Kichererbsen – Tomaten – Suppe #vegan

Der Herbst ist spürbar da (brr kalt!) und ich bin schon total im Suppenfieber. Erst letze Woche war ich mit einer dicken Erkältung Zuhause, lag nur im Bett und was hilft da besser als eine selbst gemachte Suppe? „Kichererbsen – Tomaten – Suppe #vegan“ weiterlesen

Quinoasalat – vegan + glutenfrei!

Beim letzten Rezept (super leckeres Kürbisbrot) noch darüber geredet, dass ich gar keinen Bock auf Weihnachten und winterliche Rezepte habe und stattdessen mit Herbstrezepten weiter mache. Und wisst ihr was? Heute geht es sogar mit einem sommerlichen Rezept weiter. 🙂 Denn diese ganze Schlemmerei zur Weihnachtszeit  geht mit tierischen auf den Keks! Man futtert sich von einem Stand zum Nächsten und die angeboteten Speisen sind meistens so fettig und sättigend, dass man nach kurzer Zeit schon das Gefühl hat, man würde gleich rollen. Eigentlich kann und will ich sowieso nicht so viel von dem Süßkram essen (vieles fällt zum Glück auch weg, weil es einfach nicht vegan ist) und zweitens macht mich das Essen auch super platt, müde und antriebslos.

Deswegen verzichte ich öfters auf den Quatsch und mache mir abends lieber einen Salat. Aber nur Salatblätter, Tomate und Gurke sind jetzt nicht so der Hit. Ich peppe meinen Salat gerne mit Couscous, Bulgur oder aber auch Quinoa auf – so wie heute. Quinoa ist eine super Alternative zu Reis, sehr eiweißreich und dazu auch noch glutenfrei.

Also, lasst uns loslegen! 🙂

 

Quinoasalat 

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Rezept für 2Personen

200g Quinoa (ich habe rotes verwendet)

1 Paprika

1 Dose Mais

1 Gurke

15 Tomaten (kleine natürlich!)

1 Romana Salat

1 Avocado

1 Fenchel

1/2 Zitrone

Öl

Essig

Gewürze

Und so wird’s gemacht…

  1. Quinoa abwiegen (200g haben sogar bei uns drei Mädels völlig ausgereicht!) und sehr gut waschen. Anschließend es nach Packungsanleitung zubereiten. Jeder „Hersteller“ hat da andere Angaben, ich habe meinen ca. 20 Minuten köcheln lassen.
  2. Währenddessen können wir uns dem Rest widmen. Romana Salat, Paprika, Gurke, Fenchel und die Tomaten waschen und klein schneiden. Je kleiner desto besser verbindet sich alles am Ende.
  3. Avocado ebenfalls aufschneiden, Kern entfernen, das Fruchtfleisch klein schneiden und alles zusammen mit dem Gemüse in eine große Schüssel geben.
  4. Dressing: Ich liebe einfach ein Essig / Öl Dressing. Ich habe 3EL Essig zusammen mit 2 EL Öl vermischt und eine halbe Zitrone über dem Salat ausgepresst. Anschließend alles mit vielen Gewürzen (Pfeffer, Salz, Oregano, Curry, Paprika scharf, Kala Namak Salz,…) vermischt.
  5. Wenn die Quinoa (der /die / das Quinoa ?!) fertig gekocht ist, einfach zu dem Rest in die Schüssel geben und alles gut miteinander vermengen. Fertig!

Ihr könnt den Salat entweder direkt essen oder aber wie ich, 24 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen. Dann schmeckt alles noch besser! 🙂

Man kann den Salat auch problemlos erweitern mit z.B. Granatapfelkernen oder Tofu. Dieses Rezept ist die Basis und kann beliebig ergänzt werden.

Und wie immer wünsche ich euch viel Spaß beim Nachmachen und einen guten Appetit! 🙂

P.S. Falls ihr noch Bock auf andere Salate habt, dann schaut hier vorbei.

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Herbstrezept: Veganes Kürbisbrot

Mir völlig egal ob es vor einigen Tage geschneit hat. Ich bin nämlich jetzt erst so richtig im Herbst angekommen und kann akzeptieren, dass der Sommer wohl eindeutig futsch ist. Ob wir schon den ersten Advent hatten, ist mir auch egal. Für mich ist noch Herbst. Kalendarischer Winteranfang war ja auch nicht nicht. So. Also, mache ich noch mit Herbstrezepten weiter. Und was ist typisch für die Zeit? Kürbis, richtig. Eigentlich liebe ich Hokkaido Kürbis. Der ist so schön einfach zu verarbeiten. Heiß abschwaschen, entkernen und klein schneiden. Andere Sorten muss man schälen und darauf habe ich gar keine Lust. Ich muss ehrlich sagen, dass das Rezept super spontan entstanden ist. Es lag noch ein Kürbis in meiner Küche und auf Kürbisspalten oder Kürbissuppe hatte ich keinen Bock. Und da eine Freundin früher sehr oft Kürbisbrot gebacken hatte, wollte ich eine vegane Version mal ausprobieren.

Also: Let’s do it!

 

Kürbisbrot

Ihr braucht:

Veganes Kürbisbrot - Zutaten

300g Kürbis (bei mir war es ein halber, den Rest habe ich eingefroren für Kürbissuppe, Rezept dazu hier)

500g Dinkelmehl

5 EL Sojamilch

5 EL Wasser

100 ml Rapsöl

1 EL Ahornsirup

1 Pck. Backpulver

1 Pck. Vanillezucker

Und so geht’s:

  1. Kürbis gut abwaschen, entkernen und klein schneiden. Anschließend das Wasser in den Topf geben und den Kürbis andünsten. Wenn er schön weich gekocht ist, dann könnt ihr den Kürbis pürieren. Entweder so, dass keine Stücke mehr vorhanden sind (finde ich persönlich für Brot besser) oder ihr lasst es etwas grober.
  2. Während das Kürbispüree abkühlt, können wir uns dem restlichen Teig widmen. Mehl, Backpulver, Ahornsirup, Milch, Öl und Salz gut vermischen. Das ist etwas klebrig, aber mit einem Knethaken klappt das ganz gut.
  3. Nachdem das Püree kalt geworden ist (bei mir hat es nicht länger als 10 Minuten gedauert) könnt ihr es zu dem Rest hinzufügen und ebenfalls noch einmal gut durchrühren.
  4. Damit der Teig schön aufgeht, mit einem Handtuch abgedeckt an einen warmen Ort stellen.
  5. Anschließend eure Arbeitsfläche mit Backpapier auslegen, und etwas Mehl drauf geben (Tipp um an Ende nicht das ganze Mehl aus allen Ritzen zu fischen) und den Teig mit den Händen gut durchkneten und anschließend in die mit Backpapier ausgelegte Kastenform geben und einen länglichen Laib formen.
  6. Diese Kastenform wieder abdecken und dem Teig noch einmal etwas Zeit zum aufgehen geben.
  7. Im Anschluss das Brot oben der Länge nach einschneiden und in den Backofen bei 200 Grad für 25 – 30 Minuten geben.
  8. Fertig! Ich liebe ja den Geruch von frisch gebackenem Brot, yammi! Meine Wohnung hat so gut gerochen, obwohl eigentlich auch das Treppenhaus.

Ich habe das Brot einfach nur mit Margarine beschmiert und etwas Salz drüber gegeben. Das hat schon völlig ausgereicht. Man kann es aber auch süß essen (früher habe ich es mit Nutella gegessen) oder aber auch herzhaft mit verschieden Aufstrichen. Ultra lecker!

Bei mir hat es drei Tage gehalten, dann war alles aufgefuttert. Viel länger würde ich es auch nicht aufbewahren, denn es wird natürlich von Tag zu Tag härter. Aber auch getoastet schmeckt es super.

Und wie immer wünsche ich euch viel Spaß beim Nachbacken und einen guten Appetit! 🙂

Veganes Kürbisbrot2

Veganes Kürbisbrot

Herbstrezept: Apple Crumble vegan

Als ich es letztens endlich geschafft hatte, alle Umzugskartons leer zu räumen, habe ich mich im Anschluss einfach super gefühlt. Natürlich steht noch längst nicht alles am richtigen Platz und einige Dinge habe ich schon X-Mal umgeräumt, weil es doch unpraktisch war wo sie standen oder ich sie doch mehr brauche, als anfangs gedacht. Aber so langsam wird meine  Bude immer vollständiger und das macht mich echt happy. 🙂 Doch was macht man eigentlich mit all den leeren Umzugskartons? Auf dem Dachboden oder im Keller versauern lassen? Nö! Man gibt sie weiter. Ich hatte alle meine Kisten aus zweiter oder sogar dritter Hand übernommen und war super zufrieden. Manche haben meinen Umzug noch ganz gut mitgemacht, andere weniger. Also habe ich mich dazu entschieden, die die noch super waren, weiter zu verschenken. Die Gruppe „Nett – Werk Hamburg“ auf Facebook eignet sich super dafür. Dort habe ich auch schon viele Schränke und anderen Kram verschenkt. Gesagt, getan. Ein liebes, junges Mädel kam bei mir vorbei und hat sich sehr über die Kartons gefreut, sie zieht im Januar um und ist fleißig am sammeln. Als Dankeschön hat sie mir Äpfel aus ihrem Garten mitgebracht! Oh yes! Da diese aber leider etwas mehlig waren und ich Äpfel so leider nicht mag, wollte ich sie weiter verarbeiten. Und was gibt es da besseres als Apfelmus oder Apfelkuchen? Letzteres fand ich um einiges cooler und habe mich dann direkt rangemacht einen Kuchen zu backen. Ein etwas kalorienärmerer Apfelkuchen, der aber keinesfalls an Geschmack und Süße verlieren sollte. Aber seht selbst…

VEGAN APPLE CRUMBLE

Ihr braucht:

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für 2 Personen

3 Äpfel

50g Margarine

75g Mehl

45g Zucker

Zimt

Lasst uns loslegen:

  1. Eine ofenfeste Form mit Backpapier auslegen (hier bei Punkt 7 habe ich euch den perfekten Tipp verraten)
  2. Äpfel waschen, schälen und in kleine Stücke schneiden. Danach könnt ihr die Äpfel direkt in die Auflaufform geben.
  3. Die restlichen Zutaten, heißt also Margarine, Mehl, Zucker und Zimt in eine Rührschüssel geben und mit den Händen gut verkneten. Dabei entstehen kleine Streusel. Die Margarine sollte davor sehr lange im Kühlschrank gewesen sein, sonst werden die Streusel nicht hart.
  4. Die Streusel über die Äpfel geben und die ganze Masse noch mit etwas Zimt und Zucker bestreuen. Anschließend für 30 Minuten bei Ober – Unterhitze bei 200°C in den Backofen geben. Guckt zwischendurch trotzdem immer mal rein, jeder Ofen ist ja anders.
  5. Fertig! So einfach kann ein kalorienarmer (weil ohne Boden) Apfelkuchen sein. Perfekt dazu passt Vanilleis.. mhhmm! 🙂

Und wie immer wünsche ich euch viel Spaß beim Nachmachen und einen guten Appetit!

Apple Crumble vegan2 gesundApple Crumble vegan1

Kürbis – Kokos – Süßkartoffelsuppe – vegan und super einfach! 🎃

Der Herbst ist da und somit sind Suppen eeendlich wieder zurück. Ich freue mich tierisch, denn ich liebe Suppen aller Art. Außerdem kann man sie sehr gut vorbereiten, sie gehen (meistens) schnell und man kann mehrere Tage ohne Probleme davon essen, oder aber auch viele Freunde satt bekommen. Das erste Suppenrezept auf dem Blog ist dieses Jahr: Kürbissuppe! Total lecker, vegan und schnell zubereitet. Normalerweise habe ich für die Cremigkeit Kokosmilch hinzugefügt. Um alles aber etwas fettärmer zu halten, verwende ich aber ab jetzt die Kokos – Reis – Milch von Alpro…

Ihr braucht:

Zutaten für Kürbissuppe

1 Kürbis

1 Zwiebel

1 Suppengrün (Karotte, Sellerie, Petersilie und Lauch)

Ingwer

1 Süßkartoffel

Gemüsebrühe

Gewürze (Salz, Pfeffer, Curry,..)

Kokosmilch

Und so geht’s:

  1. Zwiebel, Suppengrün, Ingwer (ca. 5cm) und die Süßkartoffel waschen und schälen. Anschließend in kleine Stücke schneiden und beiseite stellen.
  2. Öl in einem großen Topf erhitzen, Zwiebeln dazugeben und andünsten.
  3. In der Zwischenzeit können wir uns dem Kürbis widmen. Unter heißem Wasser gut abspülen, halbieren und entkernen. Auch den Kürbis in kleine Stücke schneiden.
  4. Zu den Zwiebeln jetzt das Suppengrün und auch die klein geschnittene Süßkartoffeln geben und alles kurz anbraten.
  5. Nachdem alles schon etwas angebraten ist, kommt auch der Kürbis dazu.
  6. Wasser im Wasserkocher kochen (ich habe ca. 1,5 Liter genommen) und das Gemüse damit ablöschen. Gemüsebrühe hinzu (ich habe 3 TL genommen) und alles gut umrühren. Das ganze auf kleiner Stufe köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist (bei mir hat es ca. eine halbe Stunde gedauert).
  7. Wenn das Gemüse weich ist, könnt ihr alles pürieren. Ich habe erst nur das Gemüse püriert und nach und nach die Kokos – Reis – Milch hinzugegeben. Je nachdem wie dick man die Suppe mag, gibt man mehr oder weniger hinzu.
  8. Alles gut würzen. Ich habe Salz, Pfeffer, Paprika rosenscharf und Curry hinzugegeben. Aber natürlich kann man auch noch Knoblauch oder andere Gewürze hinzufügen.
  9. Fertig! Ich habe noch etwas Balsamico Essig drüber gegeben und auch Petersilie.

Und wie immer wünsche ich euch viel Spaß beim Nachmachen und guten Appetit!:-)

Kürbissuppe vegan

Kürbis - Kokossuppe - vegan