Gefüllte Paprika – vegan

Wisst ihr was ich beim Kochen am besten finde? Wenn es schnell geht und ich im Nachhinein nicht viel abwaschen muss. Ist wirklich so. Nicht, dass ich es nicht über alles liebe in der Küche zu stehen und neue Dinge auszuprobieren, aber meine Geduld hält sich in Grenzen. Früher konnte ich stundenlang backen, ausstechen und Kuchen einfärben – heutzutage ist das (leider) nicht mehr so. Ich hatte letztens nach der Berufsschule so hunger, aber auch noch so viel auf der Uhr was erledigt werden musste (z.B. für anstehende Klausuren zu lernen), sodass es etwas schneller gehen musste. Und dann habe ich mich für gefüllte Paprika entschieden. Die Füllung ist schnell geschnippelt, gekocht und wenn alles im Ofen ist, kann ich weiter Kram erledigen.

Gesagt, getan. Lasst uns loslegen! 

 

Ihr braucht:

Für 4 gefüllte Paprika

4 Paprika

200g Dinkel geschliffen (wie Reis)

6 Pilze

2 Fenchelknollen

3 Lauchzwiebeln

250g passierte Tomaten

3 EL Sojasauce

Gemüsebrühe

200g Tofu

Gewürze nach Wahl

Öl zum Anbraten

Und so geht’s:

  1. Dinkel nach Packungsanleitung zubereiten. Ihr könnt auch sehr gerne Reis nehmen, ich finde aber den nussigen Geschmack vom Dinkel super lecker und auch sonst mag ich es lieber als Reis. Ich habe es übrigens in Gemüsebrühe gekocht.
  2. Während das (?) Dinkel kocht, könnt ihr den Tofu mit Küchenpapier abtrocknen und in feine Würfel schneiden. Die Lauchzwiebeln waschen und ebenfalls sehr klein schneiden. Je kleiner ihr alles schneidet, desto besser lässt es sich später in die Paprika füllen.
  3. Öl (Olivenöl oder Kokosöl) in einer Pfanne erhitzen (nehmt gerne eine tiefe, kommt noch einiges dazu) und anschließend den Tofu und die Lauchzwiebeln hinzugeben. So lange anbraten, bis der Tofu langsam braun wird.
  4. Während alles brutzelt und kocht, könnt ihr das weitere Gemüse klein schneiden. Heißt also, Fenchel und Pilze waschen und klein schneiden. Die Paprika waschen, oben einschneiden und die Kerne entfernen. Den Deckel könnt ihr für die Dekoration später gerne behalten. Wenn der Tofu die gewünschte Farbe erreicht hat, alles, bis auf die Paprika, hinzugeben.
  5. Wenn das Dinkel fertig gekocht ist (bei mir waren es 15 Minuten), die passierten Tomaten hinzugeben und alles gut verrühren. Anschließend gut würzen. Ich habe mit Salz, Pfeffer, Oregano und Curry gewürzt, aber das ist alles natürlich optional.
  6. Wenn das Gemüse in der Pfanne langsam weich geworden ist, könnt ihr alles mit 3 EL Sojasauce ablöschen, würzen und die Pfanne dann vom Herd stellen.
  7. Entweder ihr mischt Dinkel und den Pfanneninhalt vorher zusammen, oder, so wie ich, schichtet alles in die Paprika. Beginnt mit dem Dinkel, Gemüsemischung, Dinkel, etc.
  8. Die gefüllten Paprika in eine geeignete Auflaufform und unten etwas Wasser dazu geben, damit nichts anbrennt. Diese kommen dann bei 150°C für 20 Minuten Ober-Unterhitze in den Backofen.
  9. 20 Minuten später…. Fertig! Ihr könnt die Paprika aus dem Ofen holen und direkt verputzen. Ich habe noch etwas Inhalt übrig gehabt und ihn so dazu gegessen.

Und wie immer wünsche ich euch viel Spaß beim Nachmachen und einen guten Appetit!

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(Sehr) Scharfe Nudelsuppe

Jaja, bei dem Titel denkt man wahrscheinlich: Für eine Nudelsuppe brauche ich doch kein Rezept? Das ist doch super easy. Stimmt eigentlich auch, ich habe meine aber die übliche Nudelsuppe etwas abgewandelt und in eine asiatisch angehauchte verwandelt, die vegan und auch glutenfrei ist. Bei mir war es in letzter Zeit leider öfters so, dass ich ab und an mal die Nase verstopft oder ein leichtes Kratzen im Hals abends gespürt hatte. Mutti hat früher immer gesagt, dass man bei Erkältungen etwas scharfes essen soll. Das hilft erstens beim Ausschwitzen und zweitens befreit es auch die Atemwege. Und was Mutti sagt, wird selbstverständlich auch in die Tat umgesetzt. Also, lasst uns kochen!

Ihr braucht:

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Rezept für 2 Personen

1 Pck. Suppengrün

125g Reisbandnudeln

(Räucher-)Tofu

etwas (ca. 5 cm) Ingwer

Gemüsebrühe

4 EL Reisessig

3 EL Sojasauce

1 Zitrone

(getrocknete) Chillischoten

Gewürze

Öl zum Anbraten

Und so geht’s: 

  1. Lauch waschen und in kleine Ringe schneiden. Den Ingwer schälen (Löffeltechnik ist super) und klein schneiden.
  2. Etwas Öl im Topf erhitzen und den Lauch, die getrockneten Chilis (je nachdem wie scharf ihr es mögt) und den Ingwer kurz anbraten.
  3. Während es im Topf etwas brutzelt, das Suppengrün waschen, ggf. schälen und klein schneiden. Außerdem den Tofu mit etwas Küchenpapier abtrocknen und ebenfalls in Würfel schneiden.
  4. Nachdem der Lauch schon etwas Farbe bekommen hat (üblicherweise leicht braun), den Tofu im Topf kurz anbraten. Die Farbe verändert sich bei dem Räuchertofu allerdings nicht. Ihr könnt auch gerne ganz normalen verwenden, mir schmeckt diese Version nur viel besser.
  5. Nach weiteren 5 Minuten könnt ihr das restliche Gemüse in den Topf geben und alles noch weiter einige Minuten köcheln lassen.
  6. In der Zwischenzeit Wasser im Wasserkocher erhitzen und das Gemüse damit ablöschen. Gemüsebrühe hinzu, Deckel auf den Topf und alles köcheln lassen.
  7. Parallel dazu die Reisnudeln nach Packungsanleitung zubereiten (bei mir haben sie ca. 10 Minuten gebraucht).
  8. Wenn das Gemüse weich, aber dennoch bissfest, gekocht ist, könnt ihr mit dem würzen beginnen. Außerdem kommt jetzt die Sojasauce, die Zitrone und der Reisessig hinzu. TIPP: Schmeckt immer wieder ab, ob euch die Suppe nicht zu sauer ist. Reisessig ist nicht sehr einfach zu dosieren.
  9. Nudeln in einen tiefen Teller geben und anschließend die Suppe drüber gießen.

Fertig! Und wie immer wünsche ich euch viel Spaß beim Nachmachen und einen guten Appetit! 🙂 

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Süßkartoffel-Karotte-Ingwer-Sellerie-Suppe

Brrr, ist das kalt! Furchtbar kalt. Hätte der Winter und der ganze Schnee nicht ’nen Monat eher kommen können? Dann wären auch alle in Weihnachtsstimmung und der Gang über den Weihnachtsmarkt wäre um einiges gemütlicher gewesen. Ich hatte mich so sehr an die + 10°C gewöhnt und habe den Frühling förmlich schon gerochen. Na ja, Pustekuchen. Schnee und Kälte. Ein Vorteil gibt es: Es ist sowas von in Ordnung am Abend und auch am Wochenende Zuhause zu bleiben, sich ins Bett zu kuscheln und nur Filme und  Serien zu schauen. Man kann gar kein schlechtes Gewissen haben, denn draussen friert man sich ja sonst den A**** ab. Und was gehört zum Serienabend dazu? Genau, gutes Essen! Ich habe schon mal für’s Wochenende vorgekocht und eine super leckere Suppe aus Süßkartoffeln gemacht. Vor kurzem habe ich hier auch eine Suppe mit Kürbis gemacht, vielleicht habt ihr ja nach diesem Rezept auch noch Lust auf mehr Inspiration. Aber jetzt lasst uns mit dem Rezept loslegen.

Ihr braucht: 

Rezept für 2 Personen

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1kg Süßkartoffeln (ungeschält)

4 Möhren

1 Bund Lauchzwiebel

Ingwer

1/4 Sellerie

Gemüsebrühe

Gewürze

nach Bedarf: Sojasahne

Und so geht’s:

  1. Süßkartoffeln waschen, schälen und klein schneiden. In der Zwischenzeit in einem großen Topf etwas Öl erhitzen.
  2. Frühlingszwiebeln waschen und in feine Streifen schneiden. Ein Stück Ingwer abschneiden (ich habe ca. 5cm genommen) und schälen (der Trick mit dem Löffel klappt übrigens super – so schnell habe ich noch nie ein Stück Ingwer geschält). Beides in den Topf mit Öl geben und kurz anbraten.
  3. Das restliche Gemüse waschen, schneiden und alles zusammen mit den Süßkartoffeln in den Topf geben und anbraten (ca. 5-10 Minuten).

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  1. Wasser im Wasserkocher zum Kochen bringen und das ganze Gemüse mit Wasser ablöschen. Gemüsebrühe hinzu und auf leichter Flamme köcheln lassen.
  2. 20 Minuten später… Wenn alles schön weich gekocht ist, Herd ausstellen und alles pürieren. Anschließend mit den Gewürzen eurer Wahl würzen. Ich habe viiiiiel Curry und Knoblauch – Pfeffer verwendet.
  3. Wer mag kann noch etwas Sojasahne unterrühren. Ich persönlich mag den Geschmack sehr gerne und auch die cremige Konsistenz finde ich super.
  4. Fertig! Noch etwas hübsch anrichten und dann kann auch schon gegessen werden.

Wie immer wünsche ich euch viel Spaß beim Nachmachen und einen guten Appetit!

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Quinoasalat – vegan + glutenfrei!

Beim letzten Rezept (super leckeres Kürbisbrot) noch darüber geredet, dass ich gar keinen Bock auf Weihnachten und winterliche Rezepte habe und stattdessen mit Herbstrezepten weiter mache. Und wisst ihr was? Heute geht es sogar mit einem sommerlichen Rezept weiter. 🙂 Denn diese ganze Schlemmerei zur Weihnachtszeit  geht mit tierischen auf den Keks! Man futtert sich von einem Stand zum Nächsten und die angeboteten Speisen sind meistens so fettig und sättigend, dass man nach kurzer Zeit schon das Gefühl hat, man würde gleich rollen. Eigentlich kann und will ich sowieso nicht so viel von dem Süßkram essen (vieles fällt zum Glück auch weg, weil es einfach nicht vegan ist) und zweitens macht mich das Essen auch super platt, müde und antriebslos.

Deswegen verzichte ich öfters auf den Quatsch und mache mir abends lieber einen Salat. Aber nur Salatblätter, Tomate und Gurke sind jetzt nicht so der Hit. Ich peppe meinen Salat gerne mit Couscous, Bulgur oder aber auch Quinoa auf – so wie heute. Quinoa ist eine super Alternative zu Reis, sehr eiweißreich und dazu auch noch glutenfrei.

Also, lasst uns loslegen! 🙂

 

Quinoasalat 

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Rezept für 2Personen

200g Quinoa (ich habe rotes verwendet)

1 Paprika

1 Dose Mais

1 Gurke

15 Tomaten (kleine natürlich!)

1 Romana Salat

1 Avocado

1 Fenchel

1/2 Zitrone

Öl

Essig

Gewürze

Und so wird’s gemacht…

  1. Quinoa abwiegen (200g haben sogar bei uns drei Mädels völlig ausgereicht!) und sehr gut waschen. Anschließend es nach Packungsanleitung zubereiten. Jeder „Hersteller“ hat da andere Angaben, ich habe meinen ca. 20 Minuten köcheln lassen.
  2. Währenddessen können wir uns dem Rest widmen. Romana Salat, Paprika, Gurke, Fenchel und die Tomaten waschen und klein schneiden. Je kleiner desto besser verbindet sich alles am Ende.
  3. Avocado ebenfalls aufschneiden, Kern entfernen, das Fruchtfleisch klein schneiden und alles zusammen mit dem Gemüse in eine große Schüssel geben.
  4. Dressing: Ich liebe einfach ein Essig / Öl Dressing. Ich habe 3EL Essig zusammen mit 2 EL Öl vermischt und eine halbe Zitrone über dem Salat ausgepresst. Anschließend alles mit vielen Gewürzen (Pfeffer, Salz, Oregano, Curry, Paprika scharf, Kala Namak Salz,…) vermischt.
  5. Wenn die Quinoa (der /die / das Quinoa ?!) fertig gekocht ist, einfach zu dem Rest in die Schüssel geben und alles gut miteinander vermengen. Fertig!

Ihr könnt den Salat entweder direkt essen oder aber wie ich, 24 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen. Dann schmeckt alles noch besser! 🙂

Man kann den Salat auch problemlos erweitern mit z.B. Granatapfelkernen oder Tofu. Dieses Rezept ist die Basis und kann beliebig ergänzt werden.

Und wie immer wünsche ich euch viel Spaß beim Nachmachen und einen guten Appetit! 🙂

P.S. Falls ihr noch Bock auf andere Salate habt, dann schaut hier vorbei.

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