspeise sehr gerne noch warm essen. Gibt es da jemanden unter euch, der das mag? Das würde mich sehr interessieren! 🙂  Ich habe auf der Verpackung keine Angaben zur Personen Anzahl gefunden, allerdings habe ich nun drei kleine Dessertschälchen aus der Masse gewinnen können.

Geschmack: Mir persönlich schmeckt die Götterspeise sehr gut. Ich finde sie auch nicht zu süß und würde euch auch empfehlen, sie mit Wasser zuzubereiten. Natürlich ist die Konsistenz nicht so „wackelig“, wie man es vielleicht sonst kennt, aber sie kommt doch sehr nah an die normale heran. Besonders toll finde ich, dass sie auch glutenfrei ist.

Test 2: Vegane & Glutenfreie Schoko – Mousse (1,99€)

Auf dieses Dessert habe ich mich am meisten gefreut. Hier benötigt ihr jetzt allerdings Sojamilch und Sojacreme. Aber auch diese beiden Sachen habe ich so gut wie immer im Haus. Ich habe für das Dessert jetzt Reissahne benutzt, weil sie viel weniger Fett hat als die herkömmliche und geschmacklich ist für mich kein Unterschied zu merken. Als Milch habe ich meine Alpro Soja Milch Light benutzt, aber da könnt ihr natürlich die nehmen, die ihr sonst auch immer benutzt. Hier ist es jetzt wichtig, dass die Produkte einige Zeit gekühlt waren, da die ganze Masse dann fluffiger wird. Aber die Zubereitung ist trotzdem sehr einfach. Fertigmischung, Sojasahne und Milch in ein hohes Gefäß geben (es sollte wirklich hoch sein, sonst könnt ihr danach die Küche neu streichen 😉 ), dann mit dem Handrührgerät erst auf kleiner  und dann einige Minuten auf höchster Stufe cremig rühren und für einige Zeit in den Kühlschrank stellen. Ihr könntet es theoretisch auch sofort verputzen, aber gekühlt schmeckt es um einiges besser. 🙂

Geschmack: Auch das Schoko – Mousse hat meinen Geschmack getroffen. Es ist etwas herber, aber ich persönlich mag das sehr gerne. Was man aber dazu sagen muss, dass man nicht besonders viel davon essen kann, da sie sehr mächtig ist. Andererseits ist das für die Bikini – Figur natürlich auch von Vorteil! 😉 Auch auf dieser Verpackung war nichts zur Angabe der Personen angegeben, aber ich habe drei Schalen füllen können.

vegan glutenfrei

Info: Meine Schalen sind die normalen Kerzengläser von Ikea. Ich finde sie ganz hübsch und die Kerzenreste sind natürlich ordentlich entfernt worden.

Fazit: Alles in allem bin ich wirklich zufrieden mit den Produkten. Wenn man mal einen faulen Tag hat oder auch Veganer zu Besuch kommen und man keine Ahnung hat, wie man was machen soll, dann sind diese Fertigmischungen auf jeden Fall eine gute Alternative. Da die Inhaltsstoffe der Produkte auch sehr übersichtlich sind (ich habe euch oben die Produkte genauer verlinkt) finde ich es auch in Ordnung, so etwas zu essen. Und da die Sachen auch noch zu 100% Bio sind, kann man auch preislich überhaupt nicht meckern. Außerdem glaube ich, dass ähnliche nicht vegane Produkte fast genauso viel kosten. Natürlich könnt ihr die Dessertmischungen auch nicht vegan zubereiten, indem ihr einfach normale Milch und Sahne benutzt.

Habt ihr schon einmal Fertigmischungen getestet? Oder habt ihr Tipps für mich? Immer her damit! 🙂

Chili sin Carne – vegane Version mit Schritt für Schritt Anleitung

Ich habe euch hier ja schon erzählt, wie gerne ich es mag, Brot mit verschiedenen Dips zu essen. Genauso gerne tunke ich mein Brot aber auch in Essen. Anstatt Kartoffeln, Nudeln oder Reis nehme ich liebend gerne Brot dazu. Ich bin auch eine Kandidatin, die sehr gerne ihre Kekse in den Tee eintunkt, sodass sie richtig schön weich werden. Wem geht es da ähnlich? 😀 Und daher ist eins meiner liebsten Gerichte Chili sin Carne! Man kann es super schnell und einfach zubereiten, mit Brot oder anderen Beilagen servieren und ebenfalls am nächsten Tag noch sehr gut essen. Ich koche meistens viel zu viel, aber gar kein Problem. Mir schmeckt es kalt auch sehr gut, aber das ist natürlich Geschmackssache. Und nun legen wir los:

Ihr braucht:

Chili Sin Carne Vegan Zutaten1

Rezept für 2 Personen

1 Dose gehackte Tomaten

1 Dose Kidney Bohnen

1 Dose Mais

2 Paprika

400g Tofu

1 EL Tomatenmark

Gewürze nach Wahl

1 Zwiebel

2 Knoblauchzehen

1 Dose passierte Tomaten

Agavendicksaft

Und los geht’s:

1. Den Tofu in eine kleine Schüssel geben und mit einer Gabel zerdrücken. Am Ende sollte alles so aussehen:

Chili Sin Carne Vegan

2. Zwiebeln schälen und in kleine Stücke schneiden, das gleiche auch mit den Knoblauchzehen. Anschließend gebt ihr etwas Öl in die Pfanne und bratet die Zwiebeln, den Knoblauch, das Tomatenmark und Curry zusammen an.

3. Nachdem alles etwas angebraten ist, kommen die Tofustückchen hinzu. Der Tofu nimmt schnell das Rot von dem Tomatenmark an, daher werdet ihr an der Konsistenz schnell merken, wann er fast fertig ist.

4. In der Zwischenzeit wascht ihr die Paprika und schneidet sie in kleine Würfel. Nachdem alles die gewünschte Farbe und Konsistenz erreicht hat, gebt ihr die Paprika hinzu und bratet alles noch etwas weiter an.

5. Jetzt schnappt ihr euch den Mais und die Kidneybohnen und gießt die Flüssigkeit in der Dose ab. Diese brauchen wir nicht. Ich wasche Lebensmittel aus der Dose immer, aber das ist ganz euch überlassen. Jetzt kommt alles in die Pfanne.

6. Wenn alles schön angebraten ist und langsam weicher wird, dann kommt jetzt die Dose Tomaten und die passierten Tomaten hinzu. Alles gut verrühren. Jetzt könnt ihr mit dem Würzen eigentlich auch schon loslegen. Ich benutze: etwas Agavendicksaft, Salz, Pfeffer, Oregano, Paprika rosenscharf, Knoblauch getrocknet, Chakalaka (scharfe Gewürzmischung). Ihr könnt natürlich noch jedes andere Gewürz hinzufügen und/oder sogar eine Chilischote.

7. Nach ca. 10 Minuten sollte jetzt alles fertig sein. Ich schmecke gerne noch einmal alles ab, weil die Tomaten immer sehr viel mehr Gewürze brauchen als alles andere. Jetzt nur noch anrichten und mit der Beilage eurer Wahl garnieren. Ich habe Vollkornbrötchen dazu gegessen.

Chili Sin Carne Vegan

Chili Sin Carne Vegan

Und wie immer wünsche ich euch viel Spaß beim Nachkochen und einen guten Appetit! 🙂

Falls ihr das Rezept nachmacht, könnt ihr mich gerne bei Instagram (@modegeschmack) verlinken oder den Hashtag #veganmitmodegeschmack benutzen. Ich freue mich auf eure Kreationen! 🙂