Wie geht es dir?

In einer meiner letzten Beiträge (es gibt jeden Sonntag einen neuen ;- ) ) hatte ich die Problematik um die Frage „Wie geht es dir?“ schon mal kurz thematisiert, bin dann aber doch nicht weiter drauf eingegangen. Dies würde ich aber heute gerne nachholen, da mich das Ganze in der letzten Zeit doch sehr beschäftigt hat. Daher jetzt ein paar Fragen an dich:

Wie bewusst und wirklich interessiert fragst du deinen Gegenüber, wie es ihm heute geht? Wie sehr möchtest du ehrlich wissen, was seine/ihre Antwort ist? Meinst du diese Frage ernst, oder ist es einfach nur eine Floskel, die in deinem Alltag sein muss und sich eingespielt hat? Findest du es nicht viel spannender zu wissen, wie es im beruflichen, in privaten Situation und der Partnerschaft aussieht?

Fragen über Fragen, die du dir selber in einem kurzen Moment beantworten solltest. Was ist dein Ergebnis? 

Als ich das gemacht habe, ist mir erst aufgefallen, wie selten ich ehrlich gefragt werde, wie es mir geht und das ich es super selten bei anderen erfrage. So als Floskel am Telefon bei Kunden okay, aber im Alltag und in persönlichen Gesprächen? Da werden es eher Unterhaltungen über den Job, über vergangene Dates oder was es sonst so für Klatsch & Tratsch zu fragen gibt. Das hat eigentlich gar nichts damit zu tun, dass mich es nicht interessiert, sondern eher, weil ich die Frage selber so gut wie nie „richtig“ bzw. ausführlich beantworte. Wenn wir jetzt alle mal wieder ein bisschen ehrlich sind: Wann beantworten wir es richtig??

„Wie geht es dir?“

„Mir geht es gut, danke. „

Ende.

Meist fragt dein Gegenüber auch nicht weiter, außer er kennt dich wirklich gut und ließt aus deiner Körpersprache etwas anderes. Aber ansonsten war es das und es geht mit anderen Themen weiter.

Selbstschutz

Dabei ist mir erst vergangenes Wochenende aufgefallen, wie wichtig es ist, ausführlich zu sagen und wirklich auszusprechen, wie es mir geht. Es tut einfach gut zu sagen, was gerade nicht geil ist, was mich stört oder was scheiße gelaufen ist. Nicht immer nur zu sagen, dass es dir gut geht, damit das Gespräch vorbei ist. Besonders nicht nur zu versuchen, nach außen super stark zu sein und sich nichts anmerken zu lassen. Allerdings kann ich mich nicht jedem so öffnen, wie es wohl richtig wäre und eigentlich… will es auch gar nicht. Mir wird des Öfteren „vorgeworfen“, dass ich doch nicht so zurück haltend neuen Leuten gegenüber sein oder meine Skepsis etwas nach hinten stellen soll. Wenn man mich kennt, weiß man sehr gut, was für eine Laberbacke ich bin und ich immer das sage, was ich denke. Aber eben nicht bei Personen, die ich nicht wirklich kenne oder neu kennen lerne. Ich bin der Meinung, dass das ein guter Selbstschutz von mir ist. Je weniger ich über mich erzähle, desto weniger Angriffsfläche biete ich meinem Gegenüber. Obwohl das manchmal auch genau das Gegenteil bewirkt hat. Wenn man weniger erzählt, wirkt eine Person geheimnisvoller und erst recht dann möchte man mehr bohren, um mehr zu erfahren. Wie heißt es so schön: Wie man es macht, macht man es falsch. ;- )

Der virtuelle Spiegel

Was ihr sicherlich alle schon wisst, schon alleine aufgrund des letzten Beitrags, gehöre ich zu der Sorte „gute Miene zum bösen Spiel“, weil ich den Fokus nicht so gerne auf meine Probleme legen möchte oder es wohl selber verdrängen will. Dabei ist wohl nicht ganz zu vergessen, dass ich mir selber in solchen Situationen dann etwas vorlüge. Und wann realisierst du, dass eben doch nicht alles so rosig ist? Entweder, wenn dir jemand den virtuellen Spiegel vor die Nase hält, genau den richtigen (oder eben auch den falschen) Punkt anspricht oder, wenn du alleine bist.

Gestern Morgen saß ich auf meinem Balkon. Kurz noch in die Instagram- Story gepostet, dass ich auf meinem Balkon frühstücke, anschließend das Handy in die Wohnung gelegt, mich wieder raus gesetzt und einfach in Ruhe gegessen. Und dann fange ich immer an, zu denken. Wirklich zu denken. Ich hoffe ja mal, dass das nicht verrückt klingt und ihr euch ebenso diese Momente für euch alleine nehmt. Ich bin ein großer Befürworter davon! Anyways. Wenn man dann so da sitzt, mit entspannter Musik im Hintergrund, fallen einem viele Dinge ein. Dinge, über die man selten spricht (nicht mal mit den besten Freundinnen), weil sie nicht geil sind, weil sie nicht gut laufen und weil sie bei dir wohl eine Unzufriedenheit auslösen, die du gar nicht haben möchtest. Letzteres ist etwas, was ich immer versuche, aus meinem Leben fern zu halten.

Aber wisst ihr, in welchem Punkt ich mir selber widerspreche?

Ich möchte wissen, wie es den Menschen in meinem Umfeld wirklich geht, aber im nächsten Moment will ich eigentlich gar nicht mit negativen Dingen zugetextet werden. Ich möchte nicht ständig hören, wie unzufrieden die Person mit sich ist und wie schwer doch ihr Leben ist. Aber andererseits möchte ich natürlich auch für Freunde, Familie etc. da sein und ein offenes Ohr haben. Ich will schon wissen, was bei ihnen los ist und was sie beschäftigt. Aber, wenn sie mir dann erzählen, wie scheiße es ihnen geht.. Zieht mich das super schnell mit runter. Mich beschäftigt dann ihr Problem, macht mir schlechte Laune und wirklich helfen kann ich auch nicht. Ich kann zwar meine Meinung äußern und auch eine Rat geben (sofern dieser mit 24 Jahren sinnvoll und möglich ist), aber die eigene Unzufriedenheit wegzaubern schaffe ich leider auch nicht.

So macht es aber natürlich auch wenig Sinn. Es ist doch wohl klar, dass es nicht jedem gut geht (wohl die wenigstens sind 100% zufrieden) und in unser heutigen Welt, viele leider gar nicht mehr unterscheiden können, dass ihre Probleme keine wirklichen sind. Geht mir leider genauso. Auf höchstem Niveau meckern, aber das eigentlich alles in Ordnung ist, man sich mehr bewusst machen sollte, was alles toll im Leben ist und die Unzufriedenheit manchmal übertrieben ist, gehört leider dazu.

Liegt es vielleicht daran, dass wir gar nicht aufrichtig fragen, weil wir a) die Antwort nicht wirklich hören wollen und b) dann zu viel Negativität auf uns zu kommt, mit der wir vielleicht selber gar nicht umgehen können? Oder, sehen wir uns, mit den eigenen Problemen, viel sehr im Fokus und vergessen dabei, auch mal an die anderen zu denken?

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Ich trage: Blazer: Zara, T-Shirt: Monki, Hose + Gürtel: H&M, Schuhe: Converse, Brille: Tiger, Haarband: Amazon, Taschenband: Orsay

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Blogmas 8/24:Geschenkideen für Frauen

Jedes Jahr das gleiche: Ich habe mal wieder keine Ahnung, was ich meiner Familie und meinen Freunden zu Weihnachten schenken soll. Einerseits möchte ich ihnen gerne die Dinge schenken, die sie sich wünschen, andererseits möchte ich aber eine Überraschung bereiten und etwas schenken, was ich mir selbst ausgedacht habe „Blogmas 8/24:Geschenkideen für Frauen“ weiterlesen

Die ewige Frage nach meinem beigen Mantel…

Ich glaube, ich habe noch nie soooo viele Fragen und Komplimente für ein Kleidungsstück bekommen, wie für diesen beigen Mantel. Ihr könnt euch einfach nicht vorstellen, wie viele Leute mich auf der Straße, bei der Arbeit, beim Feiern, in Cafés oder in der Schule auf diese camelfarbende Wasserfall – Jacke angesprochen haben. Natürlich kann ich es total nachvollziehen, denn auch ich bin ein riesen Fan von meinem Mantel 🙂 – trotzdem hätte ich mit dieser Resonanz nie gerechnet! Ein Geheimnis habe ich nie daraus gemacht, von wo er ist und auch jetzt nicht. Unten habe ich ihn euch verlinkt. Es ist nicht genau der Shop, wo ich meine zwei (ja, ich habe ihn auch noch in grau) gekauft habe, aber das Modell ist trotzdem identisch! Er ist Onesize, fällt aber für meine Größe (1,79m) gut aus. Ich persönlich würde ihn eher größeren Frauen empfehlen, aber natürlich jeder wie er mag! Er hält auch sehr gut warm, allerdings sollte man ihn bei Regen eher Zuhause lassen und auf eine andere Jacke zurückgreifen.

Ich hoffe, ich konnte die Frage endlich aufklären und jetzt viel Spaß beim Shoppen!

Übrigens trage ich ihn meistens im Lagenlook kombiniert und ziehe gleich lange oder noch längere Teile drunter, weil ich den Look einfach sehr mag. Dieses Mal ist es ein Midikleid von Zara (Sale – Alarm) geworden und meine schwarze Weste von Dresslink, die ich gefühlt auch ständig trage! Kennt ihr den Shop schon? Hier habe ich euch eine ausführliche Review verfasst. 

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Ich trage:

Mantel: Ebay 

Kleid: Zara (ähnliche Version)

Gestreiftes Shirt: Mango (mag ich auch!)

Weste: Dresslink

Schuhe: H&M (love!)

Mütze: Promod (anderes Modell)

Tasche: No Name (sehr identisch)

Was im Januar geschah…

Das Jahr ist tatsächlich schon wieder einen ganzen Monat alt und mir kommt es so vor, als wären erst zwei Tage um. Es ist in der letzten Zeit super viel passiert, aber das alles ist auch gleichzeitig an mir vorbeigesaust. Ich kann aber trotzdem sagen, dass es ein toller Monat war. Erstens, weil ich endlich fast zwei Monate zur Berufsschule gehen konnte und dort viele, tolle neue Leute kennen lernen durfte. Man kann sogar fast sagen, dass es dort echt Spaß gemacht hat und das die „Schule“ gar nicht mehr so doof ist wie vor drei Jahren! Und zweitens bin ich auch in meiner Wohnung etwas weiter vorangekommen. Jap, ich habe einige Dinge bestellt, umgeräumt und war auch in den Läden vor Ort. Wenn ich ganz fertig bin, wird es auch eine kleine Wohnungstour geben. Aber da ich eine kleine Perfektionistin bin, müsst ihr euch noch etwas gedulden. 🙂

Auf den Februar freue ich mich jetzt aber auch. Es geht wieder zurück zur Arbeit und auch privat steht einiges spannendes an. Und Ende diesen Monats bekomme ich für längere Zeit einen ganz tollen Besucher! Aber da werde ich euch auf Instagram auf dem Laufenden halten! Folgt ihr mir da eigentlich schon? Wenn nicht, dann solltet ihr dies doch schnell ändern! Dort erfahrt ihr auch immer als erstes, wenn es einen neuen Blogpost gibt. 🙂

Und jetzt lasst uns motiviert in den Februar starten! Passend zum Rückblick zeige ich euch heute alle Outfits, die ich im Januar getragen habe.

Welches Outfit gefällt euch am besten?

Mir Nummer 3 und 5!

  1. Vorsätze 2016 – was ich davon halte…

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Hier geht es zum ganzen Post! 

Ich trage:

Mütze: Superdry

Jacke: New Yorker

T-Shirt: Amazon

Hose: H&M

Tasche: Amazon

Schuhe: Adidas Superstars 

2. Oben heiß, unten kalt 

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Hier geht es zum ganzen Post! 

Ich trage:

Mütze: No Name (ähnliche hier)

Mantel: Zara (mag ich auch sehr)

Cardigan: H&M

Rucksack: Mango (Alternative)

Rollkragenpullover: H&M (ähnlicher)

Rock: H&M (big love)

Overknee-Strümpfe: Amazon

Schuhe: H&M (etwas teureres Modell)

Ketten: H&M, Fossil, Juwelier (andere Variante)

3. Plötzlich geht dir oder auch mir ein Licht auf… 

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Hier geht es zum ganzen Post!

Ich trage:

Mütze: H&M (ähnliche)

Top: Gina Tricot (coole Variante)

Mantel: Zara (ähnlicher im Sale!)

Tasche: Flohmarkt

Hose: H&M (Alternative)

Schuhe: Zara (mag ich auch sehr)

4. Mein neuer Haarschnitt – Clavi Cut

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Hier geht es zum ganzen Post! 

Ich trage:

Mantel: C&A (ähnlicher hier)

Schal: Vero Moda (super flauschiges Modell)

Tasche: Flohmarkt

Bluse: Zara

Rock: Zara

Overknees: Zara (Alternative)

5. Wenn dir plötzlich schwarz vor Augen wird…

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Hier geht es zum ganzen Post!

Ich trage:

Mantel: Ebay 

Hut: Flohmarkt (ähnlicher aus der Männer-Abteilung)

Weste: Zara (dieses Modell finde ich auch toll!)

Tasche: Mango

Rollkragenpullover: H&M (ähnlicher)

Bluse: River Island

Hose: Gina Tricot (tolles Modell)

Schuhe: Mango