Disziplin – Wo bist du ??

Momentan bin ich in eine Art „Schreibfieber“ ausgebrochen. Woher das kommt, kann ich selber gar nicht beantworten. Ich habe richtig Bock, über Dinge zu berichten und alles, was so in meinen Gedanken herum schwirrt, in die Tasten meines Laptops zu tippen. Aber, ich sollte es wohl ausnutzen, solange wie ich mich danach fühle und ein paar Dinge in die digitale Welt hinaus posaunen möchte. ;- ) Übrigens höre beim Schreiben IMMER die „Kaffeehausmusik“ Playlist von Spotify. Schöne Lieder, man kann sie entspannt im Hintergrund hören und inspirieren mich irgendwie. Hört da unbedingt mal rein. Ich mache mir die Musik auch gerne mal am Wochenende morgens an, wenn ich in der Küche stehe und Frühstück mache. ;- )  „Disziplin – Wo bist du ??“ weiterlesen

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Das Problem mit dem Schicksal…

Man arbeitet hart für Dinge, die einem extrem wichtig sind. Man gibt sein Bestes und es gelingt einem. Man hat endlich das erreicht, wofür man so lange gekämpft hat. Und dann sagt sich das Schicksal: „Nö, so geht das aber nicht. Ich drück dir so richtig einen rein, womit du nie rechnen wirst.“ Tzja, ich spreche leider nicht über die Probleme einer Freundin, sondern gerade über mich selber. Ich weiß ja nicht, ob ihr den Film „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ kennt, aber diese Bezeichnung vom Schicksal trifft voll ins Schwarze! Ich will gar nicht genau erzählen, was passiert ist, weil privat auch privat bleiben sollte. Aber ich finde, das Leben ist manchmal einfach nur ungerecht! Sogar bei kleinen Dinge. Wenn ich zum Beispiel jemandem erzähle, dass ich gerade super zufrieden mit meiner Haut bin, dann wache ich am nächsten Tag mit drei Unreinheiten im Gesicht auf. Wenn man sagt hey, im Job läuft es gerade echt gut. Zack! Kriegt man beim Job total einen rein, macht Fehler oder ist einfach nur überfordert.

Ich habe das Gefühl, sobald man seinen Gedanken freien Lauf lässt und es anderen mitteilen möchte, wird man bestraft. Ganz oft denke ich auch, ich hätte gar nicht darüber nachdenken sollen, mich mit dem Thema gar nicht weiter befassen sollen, denn im nächsten Moment ändert sich wieder alles. Warum ist das so? Warum kann nicht einfach mal etwas gut laufen? Warum? Den Weg, den man geht, der ist sowieso schon super schwierig, man muss viel kämpfen, was natürlich auch total in Ordnung ist, denn ich persönlich will gar nichts geschenkt haben.

Eigentlich war mein Leitspruch immer „Everything happens for a reason“. Meistens hat sich nach einem Schicksalsschlag auch nach kurzer Zeit erklärt, warum das gerade eigentlich so passiert ist. Man lernt natürlich auch aus Dingen. Man muss auch immer wieder neue Erfahrungen machen. Wenn immer alles so ist, wie es ist, wäre es ja auch langweilig? Oder? Nein! Warum müssen sich Dinge im Leben ändern? Warum kann nicht einfach alles so laufen, wie man es sich in seinem Kopf zusammen reimt? Was denkt sich das Schicksal eigentlich? Es sind Fragen über Fragen die man (oder auch nur ich) sich immer wieder stellt, wenn etwas passiert, was unvorhersehbar ist.. Braucht man ab und zu Veränderung in seinem Leben? Oder könnte man auch einfach so weiter machen, wie man bisher weiter gemacht hat? Ein Schicksalsschlag. Was will uns das Schicksal damit eigentlich mitteilen? Das man gerade mit dem was man tut einen Fehler macht? Oder das man vielleicht einfach sein Leben überdenken sollte?

Ein gutes Beispiel ist bei mir die Entstehung dieses Blogs. Ich habe bestimmt schon seit drei Jahren davon geredet, dass ich gerne einen Blog starten möchte, habe mich aber nie getraut. „Was sagen die anderen?“, „Was denken die?“, „Was ist wenn sich keiner meine Beiträge durchließt?“, „Ist das überhaupt toll was ich trage?“ Alles Fragen, die man sich stellt. Seit Anfang des Jahres war ich fast bereit, einen Blog zu starten, habe aber auch immer wieder Ausreden gefunden, ihn doch nicht anzufangen. „Keine Zeit“, „Keine Idee was ich schreiben soll“, „Ich weiß gar nicht wie das alles funktioniert“… und und und. Ich war Anfang März bei einem Vorstellungsgespräch eingeladen. Riesiger Arbeitgeber, klang alles toll was erzählt wurde. Es wäre eine tolle Ausbildungsstelle gewesen mit tollen Perspektiven. Alles also gut, aber mein Gefühl war ein anderes. Ich habe mich persönlich einfach nicht wohl gefühlt. Aber in dem Moment war es mein einziger Lichtblick, doch noch dieses Jahr eine Ausbildung zu beginnen. Als ich aus dem Vorstellungsgespräch raus kam, bin ich die Treppe herunter gefallen und habe mir sehr, sehr böse den Fuß verstaucht. In dem Moment dachte ich einfach nur, was soll das jetzt? Warum muss ich ausgerechnet jetzt hier hinfallen und mir den Fuß verletzen, wo ich gerade einen festeren Job in Sicht habe, richtig gut und sehr regelmäßig beim Sport war und auch sonst viel Arbeit anstand.

Tzja aus dem Grund, weil ich weder mit diesem Fuß arbeiten gehen konnte, noch irgendwie einkaufen oder den Haushalt erledigen. Ich war an das Bett gefesselt. Ich konnte nichts anderes machen, als einfach nur auf der Couch oder im Bett zu liegen. Daher habe ich all meinen Mut zusammen genommen und diesen Blog ins Leben gerufen und habe bisher keinen einzigen Tag bereut. Und ebenfalls gemerkt, dass ich die Ausbildung dort gar nicht machen wollte. Sie haben sich im Endeffekt auch gegen mich und für andere entschieden, aber genaue das war dann der zweite Schicksalsschlag.

Hinfallen, aufstehen, Krone richten, weiter gehen! Klar, aber all diese tollen Sprüche sind leichter gesagt, als getan. Dinge, die einen sehr verletzen und die nicht nur einen Teil in deinem Leben beeinflussen, sondern vielleicht dein ganzes Leben sind, sind nicht einfach zu verstehen. Durch eine kleine Sache kann sich dein ganzes Leben und alles was davor war ändern. Alles!

Zack, Fingerschnipsen und du bist an einem Punkt angelangt, an den du nicht mal in den schlimmsten Träumen gedacht hast. Aber wie damit umgehen? Es so hinnehmen und irgendwie weiter machen? Oder alles zu reflektieren und diesen Denkanstoß annehmen, zwar nicht akzeptieren aber vielleicht doch etwas ändern? Ich gehöre nicht zu der Person Mensch, die aufgibt. Wenn ich eine Herausforderung bekomme, dann mache ich alles, um ans Ziel zu kommen. Manchmal ist der Weg ins Ziel super steinig, super anstrengend, verletzend und auch sehr fern. Aber wer gibt schon einfach auf?

Ich bin zwar von Sternzeichen kein Löwe, sondern Waage, aber wenn ich etwas wirklich will, kann ich mich auch wie ein Löwe verhalten. Wenn man etwas wirklich will und an was glaubt, dann wird es auch in Erfüllung gehen. Nichts ist einfach im Leben, nicht einmal das tägliche Aufstehen. Man muss sich immer wieder Dingen stellen, die super unangenehm sind, aber man steht es trotzdem durch. Man macht es trotzdem. Weil man immer ein Ziel im Auge hat. Ein Ziel, was einen wieder glücklich macht….

Also liebes Schicksal, ich nehme sehr gerne die Herausforderung an, danke dir, wenn auch nur sehr ungern, für das was du mir gezeigt hast und werde mein aller aller bestes geben!

Casual Look – Kaffeedate mit Folgen

Eigentlich wollten mein Freund und ich nach der Arbeit nur an die frische Luft um einen Kaffee trinken zu gehen. Doch da die Location so schön war und das Wetter wieder einmal perfekt (vielen Dank lieber Wettergott, mach bitte weiter so!!) haben wir erst ein bisschen geshootet und anschließend gab es dann Kaffee. Ganz nach dem Motto: Erst die Arbeit und dann das Vergnügen 😉

Outfit of the day-Casual Look

Ich weiß ja nicht wie ihr es seht, aber ich finde zur Zeit große Taschen, sei es Shopper (wie hier in meinem letzten Post) oder Rucksäcke grandios! Es passt einfach alles rein, was Frau braucht und auch vieles, was Frau nicht braucht. Doch noch besser ist eigentlich, dass ich mit dem Rucksack keine Rückenschmerzen bekomme. Klar, man verlagert das Gewicht nicht nur auf die eine Seite, sondern gleicht es direkt auf zwei Seiten aus. So war es hier auch kein Problem, meinen Laptop und die Lernsachen meines Freundes mit zu nehmen. Habt ihr auch immer Dinge für euern Freund, wie zum Beispiel sein Portemonnaie, dabei? Ich immer!

Rucksack, Outfit of the day

Slip – On’s sind glaube ich auch dieses Jahr immer noch oder wieder im Trend. Meiner Meinung nach sind sie aber auch einfach super praktisch. Man kann, wie ihr Name es auch schon sagt, einfach reinschlüpfen und ab geht’s. Außerdem finde ich, dass sie den Fuß sehr schmal aussehen lassen und für Sneakers auch sehr schick aussehen können.

Slip Ons, zerissene Hose

Einfach eine/n dicken Strickjacke/Cardigan drüber schmeißen und fertig. Ich liebe die Kombination aus schicker Bluse und groben Teil drüber. Es wirkt direkt viel lässiger und hält zudem auch noch super warm. Falls mir dann doch zu warm sein sollte, kann ich mich schnell befreien und muss nicht einen dicken Pullover über den Kopf stülpen und dabei noch meine Frisur riskieren. 😉

Cardigan, grob Strick

Mittlerweile bin ich auch ein richtiger Fan vom Messy- Bun geworden. Früher mochte ich meine Frisuren gerne akkurat und es durfte keine Strähne irgendwo raushängen. Doch ich glaube es ist mir jetzt einfach zu anstrengend geworden. Es ist viel einfacher sich ein Haarband zu schnappen und die Haare einfach Kopfüber zu einem „Dutt“ zu formen. Die Strähnen die es leider nicht in den Zopf geschafft haben einfach da lassen wo sie jetzt sind und fertig. Außerdem habe ich schon von einigen Männern gehört, dass sie das viel lieber mögen als ordentliche Frisuren. Warum? Ich habe keine Ahnung, denn das konnte mir bisher noch keiner so richtig erklären…

Messybun, Outfit of the day, Casual Look

„Hast du keine Oma die dir die Löcher in deiner Hose nähen kann? Meine Oma macht das bestimmt auch gerne für dich.“ Ja, genau das fragte mich letztens ein Kind in der Kita, als ich diese Hose an hatte. Zuerst war ich echt baff, doch dann konnte ich nur noch lachen. Natürlich wissen Kinder nicht, was gerade „IN“ ist und was „OUT“. Doch diese Aussage war zu süß. Denn ich liebe diese Hosen, die an den Knien Schlitze haben. Allerdings ist es gar nicht so einfach, solche auch mit der perfekten Passform zu finden. Ich hatte schon öfters Hosen an, wo die Schlitze einfach über meinem Knie oder unter meinem Knie waren. Mittlerweile habe ich zwei, eine von H&M (wie ihr in diesem Post sehen könnt) und diese hier. Was ich nicht so schön finde sind die Hosen die riesige Löcher an den Knien haben, die auch schon fast den ganzen Oberschenkel zeigen. Zu viel ist eben manchmal auch zu viel. Obwohl mich interessieren würde, was mich die Kinder dann fragen…

Wie steht ihr denn zu den Hosen? Mögt ihr sie oder denkt ihr wie die Kinder?

Zerissene Hose, Schlitze an den Knien

Ich freue mich schon auf eure Kommentare! 🙂

Ich trage:

Cardigan: Only (ähnlichen hier in schwarz und beige, oder hier mit Kapuze)

Bluse: Second Hand (ich habe ein tolles Modell im Sale gefunden!)

Hose: Cubus ( Alternative habe ich hier gesehen)

Schuhe: H&M (noch ein Schnäppchen, denn noch mehr Saaale hier)

Sonnenbrille: Ray Ban (dieses Modell finde ich auch sehr schön)

Rucksack: Picard (alt, habe ich meiner Mama geklaut :-), trotzdem hier ein ähnliches Modell )

Alles Liebe, Wencke xxx